Ich habe es auf den ersten Blick erkannt: Du bist gekommen, um zu bleiben.
Wir gehen nicht nur ein paar Schritte zusammen, nicht nur ein paar Biegungen und verlieren uns dann wieder. Das hier ist für den ganzen Weg. Mal dichter nebeneinander, mal mit etwas Abstand. Aber immer zusammen. Und bis ganz zum Schluss.

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Es gibt diese Momente, da weiß man es einfach. Du triffst einen Menschen und es klickt. Einfach so, ohne dass es den Austausch vieler Worte bedarf. Kein Smalltalk, kein oberflächlicher Austausch von Informationen, die man jedem x-beliebigen Menschen auf der Straße erzählen könnte.

Jahre ist es her, dass wir uns getroffen haben. Sieben Jahre, acht Jahre. Es fühlt sich viel länger an, wie eine Ewigkeit. Ein Wein und dann noch einer. Plötzlich haben wir uns jeden Tag getroffen, den Grundstein für eine Freundschaft gelegt, die Rückhalt bietet. Die mir das Gefühl gibt, dass ich mir keine Sorgen um die Freundschaft machen muss, weil das Leben mir gerade so wenig Zeit lässt mich zu melden. Weil die Internetverbindung so schlecht ist, dass das Bild beim Skypen immer wieder hängt. Weil ich an Deinem 30. Geburtstag nicht bei Dir sein kann, mich nicht mit Dir freuen und nicht mit Dir feiern.
Ich weiß – du bist gekommen um zu bleiben. Ich bin gekommen, um zu bleiben.

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Zwei Zeilen, eine kurze Nachricht. Ein Moment, in dem ich nicht weiter weiß. Alleine mit der Situation überfordert bin. In einer anderen Zeitzone, 6000 km zwischen uns und ohne viele Informationen zu den Geschehnissen – du findest die richtigen Worte. Worte, die mich in Tränen ausbrechen lassen. Mitten auf der Straße. Befreiend fühlt es sich an in diesem Moment, wie eine Umarmung. Eine virtuelle Umarmung via Sprachnachricht bei WhatsApp.

6000 km und sieben Jahre. Man sagt, dass Freundschaften, die mehr als sieben Jahre lang halten, für ein ganzes Leben sind. Ein ganzes Leben, da liegt noch Einiges vor uns.

Ich bin kein Mädchen für große Freundesgruppen und Cliquen. Lieber treffe ich nur einen Menschen, tausche mich wirklich aus. Habe das Gefühl dem anderen nah zu sein. Das respektierst du – auch wenn du es vielleicht anders machen würdest. Zu gerne verbringe ich Zeit alleine, als dass ich wahllos Menschen in mein Leben lasse. Teilhaben lasse an meinen Gedanken und Emotionen, mich öffne und tatsächlich an Meinungen und Ratschlägen interessiert bin. Nicht nur aus Höflichkeit zuhöre.
Deine Meinung? Interessiert mich, regt mich zum Nachdenken an. Auch wenn es manchmal weh tut und ich hin und wieder Kritik einstecken muss, die mich trifft. Warum? Weil ich gekommen bin, um zu bleiben.