Dubai und ich, wir hatten im letzten Jahr einen schwierigen Start. Von Amman aus war ich für ein langes Wochenende in der Wüstenmetropole und bin irgendwie nicht wirklich warm geworden mit dem selbst deklarierten Shoppingparadies. In diesem Herbst war ich dann nochmal dort…und habe es wirklich genossen. 

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Das beste Frühstück in Dubai…

The sum of us. 
Direkt hinter dem Sheraton und von der Sheik Zayed Road schnell zu erreichen liegt das „The sum of us“. Im Still einer vietnamesischen Gar Küche gehalten ist das Interior ziemlich hip und lässig, die Speisekarte bietet allerdings nicht nur vietnamesische Optionen, sondern vielmehr eine Reise um die ganze Welt. Es öffnet morgens zum Frühstück und schließt am frühen Abend. 
Ich habe eine Acai-Bowl gefrühstückt und war happy damit. Zur besseren Vergleichbarkeit (oder vielleicht auch einfach nur, weil ich Acai-Bowls liebe) habe ich jeden Morgen eine gefrühstückt und deswegen einen gewissen Erfahrungsschatz gesammelt 😉

The sum of us, Ground Floor, Burj Al Salam, 6th Street، Trade Centre – Dubai – Vereinigte Arabische Emirate
www.thesumofus.com

Parlour Boutique
Versteckt hinter dem World Trade Center liegt dieser wahrgewordene Instagram-Traum. Das Interior ist hellrosa mit weißem Marmor – wunderschön. Ich war zum Frühstück dort und habe mich – wen wundert´s – für eine Acai-Bowl und einen Iced Coffee entschieden. 
Parlour Boutique, Ground Floor, Unit 1, One Central Building, Trade Centre Area. – Dubai – Vereinigte Arabische Emirate
www.parlour.ae

Comptoir 102
Würde ich in Dubai leben – das wäre der Conceptstore, in dem ich all meine Einrichtung kaufen, Yogastunden nehmen und Frühstücken würde. Ohne Frage. 
Comptoir 102, 102 Beach Rd, Jumeirah 1 – Dubai – Vereinigte Arabische Emirate
www.comptoir102.com

Was du in Dubai gesehen haben solltest.

Dubai ist nicht zwingend eine Destinanation mit Sehenswürdigkeiten. Oder vielleicht doch?

Dubai Mall

Der Burj Khalifa ist mit Sicherheit kein Geheimtipp – ganz im Gegenteil. Weniger beeindruckend macht ihn das aber nicht. Ich war im letzten Jahr zum Sonnenaufgang dort und es ist wirklich unglaublich. Man sieht zunächst die glitzernden Lichter der Metropole bei Nacht um dann die Sonne als blutroten Ball über der Wüste zu entdecken. Abgesehen davon wird einem auf dem höchsten Gebäude der Welt auch klar, dass die Metropole tatsächlich MITTEN in der Wüste liegt. Was man am Boden nicht sieht; die Wüste fängt tatsächlich hinter der nächsten Straßenkreuzung an und dämmt die Stadt ein. Ein beeindruckender Ausblick.

Und wenn man schon mal im Burj Khalifa ist, kann man gleich noch einen Rundgang durch die Dubai Mall machen. Ich sage von mir selbst, dass ich gerne und ausgiebig einkaufen kann – diese Mall war mir allerdings zu viel und zu groß. Vielleicht war ich aber auch nur nicht in Shopping-Laune. Was immer du im Kopf hast: Wenn es käuflich ist, dann kannst du es in Dubai und in der Dubai Mall kaufen. Egal, was es ist. Vom (immitierten) arabischen Souk über Highstreet-Marken bis hin zu Designer-Fashion, Elektronik und sämtlichem Spielzeug gibt es nichts, das es nicht gibt. Sogar ein Indoor-Virtual-Reality-Park und ein Aquarium, eine Eislaufbahn und einen riesigen Kino-Komplex. 

Und die Fontäne an der Mall mit der dazugehörigen Licht-und Musikshow. Nach Sonnenuntergang laufen im Abstand von etwa 15 Minuten drei oder vier unterschiedliche Shows, das Wasser der Fontäne bewegt sich im Rhythmus der Musik und das Schauspiel ist durchaus sehenswert. 

Dubai Creek und Deira

Etwas weniger glitzernd und dafür ein wenig authentischer ist die Fahrt mit einem der Transport-Boote über den Kanal. Man kann vorher ein wenig durch´s indische Viertel spazieren und vielleicht das ein oder anderer Curry oder frische Samosas probieren. Dazu gibt es Straßen voller Saris, indischem Handwerk und Supermärkten – eine kleine indische Welt innerhalb Dubais. 


Auf der anderen Seite des Kanals ist der Gold Souk und ein bisschen von dem, was man wohl als „Altstadt“ bezeichnen kann. Es ist zur Abwechslung ganz nett sich dort treiben zu lassen, wo der Kaffee nicht mit Blattgold verziert ist und zumindest der Anschein von Authenzität gewahrt wird. 
Einen Gewürz Souk, auf dem man auch Parfüm kaufen (und sich ganz individuell anmischen lassen) kann…wer noch nie auf einem orientalischen Markt war, der bekommt hier einen schönen ersten Eindruck. 

Historisches Bastakiya

Ein wenig weiter gibt es ein historisches Künstlerviertel mit alten schlichten Häusern, wenige Fenster, flache Dächer…in den Häusern sind viele kleine Ateliers, Künstlerläden, Handwerksbetriebe und Cafés untergebracht. Auch wenn das Viertel natürlich nicht wirklich dem historischen und alten Dubai entspricht, vermittelt es doch ein gutes Bild. 
Am Rande des Viertels liegt ein arabisches Teehaus, in dessen schattigem Innenhof sich ganz wunderbar eine Pause bei eiskaltem Wassermelonen-Saft einlegen lässt. 

Wo ich Dir empfehlen kann in Dubai zu übernachten: 

Die Anzahl an hochklassigen Hotels in Dubai ist absolut nicht zu überschauen. Es ist tatsächlich für jeden Geschmack (und fast jeden Geldbeutel) etwas dabei. Ich habe bei diesem Aufenthalt im Sheraton Grand Hotel geschlafen und war mit dem Aufenthalt sehr zufrieden. 
Die Zimmer sind mit großem Badezimmer (inkl. begehbarer Dusche und freistehender Badewanne), Eingangsbereich und wahnsinnig komfortablen Betten ausgestattet. Auch wenn ich mich fast immer für ein Hotel mit Balkonen an den Zimmern entscheide, war ich in der frühherbstlichen Hitze von Dubai nicht böse darum, dass auf dieses Detail verzichtet wurde. 
Umso mehr habe ich mich über den kleinen aber feinen Pool auf dem Dach gefreut. Das Hotel ist eher an Business-Gäste als an Urlauber gerichtet, entsprechend war es am Pool erfreulich leer und ich habe zu jeder Tageszeit eine Liege ergattern können. Die Aussicht zum Sonnenuntergang ist vom Dach gigantisch, die gleiche Aussieht gibt es auch vom (klimatisierten !!!) Gym eine Etage weiter unten. Daumen hoch übrigens auch für den Gym-Bereich: Es gibt eine schöne Auswahl an Cardio und Kraftgeräten und er hat 24 Stunden geöffnet.