A hypothetical conversation you compulsively play out in your head.

Ich liege in meinem Bett und spiele das Gespräch wieder und wieder durch. Jedes Wort sitzt, ich habe mir die passende Gestik und Mimik zurecht gelegt. Ich weiß. wann und wo ich das Gespräch führen möchte – und ich weiß, dass dieses Gespräch niemals in der Realität stattfinden wird. Die ganzen Stunden, die ich wachgelegen habe – für eine rein hypothetische Konversation. Worte, die mir niemals über die Lippen kommen werden. Youshka.

Ich bin gut, richtig gut.
Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass ich ein Profi darin bin mir Gedanken zu machen. Sorgen zun machen. Konversationen so lange in meinem Kopf durchzuspielen, bis ich mir nicht mehr sicher bin, was Wirklichkeit ist – und was nur in meinem Kopf passiert ist. Nachts, im dunklen Raum. Alleine mit meinen Gedanken.

Youshka.
Ich entscheide mich, diese stille Konversation mit mir selbst zu beenden. Keine Selbstgespräche im Dunkeln mehr.
Stattdessen eine echte Konversation, eine Konfrontation. Nach all den Wochen und Monaten, die ich für mich alleine in meinem Kopf geübt und geprobt habe, fühle ich mich bereit. Sicher. Morgen werde ich endlich sprechen. Morgen. Ganz sicher. Inchallah.