Ich fass es nicht – Ende der Woche ist Heiligabend. 2016 ist schon fast wieder rum und vor mir liegen nur noch einige kurze Arbeitstage bevor ich in die Weihnachtsferien starte. Mein fester Vorsatz für Weihnachten 2016: Ich möchte mir einige Tage wirklich und komplett frei nehmen. Ausschlafen, mit Freunden frühstücken gehen, mit meiner Mama ein paar Plätzchen backen und Weihnachtsmusik hören. Ganz entspannt “Warten auf das Christkind” anschauen und dann mit den Liebsten gemeinsam den Nachmittag und Abend verbringen. 

Aber Heiligabend ist natürlich nicht der einzige “Anlass” in dieser Woche – ich habe schon noch ein bisschen was geplant in dieser Woche.

Driving home for Christmas. 
In diesem Jahr fahre ich das erste Mal seit Ewigkeiten mit dem Zug nach Hause. Der Gedanke an überfüllte und glatte Autobahnen, an horrende Benzinpreise und insgesamt mehr als 12 Stunden auf der Autobahn hat mich dazu gebracht mir ein Ticket für die erste Klasse zu gönnen und ganz entspannt nach Hause zu fahren. Wenn alles gut läuft und ich mit meiner Arbeit für dieses Jahr gut durchkomme, dann werde ich einen kleinen Harry Potter-Marathon im Zug einlegen und mich mit Lebkuchen und Glühwein in Richtung Heimat chauffieren lassen. Das Outfit dafür? Ganz entspannt.
Den – vergleichsweise doch sehr schlichten – Weihnachtspullover habe ich schon vor einigen Wochen bei Junique entdeckt und er ist direkt in den Einkaufskorb gewandert. Dazu eine schlichte Jeans und Sneakers oder Boots. Der einzige Nachteil beim Reisen mit der Bahn? Man muss sich irgendwie mit dem Gepäck beschränken – zumindest auf das, was man tragen kann.

Drinks mit alten Schulfreunden. 
Mit das Schönste daran, dass ich Weihnachten noch immer zu Hause bei meiner Familie feiere? Die meisten meiner alten Schulfreunde machen es ganz genauso. Inzwischen wohnen doch sehr viele nicht mehr in Saarbrücken (oder sie wohnen dort, aber ich eben nicht) – aber an Weihnachten kommen doch alle nach Hause. Ich hab schon zum ersten Advent als ich zu Hause war einige getroffen, der Rest kommt rund um die Feiertage dran.

Eine Ausstellung im Museum für moderne Kunst und ein Theaterbesuch. 
Es gibt Traditionen, die möchte ich nicht brechen. Seit fast 30 Jahren schaue ich mir zu Weihnachten das Kindermärchen im Saarländischen Staatstheater an. Mal sind die Inszenierungen besser, mal weniger gut. Aber vor allem habe ich wunderschöne Erinnerungen aus meiner Kindheit an diese Aufführungen. In diesem Jahr gibt es Ronja Räubertochter und ich freu mich ehrlich gesagt schon sehr. Entweder davor oder danach möchte ich noch unbedingt im Museum für moderne Kunst vorbei schauen – es gibt immer wieder wechselnde Ausstellungen und ich bin schon ganz gespannt, was wir uns diesmal anschauen werden. Eine meiner ersten Erinnerungen an dieses Museum sind übrigens mit dem blauen Pferd von Franz Marc verbunden – und noch heute gehe ich gerne in jede Ausstellung mit Werken von Franz Marc, wenn ich irgendwo eine sehe.