Was sein muss, muss sein. Eine kleine Urlaubsauszeit in der Sonne zum Beispiel – wir haben die schönsten Orte einfach direkt vor der Tür und ich liebe München dafür. Mit dem Auto ist man in etwas mehr als drei Stunden mitten in den Dolomiten und hat alles, was das Herz begehrt: Sonne, Berge, Entspannung und super niedliche kleine Städte. Ich war ja nun wirklich schon öfter in Südtirol, bin aber doch immer wieder von der Schönheit der Natur in dieser Region beeindruckt. Diesmal habe ich mich für ein Hotel direkt am Rosengarten entschieden: Ich war im Cyprianerhof. 

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Rosengarten? Nein – das hat nichts mit Blumen zu tun. Dachte ich aber zuerst auch. Der Rosengarten ist eine Bergformation in den Dolomiten. Auf etwa 8 km Länge erstreckt sich das Bergmassiv, das seit 2009 zum Weltnaturerbe Dolomiten gehört und im Abendlicht wunderschön rotgold leuchtet. Wenn man sehr viel Glück hat, kann man dieses Naturschauspiel vom Cyprianerhof aus beobachten – leider konnten wir es nicht live erleben, aber die Bilder sind unheimlich beeindruckend.

Ich habe es schon letzten Freitag kurz erzählt: Wir Großstadtkinder sind es einfach nicht gewohnt keinen direkten Autobahnanschluss zu haben. Denise und ich waren ein kleines bisschen gestresst von den vielen Serpentinen (die natürlich immer wieder fantastische Ausblicke garantieren), als wir am Cyprianerhof aus unserem Mietwagen gestolpert sind. 36 Grad und strahlend blauer Himmel haben uns empfangen und wir waren direkt von einem ganz besonderen Feature im Cyprianerhof fasziniert: Es gibt nicht nur einen großzügigen Außenpool, sondern auch noch einen Naturteich. Bei den Temperaturen gibt es nur eine logische Konsequenz: Bikini anziehen und den Nachmittag am Pool verbringen – einfach mal genießen.

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Mein Zimmer im Cyprianerhof

Wenn ich ein Hotel für einen Urlaub “auf dem Land” auswähle, dann achte ich darauf, dass mir die Zimmer auch wirklich gut gefallen. In einem Stadthotel verbringe ich im Zweifel nicht so wahnsinnig viel Zeit, weil ich die Stadt entdecken will – ein Hotel, das den Fokus auf Spa und Genuss legt, lädt mich natürlich ein bisschen mehr zum Verweilen ein. Im Cyprianerhof habe ich mir das Naturzimmer Saltner ausgesucht – eine perfekte Lösung. Ich hatte ein großes Bett, eine Sitzgruppe mit super gemütlichem Sofa und einen Schreibtisch, an dem ich an den Abenden ein bisschen arbeiten konnte. Das Highlight war aber ganz eindeutig meine Terrasse: Mit Blick auf den Rosengarten und Richtung Süd-Westen gelegen, sodass ich auch noch die allerletzten Sonnenstrahlen genießen konnte. Ein absoluter Traum für einen Sonnenanbeter wie mich.

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Das Spa im Cyprianerhof

Ich habe mir ganz bewusst ein kleines bisschen Luxus gegönnt und gleich zwei Termine im Spa vereinbart: Eine reinigende Gesichtsbehandlung und eine stimulierende Arnika-Massage. Ich habe keine unreine Haut – dem Visapure sei Dank, aber ab und an gönne ich mir eine solche Behandlung, die die Haut nochmal komplett erfrischt und reinigt. Am liebsten mag ich die sanften Massagen, mit denen die Seren und Masken in meine Haut eingearbeitet werden – ich genieße das so sehr und werde wirklich richtig schön entspannt. Hach – ich könnte ja schon wieder.
Auf die Arnika-Massage habe ich mich aber mindestens genauso sehr gefreut: Ich arbeite wirklich viel sitzend am Computer und trage meistens ziemlich schwere Taschen mit mir rum. Mein MacBook, Kalender, zwei externe Festplatten, die Spiegelreflex mit Wechselobjektiven – da kommt gewichtstechnisch schon einiges zusammen. Entsprechend verspannt bin ich und Kopfschmerzen gehören ganz klar zu meinem Alltag. Hin und wieder gönne ich mir eine Massage, die alle Muskeln ein bisschen lockert und meinen Nacken resettet 😉 Im Cyprianerhof war ich mit beiden Behandlungen – Gesichtsbehandlung und Massage – wirklich zufrieden. So könnte ich es schon öfter aushalten.

