Manche Dinge haben einen emotionalen Wert, der den tatsächlichen Sachwert bei Weitem übersteigt. Der Weichholzschrank im Wohnzimmer ist ein solcher Fall: In der vierten Generation meiner Familie steht er nun bei mir. Gezeichnet von einem Granatsplitter während des zweiten Weltkrieges an der rechten Seite der Ablage. Ich kenne die Maserung des hellen Holzes in- und auswendig, fahre immer wieder mit den Fingerspitzen über die weichen Rundungen. Dieser Schrank wäre mit keinem Geld der Welt zu ersetzen. Andere Dinge sind es schon.

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Collect moments, not things.
Ich stimme zu – im Grundsatz. Trotzdem besitze ich Dinge, mehr als ich brauche. Viel mehr. Manches mit emotionalem Wert, einiges mit tatsächlich materiellem Wert.
Bei einer sehr guten Freundin wurde vor einigen Jahren eingebrochen. Alle Schubladen, alle Schränke, alle Regale ausgeräumt. Auf der Suche nach Wertsachen wurde das komplette Haus verwüstet. Zu dem (emotional) unbezahlbaren Wert der ererbten Schmuckstücke ihrer Mutter kam der Verlust sämtlicher Wertsachen. Silberbesteck, Elektrogeräte, ein teurer Teppich…alles weg. Keine Hausratversicherung, die den Schaden abdeckt.

Meine Freundin hat aus dem Schaden gelernt – ich auch.
Ich habe eine Hausratversicherung. Ich habe Bilder meiner Wertsachen, die ich zusammen mit den Originalbelegen oder Scans davon außerhalb der Wohnung aufbewahre. Eine Vorsichtsmaßnahme, die die – finanzielle – Abwicklung mit der Versicherung im Einbruchsfall sehr viel einfacher macht. Nicht nur, weil man den tatsächlichen Wert der (gestohlenen) Dinge benennen kann, sondern auch, weil man mit einer solchen Übersicht sehr viel schneller und einfacher feststellen kann, was tatsächlich fehlt.

Meine Wohnung ist mein Zufluchtsort. Mein Rückzugsort.
Wenn ich auf Reisen bin, in Hotels, fremden Wohnungen oder in der Wüste unter dem Sternenhimmel schlafe…dann liebe ich die Abwechslung. Aber egal wie lang oder kurz ich unterwegs bin, egal wo ich bin und war – ich freue mich nach jeder Reise auf die Behaglichkeit der eigenen vier Wände. Auf das vertraute Gefühl meiner eigenen Bettwäsche auf der Haut und den Luxus unter der Dusche mit dem für mich perfekten Wasserdruck zu stehen. My home is my castle – my home is the place where my soul relaxes.
Den emotionalen Schaden, den ein Einbruch hinterlässt, kann man nicht durch eine Versicherung abdecken. Das unangenehme Gefühl, dass sich ein Fremder durch Deine intimsten Dinge gewühlt, Deine Privatsphäre verletzt und Dir das sichere Gefühl Deiner Wohnung genommen hat – dagegen kann man sich nicht schützen. Aber zumindest der materielle Schaden lässt sich mit einer Hausratversicherung wie der der CosmosDirekt eingrenzen.

6 Tips zur Hausratversicherung:

  1. Am Wichtigsten ist es, die korrekte Versicherungsprämie zu berechnen. Was hast du alles in Deiner Wohnung? Wie groß ist sie und in welcher Gegend liegt sie? Die Cosmos Direkt bietet dafür eine Rechner an und zeigt auf ihrer Seite entsprechende Richtwerte. Je höher der versicherte Wert der Wohnung, desto höher ist natürlich auch der monatliche oder vierteljährliche Beitrag.
  2. Schau Dir genau an, welche Fälle vom Versicherungsschutz abgedeckt sind.
    Bei uns sind zB auch unsere Fahrräder erfasst – selbst wenn sie nicht aus unserem Keller gestohlen werden. Tatsächlich haben wir diesen Teil der Versicherung auch schon in Anspruch genommen, in der Radlhauptstadt München kommt leider öfter Mal ein Radl weg.
  3. Bewahr die Belege Deiner Wertgegenstände (am Besten als Scan) zusammen mit entsprechenden Bildern auf. Im Idealfall außerhalb der Wohnung oder digital in der Cloud. Das spart im Schadensfall so viel Zeit und gibt Dir die Chance einen Großteil Deines materiellen Schadens ersetzt zu bekommen.
  4. Hausrat – auch auf Reisen.
    Zum Hausrat gehören Deine Besitztümer auch, wenn du außerhalb Deine Wohnung oder im Ausland unterwegs bist. Sollten sie in jedem Fall. Ich empfehle Dir die Versicherungsbedingungen auf diesen speziellen Fall zu prüfen – nicht nur, wenn du viel reist. Es kann schließlich auch in der Heimatstadt immer etwas passieren.
  5. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
    Die meisten Hausratversicherungen greifen nicht bei grober Fahrlässigkeit: Eine offene bzw. nicht richtig abgeschlossene Wohnungstür, eine Tasche aus dem offenen Auto, ein Radl ohne Schloss, ein vergessenes geöffnetes Fenster im Bad…einfach nochmal schnell einen kleinen Rundgang durch die Wohnung machen, bevor man die Tür hinter sich zu zieht.
    In meiner Versicherung kann auch grobe Fahrlässigkeit – gegen Aufpreis – mit versichert werden. Hier muss jeder für sich und seine Lebenssituation entscheiden, ob dieser zusätzliche Schutz notwendig und sinnvoll ist.
  6. Abgedeckt sind bei unserer Versicherung nicht nur Einbruchsschäden, sondern auch solche durch höhere Gewalt (Hagel, Überschwemmung und sogar ein Meteoriteneinschlag).
    Die Versicherung kostet wirklich nicht viel und gehört für mich – zusammen mit einer vernünftigen Haftpflichtversicherung – zu den absoluten Basics. Die paar Euro im Monat tun nicht weh, der Übernahme der materiellen Verluste durch die Versicherungsgesellschaft im Schadensfall ist es in meinen Augen in jedem Fall wert.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der CosmosDirekt entstanden.