Ein schwieriges Thema. Über Geld spricht man nämlich nicht in Deutschland – soweit der Knigge.
Trotzdem werde ich hinter vorgehaltener Hand immer wieder gefragt, wovon ich eigentlich lebe. Was ich eigentlich genau verdiene mit diesem Blog. Und wie. Nur selten kommt die offene Frage nach meinem Tagessatz und meinem Preis für ein Advertorial. Anfangs fand ich die ganzen Fragen etwas seltsam: Man fragt ja schließlich Angestellte auch nicht einfach nach ihrem Gehalt, oder? Inzwischen reagiere ich sehr viel gelassener und erkläre gerne, womit ich mein Geld verdiene. Und vor allem betone ich, dass es eine komplett andere Welt ist, wenn man selbstständig ist. Die meisten meiner Kunden zahlen ihre Rechnungen. Die Frage ist manchmal nur, wann sie das tun. 

Wann kommt das Geld? Wann werden die Rechnungen bezahlt?

Ich habe kein festes Einkommen mehr. Wenn ich krank bin bezahlt mich niemand. Wenn ich im Urlaub bin bezahlt mich niemand. Wenn ich schwanger werde und eine Zeit lang ausfalle um mich um unser Baby zu kümmern bezahlt mich niemand. Das ist kein Jammern – das ist einfach so. Ich verdiene immer dann Geld, wenn ich arbeite. Wenn nicht, dann nicht.
Und es kommt eben nicht einfach so am Ende des Monats und ich kann mich darauf verlassen. Das Geld kommt, wenn ich Rechnungen schreibe. Und dann auch nicht immer. Schon gar nicht immer innerhalb meiner Zahlungsfrist.
Schon vor meiner Selbstständigkeit war ich mir natürlich über dieses Thema bewusst, es ist ja schließlich kein Geheimnis. Eigentlich wäre das auch gar nicht so problematisch – dann kommt das Geld eben ein bisschen später. Leider sieht meine Vermieterin das anders: Sie will ihre Miete pünktlich. Völlig unabhängig davon, wann meine Kunden bezahlen. Auch die Telekom, die Stadtwerke und meine Versicherungen (von denen ich übrigens inzwischen sehr viel mehr habe als zu Zeiten der Festanstellung). Alle wollen pünktlich ihr Geld. Und ich habe es nicht immer. Jedenfalls nicht sofort verfügbar.

Manchmal hilft nur die Kreditkarte!

Natürlich habe ich Ersparnisse, die ich manchmal ankratze. Anders geht es ja gar nicht und ich kann mir das Geld ja selbst zurückzahlen, wenn die Kunden bezahlt haben.
Hin und wieder greife ich aber auch auf eine andere Lösung als meine eigenen Ersparnisse zurück: Ich benutze die PAYBACK American Express Ja, eine Kreditkarte. Die ist für mich nicht nur kostenlos, sie verschafft mir auch ein gewisses Zeitfenster bis meine Rechnungen bezahlt sind. Ich nutze sie zum Beispiel für Lebensmitteleinkäufe bei PAYBACK-Partnern wie Rewe oder zum Tanken an der Aral-Tankstelle: Dabei habe ich nicht nur die Vorteile einer Kreditkarte, sondern ich sammle noch dazu Punkte, die ich dann wieder in Einkaufsgutscheine umwandeln kann. Ich habe zum Spaß mal meine Quittungen von diesen beiden Partnern aus dem Dezember rausgesucht und zusammengerechnet: 680 €. Das rentiert sich schon, oder?

…auch im Ausland

Noch eins zum Schluss: Zu sehr beschweren will ich mich wirklich nicht. Ich liebe meine Selbstständigkeit mit allen Vor- und Nachteilen. Die meisten meiner Kunden zahlen sehr zeitnah und ich hab wirklich tolle Partner. Und wenn es mal nicht klappt, dann habe ich immer noch meine Ersparnisse und die PAYBACK Amex – die funktioniert übrigens auch im Ausland und wird auf jeden Fall mein Begleiter in Mexiko und auf Kuba.

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Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von Payback entstanden.