Nichts. Gibt es überhaupt Wochen, in denen wirklich gar nichts passiert?
Wenn ich zurück denke, dann fühlt es sich fast so an, als sei nichts passiert. Nichts, von dem es sich zu erzählen lohnt. Und dann ist eben doch viel passiert…man vergisst nur so schnell. 

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Was in der letzten Woche passiert ist:

Gefühlt ist nichts passiert, tatsächlich war ich unheimlich viel unterwegs und habe gleichzeitig wahnsinnig viel gearbeitet und am Schreibtisch gesessen. Meine Doktorarbeit hat Ende dieser Woche eine Deadline und es fehlen mir noch einige wichtige Punkte, die ich unbedingt integrieren will. Hinter mir liegen einige Stunden in der Bib, zwei Nachtschichten und Momente in denen mir bewusst geworden ist, wie lange es her ist, dass ich zum letzten Mal einen wissenschaftlichen Text verfasst habe. 
Vor mir liegen…noch mehr Stunden in der Bib und mindestens zwei weitere Nachtschichten, damit alles im Zeitrahmen fertig wird. 

Meet the real me…Bib Outfit. Jeden Tag Sneakers, Jeans, Hoodie. Jeden Tag. 
Der Blick von der Uni aus…ist schon schön in Trier. 

Abgesehen von der Dissertation und meinem damit verbundenen Trip in der letzten Woche in meine Uni-Stadt Trier hat am Wochenende auch das Oktoberfest angefangen. Wir waren gleich am Samstag dort und hatten einen so entspannten Wiesn-Start wie schon seit Jahren nicht mehr: Weißwurstfrühstück, im Biergarten vor dem Zelt in der Sonne gesessen, Mandeln gekauft und einen Blick von der Bavaria auf die erleuchtete Wiesn am Abend geworfen. So kann  man schon mal starten. 

Und fast hätte ich es vergessen – ich war auf einer Messe. Auf der wahrscheinlich leckersten Messe überhaupt: der iba. Einer Fachmesse für das Bäckerhandwerk. Eines ist sicher: Noch nie war ich auf einer Messe, bei der es überall und die ganze Zeit so wunderbar geduftet hat. Nach frischem Brot und Gebäck, das süßen Teilchen, nach Käsestangen – am liebsten hätte ich mich den ganzen Tag nur durchgefuttert. Stattdessen habe ich ein paar super spannende Gespräche geführt, noch mehr über Sauerteig gelernt und war immer wieder auf´s Neue davon fasziniert, wie detailverliebt und kleinteilig Backwaren sein können. 

Ein selbstverziertes veganes Törtchen. Ein bisschen stolz war ich schon…gebe ich zu. 

Und in dieser Woche?

Geht es heute Abend gleich wieder auf die Theresienwiese. 
In diesem Jahr hat mir die Vorfreude ein bisschen gefehlt, so wirklich aufgeregt war ich nicht. Fast schon eher wieder ein kleines bisschen genervt vor der Vorstellung, dass die Stadt überläuft an Touristen, dass ich im Dirndl frieren werde und mich am Ende der zwei Wochen frage, wo eigentlich das ganze Geld hin ist 😉 Nach dem ersten Besuch ist die Freude aber da und wir haben beschlossen es in diesem Jahr einfach ein bisschen langsamer und entspannter angehen zu lassen. Weniger Besuche, dafür aber mehr genießen. 

Abgesehen davon…wenig. Und das ist ganz wunderbar, ein gutes Gefühl. 
Eine Woche, die viel Zeit in der Bibliothek verspricht (ich LIEBE Bibliotheken), entspannte Hunderunden, den ein oder anderen Run, vielleicht wieder ein bisschen Yoga und hoffentlich (das echte weekly goal dieser Woche) zum Ende der Woche hin einen komplett bearbeiteten Posteingang. Man wird ja wohl noch träumen dürfen? 😉