Ich bin der Meinung, dass es in den meisten Situationen im Leben die kleinen Dinge sind, die den Unterschied machen. Es sind nicht zwei Quadratmeter mehr, die mich in einem Hotelzimmer zufriedener machen. Es sind vielmehr Kleinigkeiten und Service in einem Hotel, die mich dazu bringen wiederzukommen, weiterzuempfehlen oder ganz einfach während des Aufenthalts begeistert zu sein. Das Radisson Blu in Rostock hat in diesem Bereich tatsächlich einfach alles richtig gemacht. Nummer Fuenfzehn_Lifestyleblog aus Muenchen_Hotel Review_Radisson_Radisson Blu Rostock-6591

Wir kamen erst gegen 20:00 am Freitag Abend an – und hatten gleich beim Checkin eine so unglaublich freundliche Mitarbeiterin, dass ich nach 800 km Fahrt wieder lächeln konnte. Sie hat nämlich auch gelächelt und uns dann gesagt, dass sie sich freut, dass wir angekommen sind und dass wir herzlich willkommen sind. Eine solche Begrüßung habe ich lange nicht erlebt und mir richtig gefreut. Selbst, wenn sie zu jedem Gast das Gleich sagt (wovon ich ganz stark ausgehe) fühle ich mich nicht weniger willkommen. Eine Kleinigkeit, die mich glücklich macht.

Die Zimmer, die mich glücklich machen.

Unser Zimmer im Radisson Blu Rostock lag im fünften Stock mit – gigantischem – Blick auf den Hafen. Ein sehr großzügiges Businesszimmer mit viel Platz im Schrank, zum Auspacken der Koffer, zwei Sesseln und einem Schreibtisch. Im Badezimmer gab es Dusche und Badewanne – auf die Badewannensession die ich in Hotels eigentlich immer einlege musste ich diesmal aus Zeitgründen leider verzichten. Das netteste war aber gar nicht das Zimmer an sich: Auf dem Schreibtisch haben zwei kleine Brettchen auf uns gewartet. Frische Erdbeeren mit weißer Schoki, ein Erdbeersmoothie und diese kleinen Schaum-Erdbeer-Süßigkeiten. Eine Kleinigkeit, die mich glücklich macht.

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Am liebsten hätte ich mich direkt auf das weiche Bett fallen lassen – hab ich aber nicht. Wir haben uns nur schnell frisch gemacht, umgezogen und sind auf die Dachterrasse zum BBQ – davon hatte ich Euch ja Anfang der Woche schon ein bisschen erzählt. Wir waren kaum aus dem Aufzug gestiegen und auf der Dachterrasse angekommen, da hatten wir schon einen Drink mit Rhabarber und Vodka in der Hand. Das Personal im Radisson Blu Rostock war so unglaublich aufmerksam ohne dabei aufdringlich zu sein. Eine Kleinigkeit, die mich glücklich macht.

Das Frühstücksbuffet, das mich glücklich macht.

Beim Frühstück wurden meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen: Es gab nicht nur Rührei in der perfekten Konsistenz – du erinnerst Dich: Schön weich muss es sein – es wurde sogar extra von einer Köchin nach meinen Wünschen für mich zubereitet. Großartig. Das Frühstück im Allgemeinen war so vielfältig und hatte eine derart breite Auswahl, dass wir bei weitem nicht alles probieren konnten. Genau wie ich es von einem Hotel am Meer erhofft hatte, gab es Fisch. Lachs. Dazu aber auch frisches Mett, eine große Käse- und Wurstauswahl.

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Sicherlich 10 verschiedene Sorten Brot und nochmal genau so viele Müslis (2 davon waren sogar glutenfrei), 5 Sorten Milch, viel frisches Obst, Pancakes, Croissants und einfach alles, was ich mir morgens wünsche. Ich habe eine kleine (leicht abartige) Schwäche für Tomatensaft mit Stangensellerie am Morgen – und sogar diese Lust konnte ich befriedigen. Eine Kleinigkeit, die mich glücklich macht.

Eine kleine Aufmerksamkeit: Eiskaffee, der mich glücklich macht.

Ich gebe es zu: Der Segeltörn am Samstag war der erste Ausflug, den ich in dieser Richtung gemacht habe. Es wäre zu viel zu sagen, dass ich sonst nicht viel an der frischen Luft bin – aber irgendwie hat mich dieser Tag an der frischen Luft und auf dem Meer doch mehr angestrengt, als ich gedacht hätte und ich war ziemlich erschöpft, als ich am Nachmittag zurück ins Hotel gekommen bin. Auf dem Zimmer haben zwei kleine Blecheimerchen – gefüllt mit Eiswürfeln und einem Eiskaffee auf uns gewartet. Eine Kleinigkeit, die mich glücklich macht.

