Als ich 2008 das erste Mal in Hamburg war, war es Liebe auf den ersten Blick. Hamburg hatte einfach alles, was ich an Städten liebe.
Und 2011 wäre ich fast nach Hamburg gezogen, bis ich mich für München entschieden habe. Es war ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Metropolen. Und so gerne ich in München lebe und so sehr ich die Stadt liebe: Es gibt manchmal kurze Momente in denen ich mich frage, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich nach Hamburg gezogen wäre.

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Hamburg ist weitläufig und weltmännisch – ohne dabei ständig so besonders sein zu wollen wie Berlin. Ich habe schon Stunden am Hafen oder an der Elbe im Allgemeinen verbracht und Schiffe beobachtet. Wer mich kennt weiß, wie grotesk diese Situation ist: Obwohl ich gut schwimmen kann (und das vor sportlichem Hintergrund auch manchmal mache) würde ich niemals auf die Idee kommen auf ein Schiff zu gehen. Jedenfalls nicht auf ein Schiff, dass den Hafen verlässt. Niemals. Klar – eine Hafenrundfahrt habe ich schon mal gemacht, nach langer und intensiver Überlegung. Wenn die Jolle untergehen würde, dann könnte ich ja zum Rand schwimmen – und ein Rettungsboot wäre sicherlich auch schnell da. Aber so ein Schiff auf dem offenen Ozean? Niemals. Davor habe ich richtige Angst.

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Trotzdem liebe ich den Hafen und das Gefühl, dass Hamburg eine Art Tor zu Welt ist. Schon seit Ewigkeiten fangen im Hamburger Hafen neue Lebensabschnitte an – heute vielleicht nicht mehr ganz so viele wie früher. Heute starten sie wohl eher am Flughafen. Hamburg vermittelt mir das Gefühl überall auf der Welt hinzukönnen, wenn ich es nur will.

Gleichzeitig hat Hamburg auf mich eine beruhigende Wirkung. Die Speicherstadt und die Backsteingebäude, die Alsterkanäle und die Alster: Das wirkt auf mich so alteingessessen und unaufgeregt, dass ich die Zeit in Hamburg als einen Ruhepol empfinde. Hamburg als Ankerstadt, in der man nach der Reise wieder zur Ruhe kommt und ganz für sich ist.

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Vielleicht ist es auch der Menschenschlag, der oben im Norden lebt. Nicht so laut und fröhlich wie die Rheinländer, nicht so aufgeregt wie die Hauptstädter und auch nicht so konservativ, wie die Münchner. Ein bisschen ruhiger und nicht ganz so aufdringlich, eher Menschen und Freunde auf den zweiten Blick. Das gefällt mir.

Noch nie bin ich von Hamburg aus ans Meer. Obwohl ich ständig in der Stadt bin, habe ich es einfach noch nie rausgeschafft. Dabei habe ich zum Meer mindestens so eine kontroverse Beziehung wie zu Schiffen. Ich liebe Urlaube am Meer, ich liege gerne am Strand und strecke meine Füße ins Wasser. Aber ich bin über Jahre hinweg nie weiter als bis zu den Knien ins Meer. Als ich drei Wochen auf Bali war, war ich kein einziges Mal komplett im Meer. Mit den Füßen – ja. Zum Schwimmen – niemals. Eins der Erlebnisse aus diesem Jahr, das mich am meisten stolz macht ist der Surfurlaub in Portugal. Zwei Wochen lang war ich jeden Tag im Meer – es hat mich Überwindung gekostet und so richtig weit raus zu den großen Wellen hätte ich nicht gewollt. Aber ich hab die zwei Wochen durchgezogen. Dann wäre das doch auch vielleicht nochmal was mit mir, Hamburg und der Ostsee?

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Vielleicht verschlägt es mich ja doch noch irgendwann in den Norden?! In jedem Fall lasse ich mich nicht vom angeblich so schlechten Hamburger weiter abschrecken: In all den Jahren und bei all der Zeit, die ich schon hier verbracht habe, hatte ich noch keinen einzigen Tag schlechtes Wetter. Auch wenn es das ganz sicherlich gibt: Dann kaufen wir eben Gummistiefel.

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