Als ich meine Gastblogger gefragt habe, was sie denn mitbringen wollen würden war ich mir ganz sicher: Chili con Carne ist dabei. Vielleicht einfach, weil Chili con Carne für mich DAS mexikanische Gericht schlechthin ist. Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger sicher bin ich mir. Wahrscheinlich auch, weil tatsächlich keiner meiner lieben Blogger-Freunde ein Chilli vorgeschlagen hat. Weil es für mich in einem mexikansich-kubanisch angehauchten Monat aber hier auf Nummer Fünfzehn definitiv nicht fehlen darf, mache ich einfach selbst eine Portion Chili con Carne.

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Für mich fällt es definitiv unter die Kategorie „Soulfood“ – ein Eintopf der schön wärmt und einheizt. Deftig, salzig und durch die dicken Bohnen für mich auch richtig schön sättigend. Trotzdem mag ich es, wenn es noch ein bisschen Brot dazu gibt – das macht das Chili irgendwie runder. In Mexiko isst man aber nun mal sehr viel Mais und sehr viel Maismehl, da ist es eh klar, dass ich zu meinem Chili con Carne ein glutenfreies Maisbrot mache, oder? Gefunden habe ich das Grundrezept bei Denise und habe es dann ein bisschen auf meinen Geschmack angepasst.

Ich habe übrigens ewig kein Chili con Carne mehr gekocht – das letzte war für einen großen Runden Geburtstag einer Freundin meiner Mutter. 60 ist sie geworden und hat sich viele verschiedene Eintöpfe und Suppen gewünscht. Ich fand die Idee super: Es gab eine Art Suppenbar mit 6 oder 8 verschiedenen Suppen und Eintöpfen. Die Gastgeberin hatte während des Festes fast keine Arbeit – die Suppen wurden warm gehalten und jeder konnte sich nehmen, wenn er hungrig war. Der perfekte Auftritt für mein Chili con Carne. 

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Rezept für Chili con Carne

1 kg Hackfleisch
500 g rote Bohnen aus der Dose
500 g stückige Tomaten
2 große Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
1 TL Oregano
2 scharfe Chilischoten
1 TL Salz

Zubereitung:
1. Brat das Hackfleisch in einer Pfanne an. Ich gebe hier gar kein Fett dazu – das ist einfach nicht notwendig.
2. In die Pfanne kommen gewürfelte Zwiebeln, gehackter Knoblauch und die Gewürze.
3. Jetzt kommen auch die Bohnen und die Tomaten dazu – dann lässt du alles für mindestens 1,5 Stunden bei niedriger Hitze einköcheln.
4. Wenn du magst, kannst du das Chili noch nach Deinem Geschmack mit Salz und Chillipulver nachwürzen.

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Rezept für glutenfreies Maisbrot

125 g Maismehl
140 g Polenta
3 TL Backpulver
1 TL Salz
2 Eier
150 g saure Sahne
5 EL Pflanzenöl
325 g Süßkartoffelpüree (aus gekochten Süßkartoffeln)

1. Fette eine Auflaufform und bestreu sie mit etwas Polenta – so bleibt Dein Maisbrot später nicht in der Form kleben.
2. Misch Maismehl, Polenta, Backpulver und Salz in einer Schüssel.
3. In einer zweiten kleineren Schüssel verquirlst du die Eier mit der sauren Sahne und dem Rapsöl. Dazu kommt das Süßkartoffelpüree.
4. Misch die flüssigen Zutaten und die Mehlmischung und verrühr alles zu einem glatten Teig.
5. Jetzt kommt der Teig in die Auflaufform und lass ihn im Ofen für etwa 40 Minuten backen. 

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