Es ist ziemlich genau zehn Jahr her, dass meine Mama mir das letzte Pausenbrot gemacht hat. Im April 2007 bin ich das letzte Mal in die Schule gegangen, bevor die Vorbereitungsphase für mein Abitur angefangen hat. Zehn Jahre ohne Pausenbrot sind eine lange Zeit.
Als ich angefangen habe zu studieren, war ich häufig in der Mensa. Es gab nicht nur eine gute sondern auch günstige Mensa mit riesiger Salatbar. Nicht nur, dass ich nicht mehr zu Hause gewohnt habe und meine Mama mir keine Pausenbrote mehr hätte machen können – ich habe es auch selbst nicht mehr gemacht. Später in meinen ersten Jobs habe ich schon mal ein paar Reste vom Vorabend mit zur Arbeit genommen – aber kein Pausenbrot mehr. Umso mehr habe ich mich gefreut, als herta finesse mich am vergangenen Freitag nach Berlin eingeladen hat: Dort konnte ich ein frisches neues Pausenbrot ganz pünktlich zum Frühlingsanfang entwickeln.

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Solche Events liebe ich: Ich kann selbst Hand anlegen, kreativ werden, Ideen entwickeln und umsetzen. Ein absoluter Traum. Und ich habe ein kleines schmutziges Geheimnis in Verbindung mit Herta Finesse: Ich hatte vor ein paar Jahren eine Phase, in der ich eine ganz Packung des feinen Schinkens verdrückt habe. Zum Lunch, ganz ohne Brot. Nur der Schinken und ein bisschen Senf. Ob ich das heute abgelegt habe? Ja, weil ich einfach nicht mehr mehrere Packungen auf einmal kaufe. Ich trickse mich selbst und meine Gier auf die fein geschnittenen Schinkenscheiben einfach aus.

Obwohl im Oranienloft in Berlin wirklich eine riesige Auswahl an Schinken, Hänchenbrust, Salami und Putenbrust da war, bin ich stark geblieben. Vielleicht ein bisschen, weil ich mich nicht blamieren und meine Schwäche öffentlich eingestehen wollte. Vielleicht aber auch ein bisschen, weil es gleich zu Beginn der Veranstaltung kleine Törtchen und Quiches gab, die meinen Hunger gestillt haben. In jedem Fall habe ich festgestellt, WIE viele verschiedene Sorten es eigentlich von herta finesse gibt. Mein Stamm-Supermarkt hat vielleicht vier oder fünf Sorten, dabei gibt es mindestens zehn oder fünfzehn. Ich will mich auf jeden Fall mal schlau machen, wo ich die anderen Produkte her bekommen kann. Für mein Sandwich habe ich ein bisschen überlegt, welche der vielen Sorten ich nun verwenden soll. Letztlich habe ich mich für die Innovation entschieden: Hähnchenbrust mit Kürbiskernen. Eine ungewöhnliche (aber wahnsinnig leckere) Entscheidung für mich – ich mag eigentlich gar keine Kürbiskerne. Auf dem Brötchen pule ich sie immer ab, aber zu der Hähnchenbrust waren sie wahnsinnig lecker.

Aus über 70 Zutaten konnten wir unser eigenes Sandwich zusammenstellen.
Nachdem ich ewig am Buffet hin und her gelaufen bin, habe ich mich letzten Endes für eine eher klassische Variante entschieden: Die Hähnchenbrust mit Kürbiskernen, dazu Emmentaler, frische Tomaten und Rucola. Nicht spektakulär, aber wahnsinnig lecker. Und die Hähnchenbrust-Innovation gab es gleich noch auf einer Toast-Innovation: Golden Toast hat die “Körnerharmonie” nämlich jetzt auch in der Sorte Dinkel herausgebracht. Einmal auf den Grill, schön knusprig und dann noch ein bisschen mediterrane Soße von Thomy – super lecker.

Für mich steht eins jedenfalls ganz fest: Ich will wieder ein Pausenbrot. Am liebsten natürlich mit einem Überraschungseffekt von meiner Mama zubereitet. So wie früher, als ich nie wusste, was mich in meiner Brotdose erwarten würde. Aber ich habe so das Gefühl, dass ich mich bald selbst nochmal hinstelle und mir ein Pausenbrot zubereite. Am besten gleich heute – denn morgen geht es nach London und eine kleine Stärkung auf der Reise wäre schon schön. #ichwilleinPausenbrot

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit herta finesse entstanden. Vielen Dank für die Einladung.