Der Oktober war ein verrückter Monat: Angefangen hat er mit einem Trip in den hohen Norden – nach Tromso. Dann hatte ich eine letze Woche in München, bevor wir zuerst nach Bad Ischl (ein Traveldiary zu unserem Aufenthalt dort folgt in der nächsten Woche) und dann nach Jordanien ging. Ähnlich turbulent wie der ganze Monat sind auch meine monthly favourites: Eine Mischung aus Dingen, die meine letzten Tage in München zu etwas Besonderem gemacht haben und solchen Stücken, die mir jetzt hier in Amman den Tag versüßen.

Frische Blumen – meine große Schwäche

Wenn ich hier in Amman etwas vermisse (neben deutschem Körnerbrot und Brezn), dann sind es frische Blumen. Vielleicht habe ich auch einfach die Blumengeschäfte noch nicht gefunden – wer weiß. Ich erinnere mich in jedem Fall in den letzten Tagen ein bisschen wehmütig an unser Wohnzimmer, in dem immer frische Blumen stehen. Meine aktuellen Lieblingsvasen aus der Castagna-Kollektion von Leonardo hatte ich ja vor ein paar Wochen schon mal gezeigt; gerade würde ich sie mir hier in meinem Zimmer wünschen. Mit frischen Blumen.

Mein neues Objektiv

Ich habe ewig lange überlegt und abgewogen, bevor ich mich durchgerungen habe mir ein neues Objektiv zu kaufen. Über ein Jahr lang habe ich auf Reisen und Events immer nur mit meiner Olympus fotografiert. Bevor ich nach Norwegen geflogen bin, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir endlich ein Tamron 24-70 mm gekauft. Für Reisen ist es perfekt und ich habe sowohl in Norwegen, als auch hier in Jordanien kaum ein anderes Objektiv verwendet. Happy me – ich freu mich riesig über meinen Neuzugang.

Kissa Tee

Manchmal kommt ein Paket mit PR-Samples genau im richtigen Moment: Weil ich es vor lauter Reisen und Pre-Jordan-Stress nicht zum Event geschafft habe, waren die Mädels von Kissa Tee so lieb und haben mir die Produkte einfach zugeschickt. Vorallem die Matcha-Mischung hat es mir angetan, um wach zu bleiben habe ich einfach unendliche Mengen davon getrunken. So wahnsinnig lecker. Leider hat das Döschen (so klein es auch ist) nicht mehr in meinen Koffer gepasst – wenn ich zurück komme, werd ich aber in jedem Fall weiter trinken.

Lonely Planet Jordan

Der Reiseführer ist in den letzten Wochen zu meinem Guide-Book geworden. Auch wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle etwas detailliertere Beschreibungen und mehr Informationen wünschen würde, bin ich doch im Allgemeinen sehr zufrieden mit dem Lonely Planet. Die Auflage, die ich habe ist von 2015 und bis jetzt sind wir zwar auf den ein oder anderen Preis gestoßen, der nicht mehr ganz aktuell ist – es scheinen aber noch alle Hotels, Restaurants und Cafés zu existieren. Der Lonely Planet tut genau das was er soll: Er richtet sich an ein eher jüngeres Zielpublikum mit einem etwas geringeren Reisebudget, für intensivere kulturelle Informationen und Hintergrundgeschichten empfehle ich die Reihe aus dem Baedecker-Verlag. Wir hatten unsere Reise vor zwei Wochen grob an eine der vorgeschlagenen Routen aus dem Lonely Planet angelegt und waren super happy. Natürlich muss man hier und da noch ein bisschen was anpassen und das eigene Reisetempo mit in Betracht ziehen – aber das Grundgerüst passt.

