Täglich erreichen mich mehrere Mails von meinen Leserinnen, die immer wieder das gleiche fragen: Wie ist das eigentlich mit der Selbstständigkeit? Hast du das lange geplant? Wie bist du abgesichert?
Auch wenn ich – zugegeben schon etwas länger – an einer FAQ-Seite arbeite, auf die dann auch die Antworten zu diesen Fragen kommen: Heute schon mal 10 Facts über mich und meine Selbstständigkeit. 

  1. Eigentlich wusste ich schon als kleines Mädchen, dass ich später mal selbstständig sein wollte. Ich habe zu Hause miterlebt und gesehen, was Selbstständigkeit bedeutet: Die guten und die schlechten Seiten.
  2. Trotzdem habe ich mich erstmal für eine Festanstellung entschieden. Wirklich getraut habe ich mich direkt nach dem Studium nicht und ich hätte damals auch keinen Ansatzpunkt gehabt. Heute glaube ich, dass die vier Jahre, die ich als Angestellte gearbeitete habe gut für mich waren. Ich konnte mir verschiedene Unternehmen anschauen (vom multinationalen Konzern bis zum Start Up) und habe ein gutes Gefühl für verschiedene Arbeitsumgebungen und unterschiedliche Ansätze bekommen.
  3. Auch wenn ich es schon lange innerlich wusste: Die tatsächliche Entscheidung zu meiner Selbststständigkeit ist mehr oder weniger aus einem Impuls raus gefallen. Ich wusste plötzlich, dass das der einzige Weg für mich und genau der richtige Zeitpunkt ist.
  4. Ich bin vollkommen ohne Rücklagen gestartet. Und ohne Businessplan, den habe ich dann aber ziemlich schnell aufgesetzt und bin heute noch dankbar dafür.
  5. Wenn ich sage, ich wäre in meinem “Office” oder meinem “Arbeitszimmer” dann ist das eine extreme Beschönigung der Situation: Ich habe unsere alte Abstellkammer umgebaut. Ein bisschen wie Harry Potter für Blogger 😉
    Obwohl die Platzsituation echt ein bisschen beschränkt ist, kann ich mich nicht richtig dazu überwinden mir ein Office zu mieten. Es ist so praktisch von zu Hause aus zu arbeiten. 
  6. Ich hatte nicht nur keine Rücklagen, sondern habe auch die Buchhaltung und den adminstrativen Aufwand irgendwie unterschätzt. Die Selbstständigkeit als Blogger ist sehr viel mehr als Beiträge zu schreiben und ein paar Fotos bei Instagram hochzuladen. Aber ich sag es Dir ganz ehrlich: Langsam finde ich sogar irgendwie Spaß an der Buchhaltung. Ich habe mir ein System entwickelt, mit dem ich einen guten Überblick behalte und jetzt endlich auch sehe, wie viel ich letztlich verdiene. 
  7. Während stressigen Deadline-Phasen arbeite ich auch gerne mal 13-16 Stunden pro Tag – das hätte ich für meinen ehemaligen Arbeitgeber wahrscheinlich niemals gemacht. 
  8. Ich bin gerade dabei meine erste Mitarbeiterin zu suchen – ich hätte nie gedacht, dass sich alles so schnell entwickelt.
  9. Neben meinen Beiträgen hier auf nummerfuenfzehn.com schreibe ich viele Beiträge als freie Journalistin für andere Websites und Magazine – darüber kommt ein gutes Drittel meiner Einnahmen. 
  10. Die Selbstständigkeit war sicherlich eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich könnte nicht zufriedener sein mit der Situation, ich liebe es mein eigener Chef zu sein.