Wenn alles so laufen würde, wie ich es mir wünsche – dann würdet ihr jetzt einen neuen Beitrag von mir lesen. Um genau zu sein lest ihr einen neuen Beitrag von mir. Nur eben nicht den, den ich geplant hatte. Mit dem Import meiner alten Beiträge und der bereits geschriebenen und geplanten Beiträge hat leider nicht alles so funktioniert, wie es sollte. So ist das manchmal im Leben. Mein neustes Learning: Eine höhere Frustrationstoleranz wäre angebracht. Brauche ich als Selbstständige.

Ich habe wirklich viel Zeit in mein neues Design gesteckt. Viele Stunden und vor allem auch viele Nächte. All das, woran ich in der letzten Woche gearbeitet habe, ist jetzt weg. Texte und Design vor allem. Meine Bilder habe ich natürlich nicht nur online gespeichert. Die Texte allerdings tatsächlich schon. Die Texte, an denen ich stundenlang gesessen und die ich schon überarbeitet hatte.

Weg.

Ich bin frustriert und möchte am liebsten heulen. Stattdessen hab ich mich entschieden eine weitere Nachtschicht einzulegen, damit heute wieder möglichst viel von dem zu sehen ist, das ihr kennt. Bilder. Beiträge. Nummer Fünfzehn eben. Natürlich habe ich nicht alles geschafft. Meine Beiträge der letzten Woche konnte ich noch nicht wieder herstellen. Ich habe keinen Zugriff mehr auf die Texte. Vielleicht schafft es aber der WordPress-Experte, der mich auch beim Design so wunderbar unterstützt hat. Die Hoffnung bleibt.

Aber erstmal sind sie weg.

Ich will weinen. Auch wenn es vielleicht albern ist und von außen betrachtet sehr viel weniger dramatisch als ich es empfinde. Für mich ist es dramatisch. Nummer Fünfzehn ist mein Baby.

Weg.

Ich gebe nicht auf. Ich setz mich nochmal dran und drücke mir selbst die Daumen, dass morgen an dieser Stelle wieder ein „richtiger“ Beitrag erscheint. Weil ich gerade sehnsüchtig an meinen Aufenthalt im Hotel Juffinger zurückdenke – dort wünsche ich mich gerade hin. Wenigstens mit einem Beitrag am Mittwoch.

So ist das. Traurig. Frustrierend. Und eben das wahre Leben.

Edit: Ich weiß inzwischen, wo mein Fehler liegt. Entwürfe werden nicht gespeichert, wenn man alle Daten aus WordPress exportiert. Weil WordPress die nicht als relevant ansieht. Das ist doof – kann man aber nicht ändern. Damit nicht alle die gleichen Fehler machen wie ich und mehr als eine Woche Arbeit in den Sand setzen verrate ich es Euch. Speichert Eure Entwürfe getrennt ab, falls ihr vorhabt Euren Blog umzuziehen. Und macht generell regelmäßige Datensicherungen auf verschiedenen Festplatten. Just in case.