Hainichhöfe? Kannte ich nicht. Ich bin ganz ehrlich: Ich kannte nicht mal den Hainich. Könnte etwas zu Essen sein, oder eine Figur aus einem Märchen. Inzwischen bin ich ein bisschen schlauer: Der Hanich ist ein Naturschutzgebiet in Thürigen. Und die Hainichhöfe Premiumchalets stehen direkt am Rand dieses Naturschutzgebiets. Wer mich kennt der weiß, dass ich ein Stadtmensch bin. Ich brauche den Lärm, die Autos, den Geruch von U-Bahnen (nach heißem Eisen, ich liebe das) und die Möglichkeit jeden Abend etwas zu erleben. Aber manchmal, da sehne ich mich nach Ruhe und Stille – nach einer Auszeit vom Stadtleben. Und dafür sind die Premiumchalets der perfekte Ort.

Die letzten Wochen waren anstrengend, sind mir an die Substanz gegangen und haben mich vieles anzweifeln lassen. Ich wusste, dass ich eine Auszeit brauche – die Einladung von der Hainichhöfe kam also im perfekten Moment. Wir haben unsere Koffer gepackt und sind ins Auto gestiegen. Nach Thürigen. Der Stress und der Druck der letzten Wochen sind schon kurz hinter Nürnberg von mir abgefallen. Plötzlich waren die Autobahnen leer, die Sonne hat geschienen und mit dem Lieblingsmenschen neben mir und einer Packung Lindt-Pralinen vor mir war der Einstieg ins lange Wochenende plötzlich perfekt.

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Wisst ihr eigentlich wie groß der Thüringer Wald ist und wie lange man auf der Autobahn fährt und NUR Wald und Natur sieht? Eine gefühlte Ewigkeit. Eine schöne Ewigkeit. Dann von der Autobahn runter und nochmal ein bisschen über´s Land. In weiser Voraussicht haben wir nochmal schnell beim Supermarkt angehalten und ein bisschen eingekauft. Nur zur Sicherheit.

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Und dann haben wir sie plötzlich am Horizont gesehen, die Premiumchalets am Rande des Hainich. Aus wunderschönem Vollholz und mit einer atemberaubenden Sicht in die Weite. So ruhig hatten wir es schon lange nicht mehr. In der ersten Nacht haben wir – bei angenehm warmen Temperaturen so mitten im November – ewig lange auf der Terrasse gestanden und den Sternenhimmel bestaunt. So klar und leuchtend haben wir ihn beide schon lange nicht mehr gesehen.

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Ingesamt stehen 6 Chalets zur Verfügung, die jeweils mit maximal 6 Personen belegt werden können. Wir waren zu Zweit und hatten den Luxus zwischen zwei Schlafzimmern entscheiden zu können: Ich wollte unbedingt auf der Galerie unterm Dach schlafen – mit Ausblick auf den Wald und den Sternenhimmel. Jedes Chalet hat also zwei Schlafzimmer, einen Wohn- und Essbereich mit offener Küche und ein wunderschönes Badezimmer mit Infrarot-Kabine. Dazu gibt´s eine riesige Terrasse und eine Außendusche.

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Als ich gelesen habe, dass die Chalets zum Selbstversorgen sind, war ich zuerst ein kleines bisschen quengelig – im Urlaub lasse ich mich gerne bedienen. Rausgerissen haben es dann die Naschkiste und die Frühstücksboxen. Und der Lieblingsmensch, der sich das ganze Wochenende um unser leibliches Wohl gekümmert hat. Bei unserer Ankunft hat eine ganz wunderbare Naschkiste auf uns gewartet: Mandelmilch, frische Mettwurst, Tomaten, Wein, Ziegenkäse, frisches Brot…alles, was man sich so wünscht für eine wunderbare Abendessen-Brotzeit nach einer langen Autofahrt. Und für den nächste Morgen konnten wir aus drei verschiedenen Frühstücks-Kisten wählen – das Frühstück wird dann an´s Chalet gebracht.

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Was wir gemacht haben? Wenig bis nichts. Wir haben die Ruhe und die Zeit zu zwei in vollen Zügen genossen. Wir haben stundenlang gelesen, Abends gemütlich Filme geschaut und uns über den Kamin im Wohnzimmer gefreut. Wir haben kurze Spaziergänge gemacht und uns danach mit Schmalzbroten gestärkt. Wir haben es uns einfach gut gehen lassen.
Wir hätten aber noch sehr viel mehr machen können: Im Hainich gibt es wahnsinnig viele Wanderwege, es gibt einen Baumwipfelpfad, einen Klettergarten, ich habe ein Trabbimuseum entdeckt – Möglichkeiten gibt es rund um die Premiumchalets wirklich mehr als genug. Aber wisst ihr wie wunderbar es ist, wenn man mal gar nichts macht? Ein absoluter Traum.

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Vielen Dank an die Hainichhöfe für die Einladung und die wunderbare Gastfreundschaft! Man merkt, dass ihr die Chalets mit sehr viel Liebe aufgebaut und eingerichtet habt – mit dem gleichen Enthusiasmus führt ihr sie jetzt auch. Es war großartig bei Euch!