Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich einen Vortrag gehört habe, der mich wirklich nachhaltig beschäftigt hat: Ein Professor der Universität des Saarlandes hat damals über eine vernetzte Küche und eine vernetzte Wohnung gesprochen. Er hat erzählt, dass unsere Kühlschränke in Zukunft dazu in der Lage sein werden Lebensmittel für uns zu bestellen, die dann geliefert werden. Und dass wir die technischen Möglichkeiten haben werden die elektrischen Geräte in unserer Wohnung auch von unterwegs zu steuern. Das war im Jahr 2006 und es gab gerade den ersten iPod.
Ich habe dem Professor zugehört und bin davon ausgegangen, dass die skizzierten Szenarien weit weit in der Zukunft liegen. Nichts, was für mich schnell relevant werden könnte. Da habe ich mich wohl getäuscht. Ende März war ich in Hamburg im Showroom von E WIE EINFACH und habe mich mal ein bisschen umgesehen – in der Welt der Smart Homes.

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Schon Ende 2010 – damals bin ich nach Portugal gezogen – konnte ich mir ein Leben ohne mein iPhone kaum mehr vorstellen. Schnell unterwegs Mails abfragen oder nochmal den Weg anschauen. Facebook checken oder mit den Lieben zu Hause skypen. Rückblickend frage ich mich manchmal, wie ich überhaupt jemals ohne Smartphone ausgekommen bin. Ohne die Vernetzung, die es mit sich bringt.
Und trotzdem dachte ich, dass ich ein vernetztes Zuhause nicht wirklich brauche. Ich dachte unsere zwei Zimmer sind nicht so groß, dass es viel zu vernetzen gibt. Das dachte ich bis vor ein paar Wochen wirklich. Heute sehe ich die Situation ein bisschen differenzierter: Natürlich BRAUCHE ich keine vernetzte Wohnung. Nicht „brauchen“ im eigentlichen Sinne – aber was braucht man schon? Auch wenn ich keine vernetzte Wohnung brauche, das ein oder andere Feature und Gadget wird trotzdem in der nächsten Zeit bei uns einziehen. Nicht weil wir es brauchen, sondern weil es praktisch und eine enorme Erleichterung ist.

Ein automatisches Thermostat, das die Temperatur im Badezimmer morgens hoch regelt – damit es schön kuschelig warm ist, wenn ich unter die Dusche springe. Wenn wir auch im Wohnzimmer und im Schlafzimmer solche Thermostate hätten….hach das wäre schon. Man könnte es im Schlafzimmer auch so einstellen, dass die Temperatur in den frühen Morgenstunden ein bisschen angehoben wird – in der Nacht mag ich es zum Schlafen gerne frisch. Oder im Wohnzimmer: am späten Nachmittag die Heizung an, damit es abends beim Fernsehen gemütlich ist. Oder noch besser: Die Thermostate mit einer kleinen Outdoor-Wetterstation koppeln und automatisch an die Außentemperaturen anpassen.

Und nochwas: Wie praktisch wäre es, wenn man die Lichtschalter alle über das Smartphone bedienen könnte? Das Licht einfach aus dem Bett ausschalten, ohne dass einer nochmal aufstehen muss. Großartig!
Und das Beste: Beide Szenarien (und noch viele viele andere) sind ganz real und heute schon genauso verfügbar. Mit der EinfachSmart Home Base von E WIE EINFACH lassen sich viele smarte Geräte koppeln und in einer App steuern.
Ein Beispiel: Morgens um fünf schalten sich die Heizungen in Bad und Schlafzimmer an, wenn die Außentemperatur unter 5 Grad liegt. Der Lichtwecker, der mit sanftem immer heller werdendem Licht weckt, fängt langsam an seine Strahlen auszusenden und die Kaffeemaschine brüht pünktlich um 6:15 die erste Kanne Kaffee. Dank Boxen in verschiedenen Räumen, die alle miteinander vernetzt sind, läuft in der ganzen Wohnung Dein Lieblingslied und macht Dich richtig wach. Wenn du aus dem Haus gehst, schaltest du die App einfach auf die Einstellung „außer Haus“  – damit schalten sich Alarmanlage und Bewegungsmelde an (und das Thermostat der Heizung runter) – wenn ein ungebetener Gast bei Dir zu Hause vorbeischaut, meldet sich der Alarm bei Dir auf dem Smartphone ganz automatisch. Aber keine Angst: Die Videokameras haben eine Funktion zur Gesichtserkennung, wenn Deine Putzfrau sauber macht während du nicht da bist, wird der Alarm nicht ausgelöst. Aber wenn du magst, bekommst du trotzdem eine Meldung, dass sie jetzt in der Wohnung ist.

Im März war ich in Hamburg in einem Demo-Haus von E WIE EINFACH und habe mir all diese Features live angeschaut. Ich habe die App getestet, rumreguliert und mir überlegt, was davon wirklich Sinn macht für mich. Was Sinn macht für uns. Ich brauche vielleicht nicht wirklich eine kleine Wetterstation, die Indoor und Outdoor Luftfeuchtigkeit und –qualität misst. Aber die Thermostate möchte ich gerne in Zukunft verwenden. Und eventuell auch eine Kamera, die #babynathan im Auge behält, wenn wir ihn alleine lassen. Zusammen mit der Smarthome-Base bekommt man übrigens ganz viele smarte Produkte im Onlineshop von E WIE EINFACH. Ich bin dann mal shoppen…

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit E WIE EINFACH entstanden.