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Der Fitnessbereich in Radisson Blu Rostock, der mich glücklich macht.

Der Versuchung mich direkt ins Bett zu legen und die drei Stunden bis zum Abendessen schlummernd zu verbringen, habe ich erfolgreich widerstanden: Ich bin in den siebten Stock gefahren und habe den Fitnessbereich ausprobiert. Weil ich zu einer absolut seltsamen Uhrzeit dort war (etwa gegen 16:30 an einem Samstag bei strahlendem Sonnenschein, da sind doch die meisten Menschen draußen unterwegs) hatte ich den Raum völlig für mich alleine – perfekt. Es gibt einen Stepper, ein Laufband und eine Fahrrad – dazu noch ein Gerät, an dem man die Arme trainieren kann. Keine Ahnung wie das heißt 😉 Jedenfalls war die Ausstattung für mich völlig ausreichend: Ich war 30 Minuten auf dem Laufband und habe dann noch eine Runde das 100 Workout gemacht. Zu meiner großen Freude gab es einen Wasserspender mit eiskaltem Wasser um mich nach dem Training zu erfrischen. Eine Kleinigkeit, die mich glücklich macht.

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Am Abend hatte sich das Team vom Radisson Blu in Rostock etwas ganz Besonderes ausgedacht: Wir hatten im hoteleigenen Restaurant “Osteria” einen langen Tisch und es gab “Happen von Hier”. Ich finde lokales Essen und Spezialitäten aus einer Region immer besonders spannend: Klar kann man immer mal wieder eine gute Pizza essen – aber wer hätte gedacht, dass ich frittierte Rote Beete mag? Es gab Lamm aus der Müritz (eh klar, dass ich das mögen würde), frischen Fisch, Kaviar mit Blinis (die isst man offenbar nicht nur in Russland), ein fantastisches Graupenrisotto mit Kräuterseitling, die besten Bratkartoffeln die ich seit langer Zeit gegessen habe. Zum Nachtisch gab es etwas, das ich vorher noch nie probiert habe: Pumpernickel-Creme mit roter Grütze. Etwas ganz Besonderes und Lokales. Eine Kleinigkeit über die ich mich gefreut habe.

Und mein Fazit zum Radisson Blu Rostock? Ich bin glücklich.

Was mir gut gefallen hat:

  • Ich mochte den großartigen Service. Zu jedem Zeitpunkt habe ich mich mehr als Willkommen gefühlt – genau dieses Gefühl sollten Hotels dem Gast vermitteln.
  • Im Fitnessbereich gab es Wasser und frische Handtücher – eigentlich keine große Sache und trotzdem in vielen Häusern keine Selbstverständlichkeit.
  • Das Wochenende war wirklich wirklich heiß und ich habe mich spontan in die Eiswürfelmaschinen auf den Etagen verliebt. Das hätte ich gerne öfter in Hotels (außerhalb der USA – dort ist es ja eh normal).
  • Die Aussicht aus unserem Zimmer war einfach unglaublich schön. So werde ich gerne wach.
  • Zur Abreise haben wir ein kleines Carepaket für den Heimweg bekommen. Bei 800 km Fahrt fand ich das wirklich eine schöne Idee. Dass ich das Paket dann auf dem Dach des Autos positioniert hatte und wir es verloren haben….dafür kann ja das Radisson Blu Rostock nichts…

Was ich verbessern würde:

  • Wir hatten ein Zimmer mit Doppelbetten – irgendwie waren die beiden Betten nicht richtig miteinander verschraubt und im Laufe der Nacht hat sich ein ziemlich großer Spalt zwischen den beiden Betten gebildet. Ich bin natürlich morgens beim Aufwachen in den Spalt geplumst. Es ist nichts passiert und ich musste laut lachen – trotzdem wäre es ohne den Spalt schöner 😉
  • Ich frühstück im Sommer wirklich gerne draußen – leider war die Terrasse noch nicht fertig. Es wurde mir aber versichert, dass in den nächsten Wochen alles draußen aufgebaut wird. Da muss ich wohl wiederkommen, oder?

Vielen Dank für die Einladung und den großartigen Aufenthalt an das Radisson Blu Rostock. Ich bin ganz ehrlich begeistert und würde jederzeit wiederkommen, wenn es sich irgendwie anbietet.