…it´s just about being better than you were yesterday.

Ich hatte es gestern schon erwähnt: Ich habe endlich in meine Workout-Routine zurückgefunden. Über Monate hat mir die Motivation gefehlt, ich habe Ausreden gefunden. Ich habe mich unter Druck gesetzt, wollte nicht halbherzig starten und habe am Ende gar nichts gemacht – anstatt zumindest anzufangen. Zumindest ein paar kleine Schritte zu machen. Jetzt bin ich zurück. Ich bin zurück vom Jakobsweg, zurück in meiner Workout-Routine und zurück auf dem Weg wieder zufrieden mit mir selbst zu sein. Endlich.

Am Ende war es ein Mann, der mich zurück auf´s Laufband und an die Geräte gebracht hat. Ein Mann, der mich mit der Hingabe für sein Workout, sein Training und der Konsequenz seiner Ernährung mitgerissen hat. Plötzlich wollte ich auch wieder dieses Gefühl spüren: Muskelkater beim Treppensteigen, ein Ziehen im Bauch beim Aufstehen, Schmerzen beim Hochheben meiner Handtasche. Plötzlich wollte ich wieder absolut ausgepowert sein, außer Atem, den Schweiß auf der Stirn.

In den letzten drei Wochen habe ich hart gearbeitet, war fast jeden Tag im Studio oder beim Bootcamp. Ich bin auf dem Laufband gewesen, mit dem Radl gefahren, war sogar schwimmen. Ich arbeite mich langsam bei den Gewichten hoch und merke wie mein Körper sich langsam, ganz langsam verändert. Wieder in eine bessere Form kommt. Ich merke, wie der Spaß an der Bewegung zurück kommt.

Aber vor allem bin ich stolz. Stolz weil ich keine Ausreden hab gelten lassen in den letzten Wochen. Ja es war heiß, ja es war auch im Studio nicht unbedingt angenehm. Ich habe mir früh am Morgen oder spät am Abend die Zeit genommen. Ich bin losgelaufen um meiner schlechten Laune davonzulaufen, ich bin ohne Spaß ins Studio gegangen – und ich habe mich nach jedem Workout besser gefühlt als davor. Verschwitzt, erschöpft, mit rotem Kopf und dem Wissen um den Muskelkater am nächsten Tag. Aber besser.

Natürlich bin ich bei Weitem nicht da, wo ich gerne wäre. Andere sind besser, schneller, konsequenter.
Aber ich bin auf dem Weg und ich bin weiter, als ich es vor drei Wochen war. Ich bin besser, als ich es gestern war.