Seit etwa drei Monaten arbeite ich jetzt schon von zu Hause aus – drei Monate ist es her, dass ich mich das letzte Mal auf den Weg ins Office gemacht habe. Seitdem sitze ich in meinem eigenen kleinen Office. Langsam gewöhne ich mich daran und habe es mir ein bisschen nett gemacht. Schließlich verbringe ich jeden Tag viele Stunden dort, schreibe Artikel und Mails. Ich bearbeite Bilder und erstelle Konzepte.
Mein kleines Büro ist im Moment sicherlich der Raum, in dem ich mich neben der Küche am allermeisten aufhalte. 

 Nummer Fünfzehn_Office Situation

Wenn ich einen Wunsch frei und etwas mehr Platz hätte dann würde ich mir einen weißen Sekretär mit Holzbeinen wünschen. Im Moment habe ich aber wohl leider das Eine, noch das Andere. Sobald ich endlich ein Studio und Office gefunden habe (falls jemand einen Tipp für mich habt, sagt mir gerne Bescheid) ist ein größerer Schreibtisch meine erste Investition.

Meine beste Investition 2015 war sicherlich mein neues Smartphone. Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, hätte ich niemals gedacht, dass ich von meinem iPhone Abstand nehmen würde – dann ist es doch passiert. Im Sommer habe ich mir ein Sony Xperia Z3 gekauft und war von der ersten Minute an begeistert. Die Kamera ist großartig und der Akku hält fast zwei Tage – obwohl ich das Smartphone wirklich unfassbar viel verwende.

Ich arbeite mit einem MacBook Air. Als ich es mir gekauft habe, hat mich das geringe Gewicht überzeugt. Ich bin sehr viel unterwegs und trage das MacBook ständig mit mir rum. Der große Nachteil: Das Air hat leider einen sehr geringen internen Speicher. Dem kann ich aber ganz problemlos Abhilfe schaffen: Ich habe drei externe Festplatten. Nicht alle sind permanent voll – aber ich brauche sie doch alle drei. Zur Sicherung, als Backup für den Mac…

Bis vor ein paar Wochen hatte ich keine  Schreibtischstuhl, sondern nur einen ganz normalen Stuhl vom Esstisch. Seitdem ich wirklich 60 Stunden pro Woche darauf sitze, hab ich mich dann doch für einen gepolsterten Stuhl entschieden. Natürlich in weiß, damit er zum restlichen Office passt.

Schon im Studium habe ich während des Lernens und Arbeitens immer Musik gehört. Am allerliebsten höre ich ich beim Schreiben und beim Entwickeln von Konzepten den ganzen Tag Klassikradio, wenn ich Shootings vorbereite und durchführe höre ich lieber Hörbücher oder „normales“ Radio. Irgendwann habe ich mir angewöhnt die Musik über Kopfhörer zu hören, wahrscheinlich damit ich im Office niemanden störe. Jetzt habe ich zwar keine Kollegen mehr, die Angewohnheit habe ich aber noch immer.

Ich habe mir einen großen externen Bildschirm gekauft. Dazu gleich noch eine externe Tastatur. Mein Leben ist so viel einfacher und komfortabler geworden – das hätte ich mir nie vorstellen können. Die Bilder sind in der Bearbeitung so viel einfacher und besser, die Mails lassen sich schneller schreiben und ich hab einen viel besseren Überblick weil ich mehrere Fenster parallel offen haben kann. Life ist good.