Ich habe unfassbar gerne Gäste: Ich liebe es in der Küche zu stehen, vorzubereiten, den Tisch zu decken, ein Menü und Thema zu entwickeln und dann alles herzurichten. Ich liebe es, wenn meine Gäste von meinem Tisch und dem Essen begeistert sind und sich richtig freuen bei mir zu Gast zu sein. Das ist meine größte Belohnung. Und ich wünsche mir bei jeder Einladung, dass meine Gäste sich noch lange (und gerne) an den Vormittag oder Abend mit uns erinnern. Deswegen gibt es hin und wieder – bei besonderen Anlässen – auch kleine Gastgeschenke von mir für meine Gäste. Und Ostern wird ein solcher Anlass.

*Werbung

Ich versuche mich gerade daran zu erinnern, was wir im letzten Jahr an Ostern gemacht haben – und ich habe keine Idee mehr. Ich glaube, dass wir erst ziemlich kurz von unserem langen Karibik-Urlaub wieder zurück waren und wahrscheinlich haben wir gar nicht viel gemacht. Vielleicht unsere Familien besucht?
In diesem Jahr bleiben wir in jedem Fall in München. Wir kommen in der Osterwoche von einem Städtetrip zurück und für mich geht es kurz nach den Feiertagen auch schon wieder weiter – da wollten wir das super lange Wochenende gerne hier in München verbringen. Anstatt unsere Familien zu besuchen, kommt ein Teil in diesem Jahr zu uns. Ein Ostermittagsessen sozusagen.

Und ich wäre nicht ich selbst, wenn ich mir nicht schon ein paar Gedanken gemacht hätte. Nicht nur um das Essen, das ich servieren werde – auch für die Deko habe ich schon ein paar Ideen.
Frisch wollte ich es gerne haben. Leicht und frühlingshaft mit einem kleinen Twist. Ein bisschen DIY, aber nicht so kompliziert, dass ich stundenlang nur mit Basteln beschäftigt bin. Und ein kleines Gastgeschenk wollte ich auch integrieren. Entschieden habe ich mich schließlich für Namensschilder, die auf einem Prinzip basieren, das ich schon als kleines Mädchen angewandt habe. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie ich mit meiner Oma Kresse auf einem Stück Küchenrolle gesäht habe: Nach ein paar Tagen sieht man kleine grüne Sprossen – mehr Frühling geht nicht mehr.

Weil ich ja aber nun keine fünf Jahre mehr bin, habe ich mich für eine etwas erwachsenere Version der kindlichen Kressbilder entschieden: Ich habe die Kresse in kleine Teelichter aus der Kollektion “Coloured DeLight” von Villeroy&Boch entschieden. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Farben (weiß, grau, pink, rosa, blau, grün und gelb) – ich habe mich für eine Mischung aus weiß, rosa und grau entschieden. Einfach nur, weil die Kombination am Besten zu unserem aktuellen Frühlingsgeschirr passt.

Die Namensschilder sind übrigens schnell gemacht – sie brauchen nur etwas Zeit zum wachsen. Schneid ein kleines Stückchen Küchenrolle so zurecht, dass du es falten kannst und es “doppelt” auf den Boden des Windlichts passt. Streu etwa einen halben Teelöffel voller Kressesamen auf das Papier-Stückchen und beträufel es vorsichtig mit Wasser. Die Kresse braucht etwa eine Woche, bis sie groß genug ist über den Rand des Windlichts zu spitzen. Wichtig ist, dass du das Windlicht in dieser Woche an einer warmen (etwa 18 Grad) Stelle stehen hast und die Küchenrolle immer leicht feucht hälst. Die Samen sollen nicht im Wasser schwimmen – aber eben doch immer mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt sein. Die Namensschilder an sich habe ich einfach auf etwas festeren Bastelkarton geschrieben, den ich vorher in eine passende Größe zugeschnitten habe. Nach dem Oster-Essen dürfen meine Gäste die Windlichter aus der Kollektion “Colourful DeLight” von Villeroy&Boch übrigens gerne mitnehmen. Dazu packe ich sie einfach wieder in die hübsche Geschenkverpackung aus grau gemustertem Karton, die Villeroy&Boch jetzt zu allen Stücken aus der Geschenkkollektion mitliefert. Ich mache noch ein rosafarbenes Schleifchen drum – und fertig. Einfacher und schneller können DIY und Geschenk nun wirklich nicht gehen oder?

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Villeroy&Boch entstanden.