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Paleo: Schwedische Mandeltorte mit Johannisbeeren

Nummer Fuenfzehn_schwedische Mandeltorte-0054/Johannisbeer Mandeltorte

Am letzten Wochenende habe ich Sonntags meine Familie besucht. Inzwischen kommt das leider nicht mehr so häufig vor wie noch vor ein paar Jahren – die Entfernung ist so wahnsinnig groß und noch dazu arbeite ich an vielen Wochenenden. Aber diesmal hat es geklappt. Seit Wochen freue ich mich auf diesen gemeinsamen Tag und habe mich entsprechend lange auch angekündigt. Neben meiner Familie habe ich mich auf noch etwas gefreut: Die Johannisbeeren sind jetzt reif. Im Garten meiner Großeltern stehen meterweise Hecken voll mit Johannisbeeren. Weiße und rote.

Nummer Fünfzehn_schwedische Mandeltorte-0001

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Meine Familie kennt mich. Mein Opa hatte direkt eine Ahnung, dass ich Johannisbeeren haben will, wenn ich komme. Und weil die Zeit bei Familientreffen so wahnsinnig kostbar ist, hat er welche für mich gepflückt, bevor ich gekommen bin. Aber nicht ein kleines Schälchen voll – nein. Einen Eimer. 6 kg frische Johannisbeeren. In der vermutlich biologischsten Bio-Qualität, die man sich nur vorstellen kann.

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Ich hatte schon ewig vor, während meines Skandinavien-Monats im Juli eine schwedische Mandeltorte zu backen. Nicht nur, weil sie zum Thema passt und meiner Paleo-Ernährung entspricht. Sondern auch, weil die Mandeltorte zu meinen liebsten Kuchen gehört. Klar – ein bisschen habe ich rumprobiert und getrickst, damit die Torte wirklich Paleo ist. Rausgekommen ist eine Neuinterpretation, die dem Original in Nichts nachsteht. Ich gebe es zu – eigentlich wollte ich Brombeeren auf meiner Mandeltorte. Aber selbst, als ich schon ewig viele Gläser Marmelade aus den Johannisbeeren gemacht hatte, waren noch so viele übrig, dass ich mich spontan für einen „Belag“ aus Johannisbeeren entschieden habe.

Nummer Fünfzehn_schwedische Mandeltorte-0001

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Zutaten:
10 Eier
400 g geschälte gemahlene Mandeln
20 g Stevia
250 g Kokosnussmilch
500 g Johannisbeeren

Zubereitung:
1. Zuerst trennst du die Eier und stellst das Eigelb zur Seite – für dieses Rezept brauchst du es nicht. Ich habe mit den Eigelb Pasteis de Nata gemacht. So musste ich nichts wegwerfen.
2. Schlag die Ei-Weiß auf, bis ein fester Schnee entsteht. Lass langsam das Stevia einrieseln. Dann hebst du vorsichtig die Mandeln unter.
3. Gib den Teig in eine Tarteform und back ihn bei 175 Grad für etwa 35 Minuten.
4. Während der Teig im Ofen ist, kannst du die Kokosmilch aufschlagen, bis eine feste „Sahne“ entsteht.
5. Lass den fertigen Tortenboden auskühlen, streich die Sahne drauf und beleg alles mit reichlich Johannisbeeren.

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Für mich sind die Johannisbeeren die perfekte Ergänzung auf dieser Torte: Der Boden mit Mandeln und Stevia ist schon süßlich, dazu die Kokossahne…da geben mir die Joannisbeeren genau die richtige Säure. Alles ergänzt sich perfekt und fügt sich zusammen.
Im „Ursprungsrezept“, dass ich früher oft gemacht habe, wird die Creme übrigens nicht aus Kokossahne hergestellt. Aus Sahne, Eigelb, Zucker und Vanille entsteht eine Art Pudding. Auch richtig lecker – aber eben nicht Paleo.

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2 Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] sich noch an die unfassbaren Mengen an Johannisbeeren aus dem Garten meiner Großeltern? Nach schwedischer Mandeltorte und selbstgemachter Johannisbeermarmelade hab ich jetzt auch die letzten Johannisbeeren verbraucht […]

  2. […] die ich aus den unendlichen Mengen Johannisbeeren gemacht hatte, die nicht mehr in der schwedischen Mandeltorte verarbeitet […]

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