Über Weihnachtsmänner, Siebenstein, Selbstzweifel…die Antworten zu den Fragen 11-20 sind online. 

Nochmal zur Klärung: Nein, das sind nicht meine Fragen. Das Projekt stammte ursprünglich aus der Flow, ins Internet gebracht wurde es (meines Wissens nach) von Johanna ins Internet gebracht. 

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Gar nicht – ich habe nie an den Weihnachtsmann geglaubt, sondern immer ans Christkind. Wie lange…hm…das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so ganz genau. Ich denke vielleicht so ungefähr bis zur ersten oder zweiten Klasse?

12. Was möchtest du Dir unbedingt einmal kaufen?
Eigentlich versuche ich gerade meinen Besitz zu verringern und mir weniger Dinge zu kaufen. Zwei Punkte stehen allerdings gerade (und vermutlich noch eine ganze Weile) auf der Liste: Ich hätte gerne einen Landrover Defender (um damit von Deutschland bis nach Kapstadt zu fahren – und im besten Fall auch wieder zurück) und ein Haus oder eine großzügige Wohnung. 

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Ich wäre gerne geduldiger. 
In meinem Leben müssen Dinge immer sofort passieren und direkt in Angriff genommen werden. Einen Urlaub zwei Jahre lang planen? No way. Monatelang auf der Suche nach der perfekten Kommode Internet und Interiorshops durchstöbern? Nicht mit mir. Darauf vertrauen, dass ich einen Traum irgendwann verwirklichen kann, wenn die Zeit reif ist? Fällt mir schwer. Grundsätzlich ist diese „pack ma´s an“-Mentalität auch gar nicht schlecht – hin und wieder würde mir etwas mehr Geduld mit mir und anderen Menschen aber ganz gut tun. 

14. Was ist Deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Ich schaue nur noch ganz selten lineares Fernsehen, eigentlich abgesehen von den Nachrichten fast gar nicht. Nur ein Termin steht ziemlich fest: Sonntagabend, 20:15 ist Zeit für Tatort. Es ist eine Art Hass-Liebe – in der letzten Zeit finde ich ihn oft „gewollt und nicht gekonnt“, zu versucht-künstlerisch und pseudo-sozialkritisch…aber ich kann auch nicht nicht schauen 😉 
Andere Kandidaten zur Lieblingssendung wären übrigens Siebenstein (ich glaube das gibt es schon ewig nicht mehr, aber ich mochte Rudi und den Koffer), die Sendung mit der Maus und Schimanski (selten war ich so enttäuscht, dass eine Serie abgesetzt wurde).

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Das ist EWIG her. 
In jedem Fall war es zusammen mit meinem Papa im Europa Park. Damals war der Tigerentenclub dort zu besucht und mein Papa hat mir eine Mitgliedschaft geschenkt. Vor zwei oder drei Jahren hat er mich mal ganz vorsichtig gefragt, ob es ok wäre, wenn er die Mitgliedschaft kündigen würde 😉 Ich würde vorsichtig schätzen, dass die ganze Aktion etwa 20 Jahre her ist. 

16. Wie alt möchtest du gerne werden?
Schwierig. Ich möchte gerne ein Leben leben, in dem ich nichts aufschiebe auf später. Bei nichts sagen „ach das mache ich irgendwann mal“. Ich möchte nicht auf ein Leben voller „ach hätte ich doch mal“ und „was wäre gewesen wenn“ zurück schauen. Wenn ich dieses Leben lebe – dann spielt es keine Rolle mehr wie alt ich werde, weil ich jeden Tag feiere. 
Und wer weiß schon, wie sich die Medizin in den kommenden Jahren entwickeln wird; was in den nächsten Jahrzehnten möglich ist. 

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Wehmut im Sinne von „ich wäre gerne länger geblieben und hätte gerne mehr gesehen“ – vielleicht an Ägypten in diesem Frühjahr. Ich habe mich unheimlich wohl gefühlt, meine Begeisterung für das Alte Ägypten und antike Kunst entdeckt und hätte gerne noch mehr von diesem wunderbar spannenden Land gesehen. Kairo hat mir gut gefallen – das quirlige, laute, bunte Leben auf der Straße und ich wäre gerne noch den Nil ein Stück runter gefahren, in die Wüste und die Oasen, ans Mittelmeer, nach Alexandria und ans Rote Meer. Glücklicher Weise ist Ägypten ja nicht wirklich weit weg und mit wachsenden Sprachkenntnissen macht das Ganze noch viel mehr Freude.
Grundsätzlich gibt es wenige Urlaube, an die ich nicht gerne zurück denke. An all die Sommer in Südfrankreich als Kind, an griechische Inseln, an Bali, an all die Städtetouren mit meiner Mama, an Norwegen und Mexiko. Wenn ich mich für noch eine Reise entscheiden müsste, an die ich gerne denke, dann wäre es vielleicht ein Trip während des Studiums nach China und Taiwan. Dort bin ich immer wieder an meine Grenzen gestoßen, habe sie überwunden und unheimlich viel über mich selbst gelernt.
Und der Nahe Osten? Das war kein Urlaub.  

18. Hättest du lieber einen anderen Namen?
Als Kind ja, heute nicht mehr. 

19. Bei welcher Gelegenheit hast du zuletzt an Dir gezweifelt?
Letzte Woche, als ich eine Absage für ein Projekt im Irak bekam, an dem ich wirklich gerne teilgenommen hätte. 
Anders als vor ein paar Jahren lasse ich mich heute allerdings nicht mehr allzu tief in solche Zweifel hinein fallen. Ja, ich wurde abgelehnt. Ja, jemand anders hat besser gepasst. Es wird aber auch für mich das richtige Projekt zum richtigen Zeitpunkt kommen – dieses war es nicht. Einen Tag erlaube ich mir maximal um zu schmollen, zu zweifeln und mir selbst leid zu tun, dann ist auch wieder gut und es geht weiter.