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Das Essen im Cyprianerhof

Der Cyprianerhof bietet eine 3/4-Pension an. Neben einem reichhaltigen Frühstück und einem 4 Gänge Menü am Abend gibt es am frühen Nachmittag ein paar Kleinigkeiten vom Buffet: Eine Suppe, ein paar Salat und ein bisschen Kuchen. Keine schlechte Lösung für Menschen wie mich, die zwar am Mittag noch nicht hungrig sind, aber dann so gegen vier Uhr irgendwie nochmal was essen könnten. Ich mag es eine Kleinigkeit zu essen – am ersten Tag hatte ich einen Salat aus Meeresfrüchten und dazu ein bisschen Obst – damit ich nicht halb verhungert beim Abendessen ankomme.
Die Küche hat sich beim Abendessen wirklich große Mühe gegeben die Vielfalt der regionalen Küche aufzuzeigen. Bei der Menüsauswahl hatte ich ein kleines bisschen das Gefühl, dass man noch kurz wahrnimmt, dass das Wetter in den Wochen davor noch eher winterlich war. Auf der Karte standen an beiden Abend Gerichte mit geschmortem Fleisch – es war wirklich unheimlich lecker und genau nach meinem Geschmack, nur eben eigentlich nicht bei über 30 Grad 😉 Das große Salatbuffet hat es aber wieder ausgeglichen und ich habe mir die nötige Frische einfach mit einem großen Teller Salat auf den Tisch geholt.

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Mein Fazit zum Kurzurlaub im Cyprianerhof

Was mir gut gefallen hat: 

  • Auch in Südtirol war das Wetter wohl in den letzten Wochen nicht wirklich gut und die Wiese draußen zwischen dem Außenpool und dem Naturteich war ein bisschen schlammig. Ich bin mit meinen Flip-Flops gelaufen und habe meinen Bademantel am Rücken mit kleinen Schlammspritzern übersäht. Nach der Massage bin ich durch die Lobby zu meinem Zimmer gelaufen – ein sehr aufmerksamer Mitarbeiter hat offenbar meinen verschmutzten Bademantel bemerkt und fünf Minuten später hat der Roomservice an meiner Tür geklopft und mir einen frischen Bademantel gebracht – was für ein großartiger Service.
  • Die Küche war wirklich sehr aufmerksam und hat ganz wunderbar auf meine Ernährungsgewohnheiten Rücksicht genommen. Es wurde wirklich alles Erdenkliche möglich gemacht – ganz toll.
  • Ich liebe die Stille der Natur und ich liebe es im Sommer mit offenem Fenster zu schlafen. In den Nächten im Cyprianerhof war es so unglaublich still, dass ich es unheimlich genossen habe. Morgens bin ich von der Sonne und den Kühen auf der Weide nebenan – oder vielmehr vom Geräusch ihrer Glocken – wachgeworden. Mehr Urlaub in den Bergen geht für mich nicht mehr.

Was ich ändern würde:

  • Schon wieder ein Hotel ohne Getränke im Spa-Bereich. Vielleicht habe ich sie auch einfach nur nicht gefunden.
    Bei Temperaturen über 30 Grad finde ich es einfach eine sehr nette Geste ein paar Wasserkrüge aufzustellen – zumal wenn das Hotel so sehr in der Natur liegt, dass der nächste Supermarkt einer kleinen Weltreise nahe kommt 😉
  • Auf dem Zimmer gab es keine Kaffeemaschine und keinen Teekocher – für mich ist beides schön. Ich sitze gerne schon vor dem Frühstück mit einem Kaffee auf dem Balkon oder mache mir auch am Nachmittag nochmal einen.

Der Cyprianerhof ist übrigens Teil der Vitalpina Hotelgruppe, zu der noch 30 weitere Hotels gehören. Vitalpina beschreibt ein ganz besonderes Lebensgefühl, das die bewusste Wahrnehmung der Natur und der umgebenden Landschaft in Resonanz bringt mit dem eigenen Sein. Daraus kann man selbst wieder Kraft, Ruhe, Entspannung, Vitalität und Kreativität schöpfen. Zudem steht Vitalpina für die authentische Lebenshaltung – für die Südtiroler Art des alpinen Lebens.

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Solimans Traum – Weihnachten in Brixen

Vielen Dank an das Hotel Cyprianerhof für die Einladung!