Gesichtsmasken sind für mich die Königsdisziplin der Beautytreatments. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann sind Masken auch der Schritt, den ich viel zu häufig hinten runterfallen lasse. Vollkommen zu unrecht. Ich nehme mir einfach bei Weitem nicht oft genug die Zeit für eine ausgiebige Maske. Zu oft verschiebe ich diesen Termin mit mir selbst „auf Sonntag Nachmittag“ und das obwohl ich es so entspannend finde mit einer Gesichtsmaske eine Viertelstunde auf dem Sofa zu liegen und einfach mal nichts zu machen.
Trotzdem – oder gerade deshalb – habe ich viele Masken. Sehr viele. Und ich benutze die meisten auch recht regelmäßig. Zu selten aber doch regelmäßig. Deswegen gibt es heute zum Wochenstart meine liebsten Masken: Gegen Müdigkeit, gegen trockene Haut, gegen erste Fältchen – einfach gegen all das, was man eben am Montag besonders stark wahrnimmt.

Wenn ich etwa zehn Jahr zurückschaue, dann denke ich an die ersten Blogs, die ich gelesen habe. Entdeckt über das Glamour Fashion Forum bin ich damals auf die ersten Gehversuche von Anna Frost gestoßen, habe Paddy von Innen und Außen die Lidschatten nachgekauft und habe durch bakerella in den USA rausgefunden, wie viele unterschiedliche Ausstecher für Kekse man wohl haben kann.

Ich war gerade in der Abiturvorbereitung und bin dann langsam ausgezogen. In meine erste eigene Wohnung – und ich habe ganz gang langsam angefangen mich selber zu finden. Heute weiß ich, dass ich keinen grünen Lidschatten benutze und kaufe ihn auch dann nicht, wenn ich ihn auf einem anderen Blog sehe. Ich bin in vielen Bereichen erwachsen und vernünftig geworden – ich kaufe nur noch das, was ich benutze und wovon ich tatsächlich glaube, dass ich es brauche. Eine Ausnahme gibt es: Gesichtsmasken. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen und benutze ständig neue und probiere wahnsinnig gerne aus. Warum das so ist, weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich wahrscheinlich trotz meiner Leidenschaft für Gesichtsmasken noch immer zu selten welche benutze.

Kleine Maskenpackungen von Balea

Ich will das gar nicht groß weiter ausführen: Ich nutze die Masken der Eigenmarke immer dann, wenn ich ein bisschen länger auf Reisen bin. Vor allem, wenn ich in Hotels mit einem schönen Wellnessbereich bin und ich schon im Vorhinein plane dort ganz ordentlich Zeit zu verbringen – dann nutze ich die Zeit zwischen den Saunagängen oder im Dampfbad auch mal ganz gerne für eine entspannende Gesichtsmaske. Weil die Auswahl so wunderbar groß ist, nehme ich immer mal wieder eine andere Maske mit und freu mich über die Vielfalt.

Anti-Mitesser Stripes und Gesichtsmaske

Erst ein Mal habe ich die Streifen benutzt und fühle mich schon gut damit. Gerade am Kinn sammeln sich leider bei mir häufig kleine schwarze Mitesserpünktchen. Mit den Stripes (und hoffentlich auch mit der Maske) habe ich ein ziemlich gutes Gefühl und glaube, dass sich die schwarzen Pünktchen tatsächlich ein bisschen verringert haben. Der Preis ist tatsächlich sehr überschaubar und für mich auf jeden Fall einen Versuch wert.

Feuchtigkeitsmaske Aqualia Thermal von Vichy

Während ich diesen Artikel schreibe, fällt mir auf, dass sich meine Masken entweder in der Apotheke finden lassen – oder im Drogeriemarkt. Dazwischen scheine ich wenig zu kaufen. Die Feuchtigkeitsmaske von Vichy ist in der Apotheke zu finden. Mit Thermalwassern aus Vichy versorgt die Maske meine Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit. Ich verwende sie sehr häufig im Sommer nach einem heißen Tag, einem Ausflug zum See oder im Urlaub. Eigentlich eben immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Haut eine Extraladung Feuchtigkeit gut gebrauchen kann.

 

Reinigungsmaske von Eurcerin

Vielleicht war das tatsächlich eine der ersten Masken, die jemals ihren Weg in meine Kosmetikschublade gefunden hat. Ich hatte als Teenager keine wirklich unreine Haut, habe aber immer mal wieder mit kleinen Pickelchen und Unreinheiten zu tun gehabt. Dieses Hautbild hat sich bis heute durchgezogen und ich habe immer mal wieder Phasen, in denen meine Haut unter Unreinheiten leidet. Immer dann wende ich die Reinigungsmaske als eine Art “Intensivkur” an und verwende sie über einen Zeitraum von etwa drei Wochen zwei bis drei Mal pro Woche.

