Wenn es in München Ende April noch schneit, dann gibt es eigentlich nur eine Sache, die man vernünftiger Weise tun kann: Ab in den Flieger in Richtung Süden und sich von der Sonne wärmen lassen. Für mich ging es in der letzten Woche in die Sonne, in die griechische Sonne – die kretische Sonne um genau zu sein: Ich habe einen kleinen Mini-Urlaub im Daios Cove eingelegt.

An Kreta habe ich Erinnerungen aus meiner Kindheit: Strand (natürlich), kristallklares Wasser, Fischer die im Hafen ihren frischen Fisch verkaufen und an Oktopusse, die im Hafen zum Trocknen aufgehangen werden. Auf Kreta habe ich vor vielleicht 15 oder 16 Jahren meinen ersten Kaffee (einen Frappée) getrunken – ich habe mich darauf gefreut auf die Insel zurückzukommen.

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Von Frankfurt aus habe ich einen Direktflug mit Aegean Airlines genommen und war in knapp drei Stunden auf der Insel und dann eine Stunde später im Hotel. Für mich hat es einen ganz besonderen Charme, wenn man im Dunkeln und in der Nacht in einer Hotelanlage ankommt: Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, habe ich mich umso mehr über den wunderschönen Blick auf´s Meer gefreut und mir erstmal eine halbe Stunde Zeit genommen noch vor dem Frühstück die Anlage zu erkunden.

Das Daios Cove ist in einer ruhigen Bucht an den Hang gebaut und erstreckt sich über eine breite Fläche. Viele kleine Bungalows und Villen – obwohl es insgesamt mehr als 200 Einheiten gibt, wirkt das Hotel durch die Bauweise nicht groß, voll oder unpersönlich.
Die einzelnen Villen und das Haupthaus verteilen sich auf viele verschiedene Ebenen und sind mit kleinen Wegen, Treppen und kleinen Passagen miteinander verbunden. Wenn man möchte, kann man die tägliche Sporteinheit durch häufiges Treppensteigen abarbeiten – muss man aber nicht: Es gibt eine kleine Bahn, die die vier Hauptebenen (Strand, Pool, das Hauptrestaurant und die Rezeption) miteinander verbindet und die Gäste ganz ohne Treppensteigen transportiert.

Bis auf die Strandbar habe ich die Restaurants alle ausprobiert und kann mich kaum entscheiden, was ich am Liebsten mag: In der Taverne ist es ein bisschen rustikaler à la Carte, im Oceans Club frühstücken die Gäste aus den Suiten und Villen – am Abend ist das Restaurant für alle Gäste als à la Carte Restaurant geöffnet. Das Hauptrestaurant serviert nicht nur am Morgen ein wahnsinnig reichhaltiges und wirklich großartiges Frühstücksbuffet (eine große Ecke mit warmem english breakfast, viele süße griechische Spezialitäten, frisches Obst, Joghurt, Kuchen, frisches Brot…alles, was man sich wünschen kann) – am Abend gibt es hier ein täglich wechselndes Buffet mit verschiedenen Life Cooking-Stationen.

Und das Zimmer? Mit Meerblick, ebenerdiger Dusche, Badewanne, einem großzügigen Balkon…genauso, wie ich ein Zimmer mag wenn ich im Urlaub bin.
Die ganze Einrichtung ist sehr hell, schlicht und hochwertig gehalten. Dazu werden nur die besten Materialien verwendet – ein besonderes Augenmerk liegt auf dem riesigen Bett. Alle Betten im Daios Cove sind von der griechischen Marke CocoMat: Die Matratzen werden in Griechenland hergestellt und bestehen ausschließlich aus Naturmaterialien. Man schläft auf Kokosfasen, Naturkautschuk…und wacht mit einem fantastischen Gefühl und ganz wunderbar ausgeruht auf. Die Matratzen sind fantastisch, die Wäsche aus ägyptischer Baumwolle tut ihren Teil dazu und kühlt ganz wunderbar. Eine entspanntere Nacht könnte man sich kaum wünschen – und ich hatte auch sehr entspannte Morgen: Ich habe die Vorhänge nicht zugezogen und mich vom Sonnenaufgang wecken lassen, auf den ich vom Bett aus einen perfekten Blick hatte.

Weil ich im Moment neben dem Bootcamp und dem Personaltraining mit Jessica von Soulshape auf Reisen und immer zwischendurch noch das Bikini Bootcamp von Kayla mache habe ich endlich mal in einem Hotel das Gym voll ausgenutzt. Und ich hatte wirklich riesiges Glück: Ich habe ein fantastisches Gym erwischt. Nicht nur, dass die Geräte ausgezeichnet waren – auch die Aussicht war unglaublich. Mit direktem Blick auf´s Meer vom Laufband und der Matte würde ich gerne öfter trainieren. Für die weniger schönen Tage hat das Daios Cove auch indoor einen wunderschönen und sehr großzügigen Spa-Bereich: Pools, Spa- und Massageangebote, ein Hamam. Leider hatte ich nicht genug Zeit alles wirklich zu nutzen – außerdem war das Wetter so wunderschön, dass ich in den Infinitypool draußen gesprungen bin und sogar meine Füße ins Meer strecken konnte.

Eigentlich wäre ich lieber nicht gefahren – ich hätte gerne noch ein bisschen mehr Zeit im Daios Cove und auf Kreta verbracht. Vielleicht auch einen ganzen Sommer. Weil ich wieder nach Deutschland fliegen musste gibt es nur eine logische Schlussfolgerung: Ich muss zurückkommen. Nachdem ich den Sommer hier begonnen habe, wäre es keine schlechte Idee ihn auch im Daios Cove auf Kreta zu beenden. Hach das wäre schön!

*Vielen Dank an das Daios Cove Luxury Resort und Villas für die Einladung.