Ich habe es vor ein paar Tagen schon erzählt: Eigentlich war es nicht unser Plan 10 Tage in Tulum zu bleiben. Eigentlich wollten wir nur zwei Mal dort Übernachten und dann die Halbinsel Yucatan weiter erkunden. Eigentlich. Dann kam uns Kuba dazwischen und ich hatte den dringenden Wunsch nach Ruhe, einem hübschen Hotel und ein paar Tagen am Strand. In einer völlig unterkühlten Hotellobby in Havanna (dort gab es die Möglichkeit sich für 3 CUC eine Stunde Zugang zum W-Lan zu kaufen) habe ich mich genervt und lustlos durch die Angebote auf einer Buchungswebsite geklickt und bin beim Hotel Huitzical hängen geblieben. Buchen konnte ich aus Kuba natürlich nicht – aber ich konnte eine Whatsapp nach Hause schicken und meine Mama bitten das Hotel für uns zu buchen. Ein absoluter Glücksgriff – ich hätte nicht zufriedener sein können mit unserer Unterkunft in Tulum.

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Hotel Huitzical – ein Zuhause auf Zeit

Ich habe in vielen Hotels geschlafen in den letzten 28 Jahren. In kleinen, großen, teuren, günstigen, zentralen, abseits gelegenen, europäischen, amerikanischen, afrikanischen, asiatischen und außergewöhnlichen Hotels. Aber ich war noch nie in einem Hotel wie dem Huitzical in Tulum. Als wir am frühen Nachmittag entnervt und hungrig im Hotel Huitzical ankamen, hat die deutsche Besitzerin Steffi uns erstmal mit in ihre Küche genommen und uns bei frischem Saft unendlich viele Tips für gutes Essen, bessere Drinks und die schönsten Souvenirläden gegeben. Als wir von unserem Hunger erzählt haben, ist sie ganz spontan mit uns zum Essen gefahren – so fühle ich mich willkommen und gleich ein bisschen zu Hause. Das trifft es ganz gut – das Huitzical ist kein Hotel, sondern ein Zuhause auf Zeit.

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Hotel Huitzical – mein persönlicher Interior-Traum

Das Hotel Huitzical hat erst seit Spätsommer 2015 geöffnet – alles ist noch ganz neu und wunderschön durchdacht. Hätte ich die Wahl: So ungefähr würde ich auch unsere Wohnung in München einrichten. Oder vielmehr: Unsere Wohnung in München ist dem Hotel Huitzical in Tulum in vielen Punkten sehr ähnlich. Die Zimmer sind in weiß gehalten, der Boden ist aus wunderschönem Sichtbeton. Dazu ein paar Farbtupfer durch typisch mexikanische Kissen, zwei Acapulco-Chair und eine bunte Hängematte. Fertig. Für mich war das Hotel Huitzical auch aus Design-Sicht Liebe auf den ersten Blick.

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Unser kleiner Bungalow

Wir hatten einen eigenen kleinen Bungalow mit privater Dachterrasse – perfekt um nach einem langen Strandtag mit einem kühlen Bier in der Hand die letzten Sonnenstrahlen aufzusaugen, bevor man sich auf den Weg zum Abendessen macht. Ich hab die Zeit dort oben wirklich unglaublich genossen.
Ingesamt gibt es im Hotel Huitzical nur 6 oder 7 Zimmer – selbst wenn alles ausgebucht ist, ist es also nicht richtig voll. Durch den Aufbau der Anlage mit einzelnen kleinen Bungalows hat man unheimlich viel Ruhe und Privatssphäre. Steffi hat mir erzählt, dass sie plant noch einen kleinen Swimmingpool und eine öffentliche Küche für alle Gäste zu bauen – das stell ich mir ganz fabelhaft vor.

Frühstück auf mexikanisch im Hotel Huitzical

Im Moment gibt es die Küche noch nicht und das Frühstück wird in Steffies privater Küche serviert. Es gibt einen großen Tisch an dem alle Gäste zusammen mit den Gastgeberinnen Steffi und Brigitte frühstücken, plaudern und den Tag planen. Es ist so unheimlich entspannt und gemütlich, dass wir mehr als einmal versackt sind und viel später Richtung Strand gefahren sind, als wir es eigentlich geplant hatten.
Im Hotel Huitzical gibt es neben frischen Früchten, Toast und Marmelade auch jeden Morgen eine warme mexikanische Spezialität zum Frühstück. Mein erklärter Favorit waren Chilaquiles – das sind Tacos mit Tomatensoße, Avocado und Käse. Lustig fand ich, dass Timmes während der Urlaubsvertretung genau dieses Gericht bzw. das Rezept dazu mitgebracht hat für meine Leser. Ich muss es auch unbedingt mal nochmal hier in Deutschland nachkochen. Yummy.

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Das Hotel Huitzical liegt nicht direkt am Strand wie die meisten anderen Hotels, sondern etwas am Rand des Ortes Tulum. Viele Restaurants sind entweder zu Fuß oder mit dem Rad ganz problemlos zu erreichen – die Auswahl ist so groß, dass man wirklich keine Probleme hat etwas Leckeres zum Abendessen (oder zum Lunch) zu finden. Im Hotel Huitzical gibt es kostenlose Leihfahrräder und wir waren tatsächlich bis auf einen Tag jeden Tag mit den Rädern unterwegs: Bis zum Strand radelt man etwa eine halbe Stunde, in fünf Minuten ist man im Ort und in etwas mehr als zwanzig Minuten ist auch eine Cenote mit dem Rad zu erreichen. Das gute am Radeln? Man hat (vor allem bei den Temperaturen) gleich ein kleines Workout eingelegt und hat sich das nächste Eis wirklich richtig verdient.