Feminism is not a dirty word. 
Ich habe gestern ein Video gesehen, das den Gedanken wieder angestoßen hat. Feministin sein, das ist im deutschen Sprachgebrauch irgendwie negativ besetzt. Man denkt spontan an unrasierte Beine, an garstige Gespräche und ein bisschen auch an Alice Schwarzer. Warum eigentlich? Feminismus, das ist nichts Schlechtes. Feminismus ist großartig. We should all be feminists. 

Aber Schritt für Schritt. Neben mir steht eine Açai-Bowl. Der verzweifelte Versuch meinem Körper einen Restart zu geben. Die letzte Nacht steckt mir in den Gliedern, müde – verkatert vielleicht?
Trotzdem möchte ich keine Sekunde missen. Der letzte Wiesn-Abend ist ein besonderer. Eine wunderbare Stimmung. Noch ein Mal gemeinsam „Weus ´d a Herz hast wia a Bergwerk“ singen, die Wunderkerzen entzünden. Schunkeln, alle liegen sich in den Armen – und dann heißt es „bis nächstes Jahr“.

Was mich in der letzten Woche bewegt hat:

Zwei Bedienungen im Schottenhammel.
Die sich in den Armen lagen. Geschafft. In diesem Jahr war es eine besonders lange Wiesn, mehr Besucher als im letzten Jahr. Ohne Bedienungen, Sicherheitskräfte, Polizei würde das Fest nicht funktionieren. Gäbe es nicht nur kein Bier und kein Essen, sondern auch kein gutes Gefühl, keine Sicherheit. Diese zwei Bedienungen, die sich in den Armen lagen haben genau das für mich symbolisiert. Genau wie eine dritte Bedienung, die ganz spontan in die Menge gesprungen ist und eine Runde Stagediving genossen hat. Zeit „DANKE“ zu sagen: Danke an all die Menschen, die die Wiesn möglich machen.

Ein Video. 

Chimamanda Ngozi Adichie addresses the Chatham House London Conference 2018

In our world a man is confident but a woman is arrogant, a man is assertive but a woman is aggressive – Chimamanda Ngozi Adichie addresses the Chatham House London Conference 2018

Gepostet von Chatham House am Montag, 25. Juni 2018

Feminism is not a dirty word. It doesn´t mean you hate man. It does not mean you hate girls who have nice legs and a tan. It doesn´t mean you´re a bitch or a dyke. It means that you believe in equality. 
Kate Nash

Viel mehr gibt es nicht zu sagen für den Moment. Einfach mal darüber nachdenken. 

In dieser Woche:

…fahre ich nach Frankreich und fliege dann weiter nach Dubai. Zuerst schaue ich aber noch in Saarbrücken vorbei und statte meiner Familie einen (sehr kurzen) Besuch ab.
Ich habe mich entschieden meine Reise nach Frankreich mit dem Zug anzutreten. Ich bin im letzten Jahr sehr viel geflogen und möchte in Zukunft zumindest auf kurzen und überschaubaren Strecken lieber wieder mehr Zug fahren. Der Umwelt zu Liebe und weil ich einfach gerne Zug fahre. Ich liebe es die Landschaft vorbei ziehen zu sehen.
Von Saarbrücken aus geht es nach Paris, Le Mans, Roquefort, Bordeaux und einigen Orten auf dem Weg. Auch in Frankreich werde ich wieder mit dem Zug unterwegs sein – ich freu mich riesig. Gemeinsam mit Label Rouge werde ich hinter die Kulissen verschiedener Lebensmittelbetriebe schauen und mich selbst von der Qualität der Produkte überzeugen können – ich freu mich!

Freitagabend geht es dann direkt von Bordeaux aus weiter nach Dubai.
40 Grad, Wüste, Sonne – ich kann es kaum erwarten. Vielleicht erinnerst du Dich, dass ich vor ziemlich genau einem Jahr zum letzten Mal in Dubai war – damals bin ich von Amman aus für ein Wochenende hin geflogen. Und ich bin ganz ehrlich: Es war nicht meine favorisierte Destination. Dubai erschien mir sehr künstlich, aufgesetzt – irgendwie zu viel und ein bisschen drüber. Jetzt gebe ich dem Emirat eine neue Chance und schaue mal, ob wir vielleicht doch noch zusammen finden.