Es ist krümelig. Und außenrum ganz zuckrig, so dass ich keine Chance habe es zu essen ohne meine Finger voller Zuckerkristalle zu haben. Auf der Zunge zerschmelzen muss es, einen leicht butterigen Geschmack haben. Scottish Shortbread.

Seitdem ich es das erste Mal (in meiner ersten WG während des Studiums) probiert habe, bin ich begeistert und backe es immer wieder. Wann immer ich in London an einer Bäckerei vorbeikomme kaufe ich Shortbread. In allen Varianten die es gibt. Als ich das Päckchen vom Thorbecke Verlag geöffnet habe, dass vor Weihnachten ankam, habe ich innerliche Purzelbäume geschlagen als ich gesehen habe, dass ein Backbuch darin war, dass sich ausschließlich mit diesem wunderbar krümeligen Gebäck beschäftigt. Nomnomnom. So viele neue Sorten zum Ausprobieren – für jede Gelegenheit und jede Jahreszeit.

Das Buch zeigt klassische und moderne Rezepte, mit Gewürzen im Teig, mit Füllungen, süß und salzig, als Türmchen, Häufchen und in außergewöhnlichen Formen. Mit und ohne Glasur. Geschrieben ist „Shortbread“ von Lucia und Theresa Baumgärtner, Mutter und Tochter, die eine große Shortbread-Leidenschaft verbindet und die ihre schönsten und leckersten Rezepte teilen.

Die erste Shortbread-Variante, die ich nachgebacken habe war mit Earl Grey im Teig – köstlich. Der Earl Grey wird ganz fein gehackt und gibt sein zartes Bergamotte-Aroma an den knusprigen Teig ab. Dazu eine Tasse Earl Grey (was auch sonst?) und die kleine Teepause ist perfekt. Das Rezept zum Earl Grey-Shortbread ist vor ein paar Wochen als Gastposting bei Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ erschienen.

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Mein zweites Test-Rezept ist ein klassisches Scottish Highland Shortbread mit Zuckerkruste. Ganz genau so, wie es sich gehört. Und was soll ich sagen? Auch hier siegt die Begeisterung. Das Rezept ist super schnell gemacht und wirklich einfach umzusetzen.

Zutaten:
125 g kalte Butter
60 g Zucker
60 g Reismehl
125 g Weizenmehl
1 Prise Salz
Zucker zum Bestreuen

Zubereitung;
1. Butter würfeln und in eine Schüssel geben, die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem krümeligen Teig verarbeiten.
2. Den Teig zu einer Rolle formen und etwa 1 cm dicke Scheiben abschneiden.
3. Das Shortbread bei 150 Grad ca, 35 Minuten backen.
4. Kurz abkühlen lassen und noch warm in Zucker wenden.

Mal schauen, wann ich dazu komme weiterzubacken (hier stehen noch so viele andere tolle Bücher, die durchgeblättert werden wollen und in denen ich sicherlich auch ganz tolle Rezepte finde) – in jedem Fall will ich noch das salzige Shortbread mit Parmesan und die sommerliche Variante mit Lavendel ausprobieren.

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Vielen Dank an den Thorbecke Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung ist durch das kostenlose Exemplar nicht beeinflusst. Die Inszenierung und Umsetzung er Rezepte war meine Idee.