Die Sonne blitzt durch die Vorhänge im Schlafzimmer und ich höre die Kaffeemaschine – gleich steigt mir der wunderbare Duft von frischem Kaffee in die Nase, dazu Waffeln.
Schön wäre das – ganz so ist es aber nicht passiert 😉 Dem Waffelrezept tut das aber keinen Abbruch. Luftig leicht und gleichzeitig knusprig, genau so, wie Waffeln eben sein müssen.


Gerne hätte ich die Geschichte erzählt, bei der ich mit einem fotogenen Waffelfrühstück im Bett überrascht wurde…gerne würde ich diese Geschichte in Zukunft erzählen. Diesmal habe ich die Waffeln allerdings selbst gebacken und im Fotoset inszeniert. Einen Kaffee gab es aber immerhin recht frisch dazu und der Duft des Gebäcks hat sich auch recht eindrucksvoll in der Wohnung verteilt.

Inspiriert von unserem Urlaub in Südtirol wollte ich unbedingt ein Waffelrezept mit Buchweizenmehl entwickeln. Buchweizen – oder Schwarzplent, wie es in Südtirol heißt – gehört dort sehr viel selbstverständlicher und traditioneller zur Küche, als das bei uns in Deutschland der Fall ist. Zeit, das endlich zu ändern. Das Rezept für Buchweizen-Waffeln mit frischer Buttermilch ist in jedem Fall ein guter Start.

Rezept für Buchweizenwaffeln

Zutaten:
50 g gemahlene Haferflocken
120 g Buchweizenmehl
300 ml Buttermilch
Backpulver
1 Ei
4 TL Butter

etwas Butter zum Ausbacken
Frischkäse
Pistazien
Ahornsirup
frisches Obst

Zubereitung:
1. Misch die trockenen Zutaten (Haferflocken, Buchweizenmehl, Buttermilch) in einer Schüssel.
2. In einer zweiten Schüssel vermischst du Buttermilch, Ei und geschmolzene Butter. Gib die Flüssigkeit zum Mehl und verrühr alles gut, bis eine glatte Teigmasse entsteht.
3. Heiz das Waffeleisen auf und gib etwas Fett (Öl oder Butter) auf das Eisen, damit nichts festklebt.
Mit jeweils 2 EL Teig pro Waffeleisen-Seite werden die Waffeln schön groß, ohne dass Teig aus dem Eisen läuft.
4. Back die Waffeln aus und garnier sie nach dem Auskühlen mit Frischkäse, Ahornsirup, Pistazien und frischen Früchten.