„Und davon kann man leben?“ Das ist vielleicht die Frage, die mir im letzten Jahr am meisten gestellt wurde, wenn ich meinen Beruf genannt habe. Ich habe mir abgewöhnt pickiert zu reagieren, wenn mich jemand danach fragt, was ich monatlich verdiene. Aber taktlos finde ich es irgendwie noch immer. Niemand fragt einen Art Director einfach so und im zweiten Satz nach dem Kennenlernen, wie viel er verdient. Bei mir als Bloggerin scheint es keine Hemmschwelle zu geben. Und gerade weil es von großem Interesse ist, erkläre ich heute 6 Wege dafür, wie du mit Deinem Blog Geld verdienen kannst.

Advertorials und Beiträge, die in Zusammenarbeit mit Firmen entstehen.
Jeden Tag erreichen mich zahlreiche Anfragen von Firmen, die gerne mit mir auf dem Blog (und den sozialen Kanälen) zusammenarbeiten wollen. Viele Anfragen lehne ich ab, weil das Produkt nicht zu mir und meinen Plattformen passt. Ich nehme nur solche Aufträge an, die zu mir passen und bei denen ich authentisch bleiben kann. Hier auf dem Blog markiere ich die Beiträge, die in Zusammenarbeit mit Marken entstehen mit „*Werbung“.  

Affiliate-Links
Mit der Zeit habe ich angefangen einige Affiliate-Links zu setzen. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn eine Leserin oder ein Leser über meinen Link ein Produkt kauft – für den Käufer bleibt der Preis absolut gleich, die Provision wird vom Onlineshop bezahlt.

Mein eigener Onlineshop
Eigentlich ist „Onlineshop“ ein Wort, dass viel zu groß ist. Ich habe schließlich nur ein Produkt. Seit Januar 2016 verkaufe ich mein eBook „Restart your life!“. Im Moment arbeite ich an weiteren Ideen und Produkten, die hoffentlich im ersten Quartal online gehen.

Vorträge, Messen, Events, Workshops
Immer mal wieder buchen mich Firmen für Vorträge und Workshops, die ich dann für sie auf Events und Messen halte. Und ich bin ganz ehrlich: Das macht mir wahnsinnig viel Spaß! Ich liebe den direkten persönlichen Austausch mit meinen Leserinnen und Lesern und natürlich auch mit anderen Bloggern.

Artikel, die ich als freie Journalistin schreibe.
Nummer Fünfzehn ist mein Portfolio: Potenzielle Kunden können meinen Schreibstil erkennen, sie sehen meine Bilder und ich bekomme immer wieder Anfragen von Kunden, die mich bitten als Texterin Beiträge für ihre Websites zu verfassen. Postings für Social Media-Accounts zu erstellen und Texte für Zeitschriften zu übernehmen.

Der Verkauf von Bildern und Bildrechten.
Häufig ist es nach einem Advertorial so, dass die Marke mit der ich gearbeitet habe gerne die Bildrechte an den produzierten Bildern erwerben möchte. Mit meinen Preisen richtige ich mich nach der MFM-Liste.
Inzwischen kommt es auch immer wieder vor, dass Kunden mich NUR bitten ein Shooting zu machen, ohne dass die Bilder auf meinem Blog erscheinen. In diesem Fall fungiere ich sozusagen als professionelle Fotografin.

 

Das wunderschöne am bloggen und der Online-Welt ist für mich, dass es keine Grenzen gibt. Es gibt nichts, was man nicht machen kann und ich habe so viele Ideen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll mit der Umsetzung.
Und das Beste ist: Wenn du eine gute Idee und eine einzigartige Sprache hast, mit der du Menschen erreichst (das muss nicht über Worte sein, sondern kann auch über Bilder, Illustrationen oder Musik funktionieren), dann kannst DU auch Deinen Traum verwirklichen! Ich glaub an Dich und drücke Dir für 2017 ganz fest die Daumen!