Woher ich weiß, dass in der richtigen Stadt mit dem richtigen Menschen in der richtigen Wohnung lebe?
Egal wie lange oder kurz ich unterwegs war: Ich komme gerne nach Hause. Ich freue mich über unsere Wohnung, über die Möbel und das Gefühl, das ich habe, wenn ich die Tür aufsperre. Zuhause ist mehr als eine Wohnung – aber unsere Wohnung macht einen großen Teil des Gefühls aus “zuhause zu sein”. Mit unserem Wohnzimmer bin ich besonders happy.

Der Essbereich

Das erste Stück, das wirklich sicher an seinem Platz stand – und auch das einzige Möbelstück, das wir seit unserem Einzug kein einziges Mal bewegt haben, ist der alte Buffetschrank aus Weichholz. Inzwischen ist er glaube ich in der fünften Generation in unserer Familie und ich würde ihn für nichts eintauschen. Ich liebe das weiche Holz und die Gebrauchspuren, die er sich in all den Jahren angeeignet hat. Der Buffetschrank war die Basis, um die wir – bewusst und unbewusst – alle anderen Möbelstücke ausgewählt haben.

Als wir vor mehr als einem Jahr angefangen haben nach einem Esstisch zu suchen, hatte ich mir ein Modell zum Ausziehen in den Kopf gesetzt. Wir haben immer mal wieder Freunde und Gäste zu Besuch und ich finde es einfach schön und entspannt an einer langen Tafel zu sitzen. Im Alltag brauchen wir allerdings eigentlich nur zwei Sitzplätze und wollen den vorhandenen Platz lieber ein bisschen entspannter nutzen.
Um im hellen und freundlichen Farbkonzept zu bleiben, haben wir uns für einen weiß beschichteten Tisch entschieden, der sich mit Holzbeinen perfekt ins Bild einfügt. Diese Kombination haben wir auch bei den Stühlen beibehalten. HIER gibt es einen ausführlichen Beitrag zu meiner Inspiration für den Essbereich.

Ein Raum ohne Bilder funktioniert für mich nicht. Bilder bringen für mich Persönlichkeit, Leben und  Emotionen in einen Raum. Weil ich mich aber auch an den Drucken und Fotos irgendwann (eher früher als später) stattsehe, haben wir eine Bilderleiste montiert – so kann ich die Motive unproblematisch austauschen ohne dass es viel Arbeit wäre.

Meine Bücherwand

Die Bücherwand hatte sogar schon einen eigenen Beitrag – HIER kannst du nochmal alles dazu nachlesen.
Tatsächlich habe ich die Bücher mit wenigen Ausnahmen alle gelesen und natürlich trotzdem bei Weitem noch nicht genug. Inzwischen haben wir auch viele Bücher im Flur gelagert und eventuell bauen wir auch im Schlafzimmer noch an. Ich kann mich nur ganz schwer von Büchern trennen, auch wenn ich sie bereits gelesen habe und ich mir sicher bin, dass ich sie kein zweites Mal lesen werde.

Die Sofaecke

Die beste Entscheidung? Ein helles Sofa.
Ich gebe zu: Wir haben uns langsam rangetastet und hatten schon viele Bezüge für das IKEA-Sofa, aber der helle Bezug ist letztlich geblieben. Unter anderem, weil er den Raum so wahnsinnig viel größer wirken lässt. Als Nathan Anfang des Jahres bei uns eingezogen ist, hatte ich kurz Bedenken, dass die Tage des Bezugs gezählt sind, aber er ist tatsächlich unglaublich unempfindlich und unproblematisch.
Noch häufiger als die Bezüge auf dem Sofa haben wir glaube ich nur den Tisch in diesem Bereich gewechselt. Irgendwie war ich nie vollkommen zufrieden, bis ich im letzten Jahr das modulare System entdeckt habe. Drei kleine Tische in unterschiedlichen Größen und Höhen sind genau das Richtige für uns und wir schieben tatsächlich ständig hin und her. Verstellen, nutzen die Tische einzeln – sehr praktisch. Zu den Tischen gibt es HIER auch noch einen separaten Beitrag.

Der Barwagen

Fast hätte ich geschrieben “Der Barwagen ist mein Favorit” – aber dann ist mir der alte Buffetschrank eingefallen. Und das Sofa. Und dann die kleinen Tische. Und die Bücherwand. Ich befürchte ich kann mich nicht für ein Lieblingsstück entscheiden – so sehr ich den Barwagen auch mag. Einen detaillieren Beitrag zu dem guten Stück findest du HIER.