Patches ist ein etwas moderneres und hippes Wort für etwas, was mich schon seit meiner Kindheit begleitet: Aufnäher. Oder vielleicht Aufbügler. Wenn ich als Kind ein Loch in meiner Lieblingsjeans hatte: Ein Aufbügler drüber (gerne mit einem Smilie oder ähnlichem) und dann konnte ich die Jeans noch ein bisschen tragen.
Inzwischen kaufe ich mir zu meinen Lieblingsjeans ein Backup und habe Aufbügler eigentlich erst im letzten Sommer für mich wiederentdeckt, als ich ein schnelles Sesamstraßen-Outfit gebraucht habe. Das ist aber eine andere Geschichte – ich habe heute das wohl einfachste DIY ever für Dich. 

Tatsächlich brauche ich nicht mal eine wirkliche Anleitung zu schreiben.
Tshirt aussuchen, Patch aussuchen, aufbügeln. Fertig. Zählt das überhaupt als DIY?

Inspiriert wurde ich ganz einfach beim Aufräumen. Als wir im Sommer die Sesamstraßen-Patches für unsere Outfits gekauft haben, konnte ich nicht widerstehen. Ich habe mir noch ein paar zusätzliche Patches bestellt und gekauft. Hauptsächlich über Amazon, aber auch in der Haushaltswarenabteilung im Kaufhaus gab es eine recht große Auswahl. Geplant hatte ich ein Shirt oder eine Bluse also schon vor einem halben Jahr, jetzt bin ich dann endlich dazu gekommen.

In den Geschäften hängen ja schon seit ein paar Tagen oder wohl eher Wochen die neuen Sommerkollektionen und ich habe überall Patches entdeckt. Überall. Verschiedene Varianten. Aber fast immer bunt und knallig. Und schwups: Ich hab mir ein einfaches weißes Shirt gekauft und zu Hause meine Comic-Patches und das große A für Annalena aufgebügelt. Gedauert hat es keine fünf Minuten und ich bin super happy mit dem Ergebnis.
So happy, dass ich mit der Jeans gleich weitergemacht habe. Mein Hundekind hatte mit seinen spitzen Milchzähnen ein kleines Loch ins Bein geknabbert und ich wollte die Jeans eigentlich schon zum Müll geben, als ich plötzlich die Idee hatte die Pailletten-Patches an der Stelle anzubringen und die Hose so ein kleines bisschen auffälliger und besonderer zu machen. Mission geglückt.