Ich kenne mich selbst. Ich kenne meine Verhaltensmuster, meine Stärken, meine Schwächen. Ich kenne mich einfach und weiß, in welche Fallen ich gerne reintappe. Am Liebsten eigentlich in die Snack-Falle: Ich esse gerne nebenher. Nicht weil ich hungrig bin, sondern einfach so, weil es schmeckt und gerade da ist. Das kann ich leider nur sehr schwer abstellen, aber ich habe eine Möglichkeit gefunden, wie das Snacken wenigstens gesund ist: Ich habe neben meinem Laptop eine Hand voll Mandeln in einem kleinen Schälchen stehen.

*Werbung

Ja richtig: Eine Hand voll Mandeln. Eine Hand voll sind etwa 28 Gramm oder 23 Stück. Also stehen 23 Mandeln in einem hübschen Schälchen direkt neben meinen Laptop. So, dass ich sie jederzeit greifen kann, wenn mir danach ist.
Ich bin ein Fan von persönlichen Herausforderungen. Vor ein paar Tagen wurde ich in einem Interview gefragt, ob ich ehrgeizig bin und große Ziele verfolge. Zuerst habe ich kurz gezögert – Ehrgeiz ist in Deutschland häufig eine negativ wahrgenommene Eigenschaft, meiner Meinung nach zu Unrecht – dann ist mir klar geworden, dass ich sehr wohl ein ehrgeiziger Mensch bin. Ich muss nicht zwingend besser sein als andere, aber ich bin sehr gerne besser, als ich selbst es vor einiger Zeit war. Deswegen laufe ich gerne: Wenn man immer die gleiche Strecke läuft und diese Strecke jede Woche ein bisschen schneller absolviert, dann ist das ein großartiges Gefühl.

Und weil ich die Herausforderung annehmen wollte, habe ich mir vorgenommen auf weitere Snacks und Süßigkeiten zu verzichten – ich snacke Mandeln. Ausgehend von einer Portion von 23 Mandeln enthalten sie 6 Gramm Eiweiß, 3 Gramm Balaststoffe und 9 Gramm ungesättigte Fettsäuren enthalten – alle drei Bestandteile sind super Energielieferanten und lassen mich den ganzen Tag fit bleiben. Mit etwa 160 Kalorien auf 23 Mandeln sind sie ein perfekter Snack für zwischendurch, der zwar sättigt – aber ohne dabei ein unangenehmes Völlegefühl oder ein schlechtes Gewissen zu hinterlassen. Aber pssst: Bei den tollen Werten ist es natürlich auch völlig ok 50 Mandeln am Tag zu snacken. Keine Reue, kein schlechtes Gewissen.
In Deutschland am weitesten verbreitet sind die kalifornischen Mandeln – sogar rund 80 % der weltweit vertriebenen Mandeln werden von den knapp 6500 Farmen im Kalifornischen Central Valley angebaut.

An Herausforderungen gehe ich strategisch heran: Ich rechne mir aus, dass ich neun Stunden am Tag arbeite. Neun Stunden, in denen ich die 23 Mandeln verputzen kann. Am Abend nach dem Essen verzichte ich schon seit längerer Zeit komplett auf Snacks, ich muss also nur den Tag – den Arbeitstag – abdecken. Also 23 Mandeln in neun Stunden, das sind 2,5 Mandeln pro Stunde. Das klingt einfach, machbar, wunderbar. Es ist keine wirkliche Beschränkung, natürlich kann ich mehr Mandeln essen, wenn ich Lust habe. Auch 100 g Mandeln am Tag sind völlig in Ordnung. Aber ich möchte gerne eine Hand voll Mandeln essen. Jeden Tag. Meine Tage laufen – wenn ich zu Hause bin – nach einem immer ähnlichen Schema ab: Aufstehen, Yoga, Hund, Sport, Social Media, Mails, Hund, Beiträge, Shootings, Termine, Hund, Mails, Beiträge, Verwaltung, Hund, Social Media und Feierabend. Der Mandel-Tag beginnt erst nach dem Sport. Schon nach den ersten Tagen habe ich gemerkt, dass ich mit den Mandeln erst nach der zweiten Hunderunde anfange, dann wenn ich in einem kleinen Engergie-Tief bin. Ich kann mich schlecht konzentrieren und mein Blick wandert immer wieder zum Mandelschälchen. Zuerst nehme ich mir nur zwei und genieße den Geschmack ganz bewusst – ich esse wahnsinnig gerne Mandeln. Dann schnappe ich mir gleich noch drei Mandeln und knabbere sie ganz schnell weg – so lecker. Ich liebe übrigens nicht nur den Geschmack von Mandeln, sondern auch den Duft. Mandelduschgel, Bodylotion und verschiedene Peelings stehen in meinem Schrank.

Im Office kommt immer und immer wieder das echte Leben dazwischen: Ich schaue auf meine todo-Liste und fange konzentriert und vertieft an die Punkte abzuarbeiten. Nur eine kurze Pause für einen Hundespaziergang und ich schaue auf die Uhr: Schon nach vier. Das ist der perfekte Zeitpunkt für den kleinen Espresso, den ich mir noch vor der letzten Arbeitsrunde gönne – draußen auf dem Balkon in der Sonne. Dazu noch sechs Mandeln. Vier weitere Mandeln fallen einem schwierigen Telefonat zum Opfer, wir diskutieren und ich brauche Nervennahrung.  Weitere fünf Mandeln gönne ich mir zum Feierabend. Ich bin ein bisschen stolz auf mich selbst, wie gut ich mich eingeteilt habe. Ich habe mich nicht beschränkt und hätte jederzeit mein Mandel-Schälchen wieder auffüllen können, die 23 Mandeln, die ich mir vorgenommen habe, waren für mich aber völlig ausreichend.

Die letzten drei Mandeln, die von meiner Ration noch übrig sind, nehme ich mit. Weil das Wetter so wunderbar ist, entscheiden wir uns für einen gemütlichen Dauerlauf statt des langen Abendspaziergangs, den wir ansonsten mit Nathan machen. Die drei Mandeln sind meine Wegzehrung – weil wir am Ende immer ein bisschen weiter laufen, als geplant. Und weil es nichts Besseres gibt, als nach einem Sprint auf den Olympiaberg ganz oben einen Moment innezuhalten. Ich genieße die Mandeln, ich genieße den Moment und den Ausblick.
Und wenn ich zurückkomme, dann nehme ich mir noch ein paar Mandeln. Einfach nur, weil ich Lust darauf habe.

Jetzt mehr über Mandeln erfahren unter www.almonds.de/leicht-style

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit California Almonds entstanden.