Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich das erste Mal bei einer Bloggerin gelesen habe, dass sie ein bestimmtes Outfit als ihre Uniform sieht. Ich erinnere mich nicht einmal mehr daran, wie das Outfit aussah, dass sie getragen hat. Ich weiß nur, dass ich damals nicht wirklich verstanden habe, was sie damit eigentlich meint. Inzwischen verstehe ich das sogar sehr gut.
Auch ich habe Uniformen – allerdings nicht nur eine, sondern mehrere. Für verschiedene Anlässe. Outfits und Kombinationen, die ich blind aus dem Schrank greifen kann und mir sicher bin, dass ich mich gut, sicher und stark fühle.

 

Eine Skinnyjeans, ein langes Oberteil und eine Strickjacke – das ist für mich eine Uniform. Ein Outfit, das vom Frühstückstermin über verschiedene Erledigungen und bis zum Dinner-Date am Abend einfach ok ist. Ein Outfit das passt und das ich je nach Jahreszeit mit Espadrilles, Gummistiefeln oder Boots variieren kann. Im Moment kombiniere ich – zumindest am Morgen – noch einen Mantel dazu und bin super schnell fertig angezogen. Schwups – raus aus der Tür.Ein Outfit aus lauter Basiscs – perfekt für solche Tage, wie ich gestern einen hatte.

 

Als der Wecker um kurz vor fünf geklingelt hat, war die Nacht noch viel zu kurz.
Der Flieger nach Hamburg ging um halb acht und ich wusste schon in dem Moment, in dem ich wach geworden bin, dass es ein langer Tag werden würde. Morgens nach Hamburg, am Abend wieder zurück – zwischendurch eine Veranstaltung, bei der ich viele andere Blogger treffe und mich autauschen kann, Das mag ich alles ganz gerne, aber ich weiß auch, dass es anstrengend ist. An solchen Tagen brauche ich ein Outfit, in dem ich mich wohl fühle und in dem ich einfach ich selbst sein kann. Ein Outfit, an dem ich nicht ständig rumzoppeln muss. Ein Outfit aus Basics eben.