Vieles bleibt bei Nummer Fünfzehn 2016 genau so, wie es 2015 war. Manches wird sich nach und nach verändern – und verbessern. Einiges kommt neu hinzu. Neu ist zum Beispiel die Reihe „Fünfzehn aus Sieben“ : In fünfzehn kleinen Bildern und Ausschnitten zeige ich Euch, was ich in der vergangenen Woche erlebt habe. Wo ich war, was ich gemacht habe, wen ich getroffen habe und was mich bewegt hat. Den Anfang machen im neuen Jahr der Kurzurlaub in Krakau und unser Silvester.

Ein letzter Weihnachtsgruß und ein traumhafter Sonnenaufgang

Fünfzehn aus Sieben I

Mit Weihnachtsdekoration bin ich schwierig: Spätestens zum Neuen Jahr muss alles wieder weggepackt werden. Bis dahin freue ich mich aber wie ein kleines Kind über die vielen Kugeln und Kerzen in der ganzen Wohnung.
Mein Flieger nach Krakau ging schon ziemlich früh am Morgen – belohnt wurde ich am Flughafen in Frankfurt mit einem spektakulären Sonnenaufgang.
Nachdem ich den ersten Nachmittag und Abend bei einer Familienfeier in Polen verbracht habe, hab ich mich am nächsten Morgen wirklich unglaublich über das Oatmeal mit Himbeeren gefreut – ein Segen nach den Knödeln mit Rouladen am Vorabend. Wenn ich nach Polen fahre, dann weiß ich, was mich erwartet: Deftiges und schweres Essen, viel Fleisch und dazu Kartoffeln. In Maßen liebe ich diese Küche – und wenn es dazwischen immer mal wieder was Gesundes gibt, dann liebe ich die Küche noch mehr.

Krakau – Liebe auf den ersten Blick

Fünfzehn aus Sieben II

Krakau war mein erster Urlaub mit einem Reiseführer von 100% Travel. Wir hatten nur 2 Tage Zeit in der Stadt und ich wollte einen möglichst kompakten Führer, der keine für mich unnötigen Informationen wie Hotelempfehlungen enthält. 100% Travel hatte 3 verschiedene Spaziergänge durch die verschiedenen Stadtteile von Krakau – wir haben alle drei gemacht. Zu Krakau gibt es aber nochmal ein spezielles Traveldiary!
Die Stadt hat mich mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein empfangen – es war Liebe auf den ersten Blick. Krakau ist wunderschön, farbenprächtig und schafft den Spagat zwischen Vergangenheit und Moderne.
Durch einen Zufall sind wir in einen Innenhof spaziert – und standen plötzlich im ehemaligen Filmset von „Schindler´s Liste„. Die jüdische Vergangenheit und die deutsche Besetzung der Stadt sind allgegenwärtig. Besonders gut aufgearbeitet wird die Geschichte Krakaus im Museum der ehemaligen Emaille-Fabrik von Oskar Schindler.

…und auch auf den zweiten Blick ist Krakau großartig

Fünfzehn aus Sieben III

Geschlafen haben wir in Krakau ganz zentral im Puro Hotel – ein ganz wunderbares Hotel, dass ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Zum Puro-Hotel gibt es noch einen gesonderten Begriff.
Krakau hat eine reiche Streetart-Szene: Insbesondere in Kazimierz sind an allen Ecken Künstler und ihre Werke zu entdecken. „I´m happy again“ haben wir an einer Straßenecke neben der größten Synagoge Krakaus entdeckt.
Für die meisten Menschen ist die Zeit zwischen den Jahren ein Zeitpunkt der Erholung, die Möglichkeit sich Gedanken über das vergangene Jahr zu machen, sich auf das wirklich Wesentliche zu besinnen. Und auch, wenn ich viel unterwegs war: Ein kleines bisschen Zeit für mich hatte ich doch.

Silvester – Restart your life!

Fünfzehn aus Sieben IV

Der Silvesterabend war grandios: Nette Menschen, gutes Essen, Musik zum Tanzen und ein paar Drinks. Das entspannteste und netteste Silvester seit vielen Jahren.
Und das neue Jahr ist mit einem Knall gestartet: Ich habe ein eBook zum Thema Detox für Euch geschrieben. Ich freue mich riesig über Euer Feedback und die vielen Downloads – ihr seid der Knaller.
Natürlich ist es einer meiner Vorsätze mich 2016 noch ein kleines bisschen gesünder zu ernähren als im letzten Jahr. Wahrscheinlich nimmt sich das jeder von uns (heimlich oder offen) irgendwann mal vor. Gestartet habe ich gleich mal mit einer Portion Müsli mit Goji-Beeren und einen Glas frisch gepressten Orangensaft.

…und leider auch schon wieder Abschiedszeit!

1501_Fünfzehn aus Sieben V

Der erste Januar war bitterkalt aber wunderschön: Wir haben einen langen Spaziergang gemacht und waren richtig durchgefroren. Bevor ich zurück nach Deutschland geflogen bin, hab ich mich nochmal mit einem Tee aufgewärmt und einen klitzekleinen Windbeutel genascht. Zur Stärkung vor der langen Reise.
Wie wunderbar, dass meine Mama mich mit selbstgemachtem Granola und frischen Früchten zum ersten Frühstück zu Hause im neuen Jahr überrascht hat. Mama ist einfach die Beste!
Jetzt ist wirklich Schluss mit Weihnachten – aus und vorbei. Ab heute kommt mir nur noch der Frühling ins Haus. Die Tischdeko ist jedenfalls schon angepasst und mutet doch sehr frühlingshaft an.