Langsam groove ich mich wieder ein. Bin wieder bereit für Arbeitswochen am Schreibtisch.
Für Fotoshootings, Texten und Bildbearbeitung. Eventuell sogar ein kurzes Video. Gleichzeitig packt sie mich schon wieder, die Reiselust. Nach zwei Wochen in Saarbrücken (und einer, die noch kommt), könnte ich langsam wieder ein bisschen Reiseplanung gebrauchen. Noch ist nichts konkret…aber die zweite Jahreshälfte verbringe ich bestimmt nicht komplett in München. 

*Werbung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Irish Beef entstanden.

Nach einer recht langen Pause, war ich wieder für den Blog unterwegs. Nachdem ich mich vor zwei Wochen schon auf den Weg nach Seefelfd in Tirol gemacht hatte, war ich am vergangenen Mittwoch für einen Abend in München, um hochwertiges Beef aus Irland zu genießen.

#irishbeef in der BMW Welt

Seit sieben Jahren wohne ich nun schon in München, zur BMW Welt laufe ich von unserem Appartment keine Viertelstunde. Trotzdem habe ich es erst zu einem Event von Irish Beef in der letzten Woche endlich in dieses Wahrzeichen geschafft. Oder nicht ganz: Ich habe es ins Bavarie bei Käfer geschafft – und es war fantastisch.
Dass es in Irland fantastisches Rind- und Lammfleisch gibt, liegt auf der Hand: saftige Wiesen, auf denen die Tiere fast 300 Tage im Jahr stehen und sich das leuchtend grüne Gras schmecken lassen.

Zubereitet als Ragout, aus dem Smoker, vom Grill, als Pulled Beef – hochwertiges Fleisch ist ein Produkt, das in allen Varianten ein unglaublicher Genuss ist. Umso mehr, weil ich so lange kein Fleisch gegessen habe; ein Gedicht.
In vielen deutschen Supermärkten ist Rind- und Lammfleisch aus Irland zu finden. Die Produkte müssen hohe Qualitätsstandards erfüllen.

Mein Favorit des Abends? Ein Rinderfilet aus dem Green Egg – einem Kugelgrill. So zart und so intensiv im Geschmack, dass es außer einer Prise grobem Meersalz nichts braucht.

Und was ist ist so geplant?

Nichts. Oder anders: Wenig.
Den heutigen Tag habe ich mir freigenommen, in jedem Jahr nehme ich mir den 23.07. frei. Den Geburtstag meiner Mama. Wir unternehmen gemeinsam etwas, fahren meist für ein paar Tage weg. In diesem Jahr haben wir uns für nur für einen Tagesausflug entschieden: Nach Trier, meiner Studienstadt. Es ist schon wieder eine (gefühlte) Ewigkeit her, dass ich dort war und ich hab die Gelegenheit dankbar angenommen. Ein bisschen fühlt es sich immer wie eine Zeitreise an, wenn ich in Trier bin.

Die restliche Woche steht ganz im Zeichen von Homeoffice, dem Abarbeiten von todo-Listen…vielleicht noch ein Tag am See mit dem Hundekind, wenn das Wetter es zulässt. Ein bisschen Ruhe, bevor in der übernächsten Woche dann mein Nahost-Abentheuer endgültig vorbei ist und ich wieder in unsere Münchner Wohnung einziehe.
Ich freue mich wahnsinnig darauf in meinem eigenen Bett zu schlafen, habe ein paar schöne (und einige weniger schöne aber notwendige) Projekte rund um die Wohnung auf der Liste, kann es kaum erwarten wieder meinen Kaffee am Morgen auf unserem Balkon zu trinken.

Was mein Leben bereichert hat…

Am Mittwoch bin ich mit dem Zug von München zurück nach Saarbrücken gefahren. Natürlich habe ich den Anschluss in Mannheim verpasst, natürlich habe ich mich für einen Moment geärgert. In der Bahnhofshalle habe ich dann aber etwas sehr schönes gesehen: Eine Ausstellung zur Nationalmannschaft. Gezeigt wurden persönliche handschriftliche Zeilen einiger Geschwister der Nationalspieler: Unterstützende Worte, Kindheitserinnerungen. Wir sind alle nur so stark, wie die Menschen, die hinter uns stehen. Wir können alle nur erfolgreich sein, weil wir nicht alleine kämpfen.
Ich habe eine ganze Weile bei den Plakatwänden gestanden und gelesen, geschaut, beobachtet. Immer wieder bin ich mit Reisenden unterschiedlichen Alters ins Gespräch gekommen – alle haben sich über die Ausstellung und die transportierte Botschaft gefreut.

Eine Schale Rigatoni mit einem alten Freund.
Manchmal braucht es nicht viel zu einem schönen Abend. Zwei Gläser Wein, einen alten Freund und eine Schale Rigatoni vom Strassenverkauf – genau wie früher. Jede Menge Knoblauch in der Tomatensoße, die Rigatoni leicht angebrannt und mit einer dicken Schicht Käse. Fast fühlt es sich an, wie eine kleine Zeitreise; eine kulinarische Zeitreise, die mich fast 15 Jahre zurückbringt. In einen Sommer im Freibad, durchtanzte Nächte in Clubs und viele Abende, die mit diesen Rigatoni ihren Anfang genommen haben. Manchmal ist es genau das, was man braucht. Eine Erinnerung und das Wissen, das sich manche Dinge nicht ändern. Wie das Rigatoni-Rezept zum Beispiel.