Ich bin eine Künstlerin: Eine Zeitlücken-Ausnutzen-Künstlerin. Wann immer ich eine kleine Wartezeit habe (in der Straßenbahn, beim Arzt, am Flughafen…) nutze ich die Zeit, um ein paar kleinere Arbeiten zu erledigen. Entsprechend viel arbeite ich eben auch unterwegs. Weil ich aber weiß, dass sich viele meiner Leserinnen und Leser mit dem Thema ein bisschen schwer tun, habe ich meine 5 ultimativen Tips zum Arbeiten unterwegs zusammengestellt. 

Arbeiten unterwegs: Turn the music on!

Ich kann ganz ganz schlecht weghören, wenn sich andere Menschen irgendwo unterhalten. Die meisten meiner Mitmenschen telefonieren in Bahn, Bus und auch im Wartezimmer so wahnsinnig laut, dass sich mir das Gespräch nahezu aufdrängt. Weil ich gar nicht immer alles wissen will, was sie sich so zu erzählen haben – und vor allem, weil ich mich nicht konzentrieren kann – habe ich immer meine Kopfhörer dabei und mache mir ein bisschen Musik an. 
Wahrscheinlich bin ich der letzte Mensch, der Spotify für sich entdeckt hat, aber ich bin im Moment wirklich begeistert. Immer wieder suche ich mir neue Playlists und kann wirklich gut mit der Musikuntermalung beim Arbeiten unterwegs leben. 

Arbeiten unterwegs: Aufgaben festlegen!

Ich überlege mir immer schon im Vorhinein, womit ich die eventuell entstehende Lücke füllen will: Den Posteingang durchlesen und die einfachen Mails schnell beantworten. Einen schnellen und einfachen Anruf tätigen. Instagram anschauen. Bilder bearbeiten. Einen Text Korrektur lesen. Wenn ich mir die Aufgaben zurecht lege, dann achte ich darauf, dass ich für die einzelne Aufgabe nicht mehr als 5 Minuten brauche – ich schreibe keine Mails mit 500 Wörtern von unterwegs. Das ist sonst kein Arbeiten unterwegs – sondern ein Quälen unterwegs.

Arbeiten unterwegs: Mein Telefon ist Smart!

Wo könnte ich mein Smartphone besser in seiner vollen smarten Breite ausnutzen als unterwegs? Ich habe ein Sony Xperia Z5 (man erinnere sich an die dramatische Geschichte) und freue mich jeden Tag wieder über die großartige Akkulaufzeit. Ich lege das Telefon tatsächlich kaum aus der Hand: Mails, Snapchat, Instagram, Fotos bearbeiten, telefonieren (!!!) und Nachrichten schreiben. Trotzdem hält der Akku den ganzen Tag, manchmal sogar zwei Tage. 
Gerade wenn ich unterwegs bin und schnell ein paar Punkte von meiner todo-Liste streichen will, profitiere ich von den vielen Funktionen, die mein Sony Xperia Z5 hat. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so ganz genau, wie ich früher ganz ohne Smartphone durch mein Leben gekommen bin. 

Arbeiten unterwegs: Digital siegt!

Wenn ich länger unterwegs bin (für einen Tag oder mehrere) geht nichts ohne mein MacBook. Ich arbeite wahnsinnig gerne aus dem Zug oder dem Flieger. Ich weiß, dass das ein bisschen komisch ist…aber es macht mir wirklich viel Spaß. Nur ein kleines Manko gibt es: Zum Reisen nutze ich meist mein MacBook Air (für zu Hause habe ich ein wesentlich leistungsstärkeres MacBook Pro) – das hat nicht wahnsinnig viel Speicherplatz. Einerseits habe ich inzwischen viel auf externen Festplatten gespeichert. Andererseits nutze ich auch verschiedene Cloudservices – ganz einfach um das Gewicht und den zusätzlichen Platz im Gepäck zu sparen. Für mich funktioniert das perfekt. 
Und noch eine Kleinigkeit zum Arbeiten aus dem Flieger: Ich nutze die Zeit ganz häufig um meinen Posteingang in den Griff zu bekommen. Ich schreibe alle Mails und schicke sie ab. Der Mac behält die Mails im Ausgangsordner und wenn sich das Gerät das nächste Mal mit dem Wlan verbindet, werden die Mails automatisch gesendet.