Durchatmen. Bewusste Pausen machen, Prioritäten ausloten.
Manchmal ist es unheimlich wichtig innezuhalten und zu überlegen, was man möchte. Woher man kommt und wohin man will.

Dieser Beitrag enthält Empfehlungen, es werden Orte und Marken genannt. Entsprechend ist der Beitrag nach aktueller Rechtsprechung als Werbung zu kennzeichnen.

Motto der letzten Woche.

Ist der (hoffentlich nun bald kommende) Frühling wirklich die richtige Jahreszeit um innezuhalten? Eigentlich vermutlich nicht. Im Frühjahr soll man vor neuer Lebensenergie strotzen, alle Ideen umsetzen und ganz viele neue Dinge tun. Ich habe trotzdem innegehalten, irgendwie.
Habe Dinge weggeschafft, die schon Ewigkeiten auf meinem Zettel standen. Aufgeräumt – innerlich und äußerlich. Viel gelesen, wenig gesprochen. Und es tat so unheimlich gut. Mein Lieblingsprojekt (vollkommen ohne Sprechen und mit erstaunlich viel körperlich anstrengender Arbeit): der Balkon.

Plötzlich wieder ein Zimmer mehr.

Ok, jetzt nun gerade nicht. Jetzt gerade liege ich mit einer Wärmflasche unter der dicken Daumendecke, weil ein Sturm uns überrascht hat und plötzlich der wunderschöne Sonnentag vorbei war. Aber eigentlich…eigentlich fängt jetzt wieder die Jahreszeit an, in der wir ein zusätzliches “Zimmer” haben. Ich habe am Samstag ganz spontan den Balkon wieder halbwegs auf Vordermann gebracht und wir konnten ihn gleich Sonntagmorgen mit einem Frühstück “einweihen”.

Ein bisschen was ist natürlich noch zu tun und herzurichten…aber für die ersten Tage in der Sonne ist der Balkon jetzt definitiv bereit und wir haben uns ganz fest vorgenommen ihn in diesem Jahr wieder mehr zu nutzen und ein bisschen mehr Zeit in unserer Wohnung bzw. vor unserer Wohnung zu verbringen. Fotos gibt es….nicht. Jedenfalls heute nicht. Ich mag erst noch ein bisschen was tun, aufhübschen, arbeiten – dann zeige ich das Endergebnis inkl. Vorher-Nachher-Bildern.

Nachdem die Pflanzen zum Großteil wieder auf den Balkon gezogen sind, haben wir im Wohnzimmer nochmal ein bisschen was umgestellt und umgestaltet.

Sonntags im Museum…

Fast ist es schon eine kleine Tradition geworden den Sonntag für gemütliche Besuche im Museum zu nutzen. Die Museen, die in München von der Stadt oder dem Freistaat betrieben werden, kosten am Sonntag nur 1 € Eintritt – so ist auch ein kurzer Besuch mit dem Gewissen vereinbar und wir nehmen uns immer wieder ein Museum vor, durch das wir am Sonntagnachmittag einige Stunden schlendern. Mal bringt es mehr Freude, mal weniger.

Letzte Woche war das Museum für Ägyptische Kunst auf unserem Plan – definitiv mehr Freude. Unterirdisch im Museumsareal gelegen ist es baulich das neuste und modernste Museum und beinhaltet doch die älteste Kunst. Einige Ausstellungsgegenstände werden auf ca. 4500 v. Chr. datiert.
Wir hatten im letzten Frühjahr bei unserem Urlaub in Ägypten die Faszination für Ägyptische Kunst entdeckt und uns fest vorgenommen auch in München dem Museum für Ägyptische Kunst einmal einen Besuch abzustatten.
Der Audioguide ist interaktiv gestaltet: In einer 3D-Animation läuft man durch die Ausstellung, kann anklicken zu welchen Kunstwerken man gerne Informationen hören möchte (häufig gibt es noch eine Möglichkeit vertiefende Infos anzuhören).
Zusammenfassend: Das Museum für Ägyptische Kunst ist eine echte Empfehlung – für Touristen und Münchner.

Alternativ vielleicht ein Urlaub in Ägypten? Mir hat es ganz wunderbar am Nil gefallen und ich werde sicherlich bald wieder hinfahren.
Hier findest du meine Beiträge:

Traveldiary Kairo.
Memphis, Saqqara und die Pyramiden in Giza.
Restaurants und Cafés in Kairo.
Zwei Tage in Luxor.
Hotelreview: Beit Sabee.
Warum Ägypten mein Herz erobert hat.

Zwei Tipps für München

Ganz kurz einmal nach Italien und zurück. Im Morso. Ich hatte das Café vor ein paar Jahren schon mal hier auf dem Blog vorgestellt und seitdem hat sich nichts verändert: Noch immer fühlt es sich ein bisschen wie ein Mini-Urlaub an, wenn man durch die Tür geht.

Morso – Nordendstraße 17, 80799 München

Ich weiß nicht, wie es anderen Münchnern (und Zugeroasten) geht – ich meide in der Regel den Marienplatz wenn möglich. Zu viele Menschen, zu viele Touristen…wenn ich nicht zu einem bestimmten Geschäft in der Nähe will, bin ich selten da. Jetzt habe ich aber ein wunderschönes Geheimnis entdeckt: Die juristische Bibliothek. Wenn das Morso ein bisschen wie Italien ist, dann ist die juristische Bibliothek ein bisschen wie Hogwarts.

Ohne Stern – aber mit ganz viel Herz.

Presseeinladung

Vor zwei Wochen war ich bei der Buchpräsentation von Maria Gross. Vorgestellt hat die ehemalige Sterneköchin, die bewusst auf ihren Stern verzichtet hat, ihr erstes Kochbuch.
Dabei haben wir nicht nur unheimlich lecker gefuttert, sondern uns vor allem auch unterhalten. Darüber, was Gastfreundschaft ausmacht. Darüber, welches Gefühl sie ihren Gästen vermitteln will, die in der Bachstelze – ihrem Restauarant bei Erfurt – zum Essen sind. Marias Gerichte, die sie in dem Kochbuch vorstellt, sind ein bisschen so wie Maria selbst: Sie wirken nicht durch großes Chichi oder lenken durch aufregende Präsentation ab – sie sind unheimlich ehrlich, bodenständig und dabei richtig lecker.