Ich gebe es zu – es war eine schwere Geburt und ich habe fast ein ganzes Jahr Homeoffice gebraucht, bis ich tatsächlich einen richtigen – und vollwertigen – Arbeitsplatz hatte. Aber jetzt ist es endlich so weit und ich möchte Dir natürlich meinen neuen Lieblingsplatz nicht mehr länger vorenthalten. 

 

Vielleicht erinnerst du Dich, dass ich das letzte Jahr in der Abstellkammer gearbeitet habe: Nicht, weil es so wahnsinnig nett war dort. Sondern schlicht und ergreifend aus einer Ermangelung von Alternativen. Im Prinzip war es ziemlich kuschelig und irgendwie auch schön dort. Aber das Licht war grauenhaft, ich habe mich ziemlich abgeschieden gefühlt und war nie wirklich zufrieden mit der Situation. Nach vielen Überlegungen und einigem Hin und Her bin ich vor ein paar Wochen letztlich doch mit meinem Schreibtisch ins Wohnzimmer gezogen.

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Eigentlich wollte ich das nicht – ich wollte Arbeitsplatz und Freizeit eigentlich gerne trennen. Letztlich habe ich aber doch viel zu oft am Esstisch gearbeitet und war nicht wirklich konsequent. Jetzt sitze ich direkt am Fenster mit einem Ausblick auf unseren Balkon und dem Wohnzimmer im Rücken – für mich eine wunderbare Lösung. Zumal sich auch wegen unserem neuen kleinen Mitbewohner etwas an der Situation hätte ändern müssen. So kann er seinen Platz direkt neben mir in der Ecke finden und ich habe ihn auch während der Arbeitszeit im Blick: Beruhigend für mich und ihn.

Den Schreibtisch habe ich mir schon vor ein paar Wochen oder sogar Monaten bestellt. Ich war lange auf der Suche nach einem kleinen hübschen Tisch, der mich auch optisch so sehr anspricht, dass ich bereit bin ihn täglich im Wohnzimmer zu sehen. Als kleine Ergänzung zum doch recht cleanen Look habe ich für den Winter ein kuscheliges Schafsfell, ein paar goldene und kupferfarbene Accessoires und eine ganze Armee von Postits (versteckt im Schubladenschränkchen).

Mit meinem Umzug fühle ich mich dem kommenden Jahr und den Herausforderungen auf jeden Fall gewachsen. Das erste Jahr habe ich mir selbst noch ein wenig “rumprobieren” und eine gewisse Findungsphase erlaubt – jetzt habe ich doch in sehr vielen Bereichen klar Vorstellungen, Pläne und Arbeitsabläufe definiert und weiß, dass 2017 vieles noch sehr viel glatter laufen wird, als das 2016 vielleicht an manchen Stellen der Fall war. Happy 2017 – ich freue mich auf Dich!