Wenn dieser Beitrag online geht, bin ich schon wieder auf dem Weg.
Die letzten 100 km des Münchner Jakobsweges liegen noch vor mir und wollte den Weg – nach einer kleinen Pause – unbedingt weiter gehen. Diesen Abschnitt beenden. Aber ich habe auch die Pause genutzt. Ich habe einige Veränderungen am Blog gestartet, an einigen strategischen Punkten gearbeitet und mir vor allem viel Ruhe und Zeit alleine gegönnt.

Ich habe angefangen zu meditieren und bin wieder in meine Yoga-Routine eingestiegen. Oder vielmehr habe ich mir für Beides eine neue Routine angefangen zu schaffen. 30 Minuten am Morgen nehme ich mir, um in meinen Tag zu starten. 30 Minuten, die für mich schon nach wenigen Tagen einen deutlichen Unterschied machen.

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Ich habe eine Schwäche für Tücher und Schals – immer habe ich einen in der Tasche oder um den Hals. Wenn ich bei der Mediation still sitze, wird mir schnell ein bisschen frisch an den Schultern und ein leichtes Tuch schafft für mich Abhilfe.

Ohne BH fühle ich mich nicht wohl. Nicht im Alltag, nicht bei der Meditation, nicht beim Yoga.
Ein wunderbarer Kompromiss zwischen Freiheit und eigenem Wohlbefinden sind bei leichten Sportarten wie Yoga für mich ganz leichte Sport-BHs.

Same Story: Ich friere leicht. Eine Yogastunde ohne Pullover ist für mich nicht denkbar.
Sogar im Hochsommer brauche ich bei der abschließenden Ruhephase oder Mediation einen Pullover – ich bin selbst immer wieder überrascht (und genervt) von meinem seltsamen Temperaturempfinden. Beim Yoga mag ich super lockere Schnitte, die nicht drücken oder einschneiden.

Ich nehme immer immer immer meine eigene Matte. Zuhause natürlich, aber auch auf Reisen oder bei einer Stunde im Studio: Ich habe meine eigene Matte dabei. Aus hygienischen Gründen (Ich habe einen kleinen Spleen und hasse Füße – meine eigenen, aber vor allem auch die Füße fremder Leute. Alleine die Vorstellung irgendwo zu liegen, wo andere Menschen schon mit ihren Füßen waren…brrrr) aber auch, weil ich meine Matte kenne, weiß dass sie mir einen guten Grip gibt. Und weil meine Matte irgendwie mein Yoga-Zuhause ist. Ich bin ein Freak, ich merke es selber.

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Ich bin aber nicht nur ein Freak, ich bin ein Mensch der sehr viel über Düfte funktioniert. Düfte wecken Erinnerungen in mir, Düfte lassen mich mit meinen Gedanken an einen anderen Ort reisen – ich brauche auch beim Yoga Düfte. Ein bisschen bin ich noch auf der Suche nach meinem perfekten Yoga-Duft, aktuell benutze ich das Bodyspray aus der Sakura-Kollektion von Rituals.

Man kann in jeder Kleidung Yoga machen. Ich erinnere mich an eine Freundin, die auf einer Messe in ihrem ganz normalen Outfit ein paar schnelle Übungen zur Entspannung eingelegt hat. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Trotzdem bin ich selten in Jeans, ich fühle mich in zarten Farben entspannter und wohler. Allerdings setze ich nicht immer auf “richtige” Yoga-Kleidung – ich shoppe auch immer wieder einfache Basics die für den Alltag gedacht sind. Yoga bringt mich weniger ins Schwitzen als ein Lauf über 10 km, deswegen muss die Kleidung für mich nicht ganz so funktional sein. Bequem reicht für mich vollkommen.

Meditieren ist für mich eine echte Herausforderung.
Es fällt mir wahnsinnig schwer nicht ununterbrochen an die Punkte auf meiner todo-Liste zu denken, daran, was ich in den nächsten Tage plane, dass der Müll rausgebracht werden muss und wir keine Milch mehr im Kühlschrank haben. Es ist schwer für mich abzuschalten.
Wenn mir während der Meditation (ich mache übrigens fast nur geführte Meditationen mit einer Audio-Datei, die mich auf den richtigen Weg bringt) doch wieder die Gedanken im Kopf kreisen und ich es merke, dann versuche ich diese Gedanken anzunehmen und mich gleichzeitig für diesen Moment von Ihnen zu verabschieden. Die 10 Minuten während der Mediation sind nur für mich. Um noch ein bisschen tiefer in die Praxis einzusteigen und mir selbst eventuell die Meditation etwas näher zu bringen, lese ich aktuell das Handbuch Meditation.

Yoga Pants. Bei dem Ausdruck denke ich an amerikanische Hausfrauen, die den ganzen Tag in ihren Schlabberhosen rumlaufen, ohne jemals wirklich Yoga zu machen. Oder gemacht zu haben. Geht es da noch jemandem so? Ein bisschen kann ich die Frauen sogar verstehen, die Hosen sind wahnsinnig gemütlich. Ich trage meine Yoga Pants aber trotzdem hauptsächlich zum Yoga – vorallem, wenn ich eine Stunde im Studio nehme.
Bei meinen Einheiten am Morgen trage ich häufig auch ganz normale Sportkleidung, weil ich nach dem Yoga oft mein Workout für den Tag starte und es – in meinen Augen – ein bisschen albern ist sich nochmal umzuziehen.

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