…the fear of not being good enough.

Social Media macht etwas mit mir. Instagram macht etwas mit mir.
Ich verspüre einen Druck: Überall sehe ich wunderschön dekorierte Smoothiebowls. Beneidenswerde Urlaube, #squadgoals, stahlharte Bauchmuskeln, perfekte Päärchen im Sonnenuntergang. Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich mich frage, ob ich noch mithalten kann. Ob ich noch gut genug bin.

Ich möchte dieses Gefühl nicht zulassen. Gut genug für wen?
Nein – ich bin nicht jeden Tag den ganzen Tag glücklich und zufrieden. Es gibt ganz ohne Zweifel Punkte und Bereiche in meinem Leben, die Optimierungspotenzial haben. Bereiche an denen ich arbeite. Bereiche in denen ich nicht gut genug bin – nicht gut genug für mich und die Ansprüche, die ich an mich selbst habe.

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Ich würde gerne einen Marathon laufen, bringe aber nicht die notwendige Disziplin auf regelmäßig dafür zu trainieren. Hätte ich die Zeit dafür? Sicherlich, ich habe nur andere Prioritäten. In Hinblick auf die mangelnde Disziplin bin ich also für mich selbst nicht gut genug.
Ich hasse es morgens in die Küche zu kommen und die Teller vom Abendessen auf der Arbeitsplatte zu sehen. Das schmutzige Geschirr und die Pfannen nerven mich und machen mich schon am Morgen ganz verrückt. Trotzdem habe ich Abends häufig keine Lust diese einfachen (und schnellen) Handgriffe zu erledigen. Ich treffe meine eigenen Erwartungen nicht, ich bin nicht gut genug.
Manchmal könnte ich sehr viel effektiver und effizienter arbeiten – aber ich lasse mich auch immer wieder sehr gerne ablenken, meine Gedanken schweifen und träume vor mich hin. Weil ich meine eigenen Erwartungen nicht treffe, bin ich nicht gut genug.

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Natürlich bin ich unzufrieden. Immer wieder denke ich mir “Das hättest du besser machen können. Das hätte schneller gehen müssen.”
Aber ich habe aufgehört für andere Menschen besser sein zu wollen. Ich löse mich mehr und mehr von der Vorstellung, dass ich mit dem was ich bin, was ich tue, wofür ich stehe nicht gut genug für andere Menschen bin. Nicht gut genug für meine Leser. Dass ich die Erwartungen anderer nicht erfülle.
Ich habe aufgehört besser als andere Menschen sein zu wollen. Ich bin ich – und ich bin gut.