Zu meinem Geburtstag im Dezember habe ich ein besonderes Geschenk von meinem Freund bekommen: Zwölf verlängerte Wochenenden, die wir gemeinsam mit unserem Hundebaby irgendwo verbringen, wo wir noch nie gemeinsam waren. Eigentlich hatten wir für den Januar ein Ski-Wochenende eingeplant, aber das geht im Moment mit Nathan einfach nicht. Stattdessen sind wir an den Achensee gefahren: Spaziergänge im Schnee, ein wunderschönes Hotel und neben ein bisschen Wellness auch noch jede Menge Genuss. So kann der erste Trip aus meinem Geburtstagsgeschenk schon ausschauen – das gefällt mir.

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Von München aus ist man in etwas mehr als eineinhalb Stunden am Achensee – das ist für mich eine perfekte Entfernung für ein verlängertes Wochenende. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir am Freitag Vormittag gestartet. Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell man von München aus auf dem Land ist und wirklich eine wunderschöne Natur genießen kann.

Das Travel Charme Hotel Fürstenhaus liegt direkt am Achensee, wirklich richtig direkt. Es ist der perfekte Ausgangspunkt für längere oder kürzere Spaziergänge, Schneeschuhwanderungen und auch ein bisschen Skifahren in einem kleineren Gebiet in der Nähe ist gar kein Problem. Wir sind natürlich sowohl am See entlang, als auch mit der Bahn hoch auf den Berg. Nachdem Skifahren für uns mit Nathan im Moment keine Option ist, haben wir uns oben für den Panoramaweg entschieden und sind mit dem kleinen Mann eine Runde durch den Schnee gestapft.

Das Wetter war so unglaublich perfekt – besser hätten wir es uns nicht wünschen können. Schnee so weit das Auge reicht und dazu strahlender Sonnenschein. Viel mehr kann man sich für ein Wochenende mit Auszeit eigentlich gar nicht wünschen, oder? Wir hatten aber trotzdem noch mehr. Wir hatten im Travel Charme Hotel Fürstenhaus am Achensee ein Zimmer mit direktem Blick auf den See. Nicht nur mit direktem Blick auf den See – der See war tatsächlich zum Greifen nah und wirklich unfassbar schön und glitzerig.

Wenn wir nicht mit unserem Hund draußen war, sind wir in das unglaublich schöne und großzügige Spa (natürlich auch mit Blick auf den See) gegangen und haben einfach die Seele baumeln lassen. Ich bin ja ein großer Fan von Innenpools, aus denen man dann direkt nach draußen schwimmen kann. Mit kuscheligen 28 Grad Wassertemperatur ist es auch mit Schnee rund um das Becken unheimlich entspannt und gemütlich. Nach dem Schwimmen ein bisschen auf´s Daybed oder die Liege. Dann wieder in die Sauna oder ins Dampfbad. Abkühlen, ein bisschen Schwimmen und dann wieder entspannen. So kann man ein Wochenende schon auch verbringen.

Schon als Kind konnte bei mir selbst etwas beobachten: Wenn ich im Schwimmbad war, bin ich hungrig geworden. Meine Mama hatte oft einen Apfel oder ein Brötchen mit Leberwurst (meine Lieblingskombination) für mich dabei. Heute müsste ich mich eigentlich selbst um meine Versorgung kümmern…habe ich aber an diesem Wochenende nicht. Wahrscheinlich, weil es gar nicht notwendig war zwischen den reichhaltigen Mahlzeiten noch was zu essen. Wenn ich vom ganzen Entspannen hungrig war, gab es Dinner – perfektes Timing.

Wir hatten unseren Aufenthalt im Fürstenhaus am Achensee mit einer ¾-Pension gebucht: Nach einem reichhaltigen Frühstück mit großer Auswahl an warmen Speisen, Müsli, verschiedenstem Käse und Wurst, frischem Obst und sogar einer kleinen Station mit Live Cooking gab es am frühen Nachmittag eine Jause mit verschiedenen Salaten, einem warmen Gericht und einer Kuchenauswahl. Abends dann ein Menü mit vier Gängen – mal serviert, mal in Buffet-Form. Ich war mit dem Essen wirklich mehr als happy.

Und gerade bei den Mahlzeiten ist etwas ganz besonders Schönes im Servicebereich passiert: Noch können wir Nathan nicht wirklich alleine lassen, jedenfalls nicht länger als ein paar Minuten und schon gar nicht in einer fremden Umgebung wie einem Hotelzimmer. Ins Restaurant durfte der Kleine aber auch nicht mit. Ich habe volles Verständnis dafür, dass im Restaurant keine Hunde erlaubt sind und ich gebe auch ehrlich zu, dass ich das gut finde. Nur habe ich in diesem Fall ein kleines bisschen zwischen den Stühlen gesessen: Bei allem Verständnis für die Entscheidung des Hotels wollte ich eben auch was essen. Zusammen mit meinem Freund, nicht abwechselnd. Sofort wurde uns angeboten, dass man uns einen Tisch in der Bar herrichten würde. Dort durfte Nathan neben unserem Tisch sitzen und wir alle waren richtig entspannt.
Der Service-Gedanke stand bei den Mitarbeitern im Vordergrund, den kleinen Mehraufwand, der sich für sie daraus ergeben hat, haben sie gerne in Kauf genommen – ein wunderbares Gefühl für mich als Gast.

Und dann war da noch das Nacht-Rodeln. Ich gebe es zu: Ich war zuerst ein bisschen skeptisch. Als ich das letzte Mal gerodelt bin, war ich noch klein genug, dass man mich auf dem Schlitten den Berg hochziehen konnte. Zwanzig Jahre ist das wohl her. Seitdem bin ich nicht mehr wirklich mit dem Schlitten gefahren, hatte es aber aus meiner Kindheit als sehr schnell und richtig gefährlich im Kopf. Entsprechend verhalten habe ich auf den Vorschlag reagiert rodeln zu gehen. Im Dunkeln. Im Wald. Puh.
Letztlich war ich richtig froh, dass ich mich durchgerungen habe. Während der Abfahrt hatte ich die mit Abstand besten zehn Minuten der letzten Woche. Ich habe ununterbrochen gelacht und gejauchzt (ja, sehr laut) und wäre am liebsten gleich nochmal runtergefahren. Ein wirklicher und echter Tip von mir: Wenn du im Travel Charme Hotel Fürstenhaus bist, dann raff Dich auf und geh rodeln!

Vielen Dank an das Travel Charme Hotel Fürstenhaus am Achensee für die Einladung – es war mir ein Fest.