Lehmmaske von herbalife

Dass Lehmmasken der Reinigung dienen, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Lehm absorbiert das überschüssige Fett und klärt die Haut. Also noch ein Kandidat für die Momente, in denen meine Haut ein bisschen rumzickt und ein paar Pickel bildet. Die Lehmmaske ist vielleicht die, die ich tatsächlich mit am Häufigsten verwende. Fast regelmäßig ein Mal pro Woche landet die Maske (übrigens mit ganz frisch minzigem Duft) auf meinem Gesicht – und das landet dann ziemlich häufig in den Insta-Stories.
Wieso ich die Maske so gerne mag? Mein Gesicht fühlt sich sauber und geklärt an – aber ohne dieses unangenehme Spannungsgefühl, dass ich bei vielen reinigenden Masken schon hatte. Ich lasse die Lehmmaske meist so lange auf dem Gesicht, bis sie anfängt langsam runterzubröckeln, wenn ich meine Mimik verändere. Da freu ich mich immer wieder wie verrückt und hab einen irren Spaß an dem Gekrümel- das ist in jedem Fall die Sauerei wert.

Hautklar und Anti-Pickel von Garnier

Die Thermomaske kommt im praktischen kleinen Beutel und ist eine Art Notfallprodukt auf Reisen, wenn doch mal ein überraschender Pickel sprießen sollte. Die Maske mit Salizylsäure und ZInk verspricht eine Sofortwirkung und hat sich bei mir auch noch immer positiv auf die fiesen Pickel ausgewirkt.

 

Sahnige Feuchtigkeitsmaske von Lierac

Mein Produkt, wenn ich aus dem Flieger steige.
Leider ist es ja nun schon seit einigen Jahren so, dass man sich keine größeren Wasservorräte mehr mit an Board eines Fliegers nehmen kann. Oder anders: Man kann sich nur hinter der Sicherheitskontrolle für einen unglaublichen Betrag klitzekleine Wasserflaschen kaufen – im Flieger gibt es auch nur noch gegen Aufpreis Getränke. Für mich hat das zur Konsequenz, dass ich VIEL zu wenig trinke. Meine Haut rächt sich direkt: Sie bekommt kleine Fältchen und wirkt direkt richtig trocken. Deswegen trage ich am Abend nach einem Flug und am nächsten Morgen die cremige Maske von Lierac auf: In den Inhaltsstoffen verstecken sich Karité-Butter, Mangobutter und Aprikosenöl. In der Kombination sorgen die Wirkstoffe für ein sofortiges besseres Hautgefühl, Spannkraft und Regeneration. Ich kaufe die Maske jetzt schon seit Jahren immer wieder nach und bin wirklich sehr zufrieden.

Creme und Gelmaske “Multitalent” von Balea

Sozusagen eine günstige Alternative zur Lierac-Maske. Für den Preis bekommt man eine ganz vernünftige Leistung – sie vollbringt keine Wunder, aber zeigt eine solide und angenehme Wirkung. Nach dem Einwirkungen fühlt sich meine Haut weich und prall an, gut durchfeuchtet. Sicherlich keine schlechte Wahl, wenn man auf der Suche nach einer günstigen Maske ist, die viele “Probleme” auf ein Mal in Angriff nimmt.

Vliesmasken

Vliesmasken sind eine meiner neusten Entdeckungen. Ich hatte sie vor ein paar Wochen mit einer Freundin in der Sauna dabei und wir hatten eine unglaubliche Freude daran mit den Masken auf dem Gesicht im Ruhebereich zu liegen. Ein kleines bisschen sieht man aus wie ein Außerirdischer und auch ein bisschen albern. Ich habe inzwischen verschiedene Masken mit unterschiedlichen Wirkstoffen und “Zielen” – ich mag einfach das Gefühl des gut getränkten Vlies auf der Haut und klopfe das restliche Produkt (eine Art Serum oder Gel), das auf der Haut bleibt, wenn man die Vliesmaske abnimmt, einfach mit den Fingern in die Haut ein.

Mandelöl

Sicherlich die natürlichste Behandlung und “Maske” die ich bis jetzt vorgestellt habe. Und für mich noch dazu ein so wahnsinnig leckerer Duft…ich würde das Öl am liebsten trinken anstatt es in meinem Gesicht zu verteilen.
Ich habe keine problematische Haut und das Öl tut mir wahnsinnig gut. Aber es würde zB auch bei extrem trockener Haut und Neurodermitis helfen. Es hat eine leicht kühlende und schmerzlindernde Wirkung und lässt eine Entzündung erträglicher werden. Das Beste: Mandelöl hilft auf gegen erste kleine Fältchen und glättet die Haut.