Slice Mask Sheet

Die Luft in Jordanien ist unfassbar trocken, sogar hier in Amman spürt man die Wüste. Auch wenn ich große Mengen an Wasser trinke, habe ich permanent das Gefühl langsam auszutrocknen. Für meine Augen verwende ich das Spray, dass ich vor ein paar Monaten schon mal gezeigt habe – meinem Gesicht gönne ich mindestens ein Mal pro Woche eine Maske. Als ich vor etwa einem Jahr das erste Mal eine Sheet-Maske verwendet habe. war ich ein bisschen skeptisch und habe mich fast selbst erschrocken, als ich mich im Spiegel angeschaut habe. Inzwischen habe ich mich an den Anblick gewöhnt und finde die Masken – gerade auf Reisen – unheimlich praktisch. 15 Minuten legt man das “Tuch” auf´s Gesicht und lässt die Wirkstoffe einziehen. Danach kann man das Tuch einfach abnehmen und das Serum, das noch nicht eingezogen ist ein wenig einmassieren oder einklopfen. Kein lästiges Abwaschen, keine versauten Handtücher. Die Produkte, die ich aktuell verwende, findest du hier.

Mein Reisepass

Das klingt vielleicht ein bisschen seltsam, aber mein Reisepass ist mir in den letzten Monaten tatsächlich sehr ans Herz gewachsen.
Vieles, mit dem man aufwächst, nimmt man als selbstverständlich. Die Leichtigkeit, mit der ich dank meines deutschen Reisepasses durch die Welt bummeln kann zum Beispeil, habe ich nie so sehr wertgeschätzt wie in den letzten Monaten. Ich habe so viele Menschen aus anderen Ländern kennen gelernt, die an Visa- und Einreisebestimmungen gescheitert sind, die ihre Reisen nicht wie geplant fortsetzen konnten, die an Grenzen festgehalten wurden. Einfach mal dankbar sein dafür, wie leicht vieles für mich ist,

Meine Sonnenbrille

Als ich nach Norwegen geflogen bin, habe ich meine liebste Sonnenbrille zu Hause auf dem Esstisch vergessen – natürlich bin ich bei strahlendem Sonnenschein und leuchtend blauem Himmel gelandet. Meine Suche oder vielmehr meine Jagd auf eine Sonnenbrille war so langwierig und nervenzerreibend, dass ich diese spezielle Brille jetzt besonders gerne mag und immer wieder lächeln muss, wenn ich sie sehe. Gefunden habe ich sie übrigens letztlich bei Bijou Brigitte, Fancy Black nennt sich das Modell.

Trainingsbänder

Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich in Jordanien ein Fitnessstudio finden würde. Eines für Frauen, in der Nähe meiner Wohnung mit vernünftigen Öffnungszeiten. Weil ich mich selbst davor bewahren wollte Ausreden zu erfinden und das Training schleifen zu lassen, habe ich ein paar kleine “Traingsgeräte” eingepackt. Obwohl ich ein Gym gefunden habe, in das ich vier oder fünf Mal pro Woche gehe, nutze ich die Bänder trotzdem zu Hause. Mal für ein kleines Workout, mal zum Dehnen und Stretchen.

Arabisch-Deutsch, Deutsch-Arabisch

Ja, es gibt Übersetzungsapps. Die nutze ich auch recht häufig, vor allem ein Feature von Google Translate: Man kann ein Foto des Wortes machen, das man übersetzten möchte. Google erkennt den Text und fügt die Übersetzung als Überlagerung des Originaltextes auf dem Foto ein – wie cool ist das bitte? Gerade in einer Sprache, deren Alphabet viele Menschen nicht wirklich beherrschen und in der sie Wörter deswegen nur mit Hindernissen in eine App eintippen können, finde ich eine solche Möglichkeit großartig.
Und trotzdem habe ich gerne ein Wörterbuch, ein ganz kleines. Falls ich keinen Akku mehr habe, für manche Übungen im Unterricht. Und ein kleines bisschen aus Nostalgie.

Duftspray – The Rituals of Anatha

Noch vor meinem Abflug habe ich mir ein paar Produkte aus der neuen Limited Edition von Rituals gekauft, unter anderem den Raumduft und ein Duftspray. Mein Gehirn funktioniert stark über mit Düften verknüpfte Erinnerungen und ich habe mir diesen Faktor zum Vorteil gemacht: Schon in München habe ich das Spray immer mal wieder genutzt und so die Erinnerung “Duft – Zuhause, Wohlfühlen” geschaffen. Als ich den Raumduft hier in Amman aufgestellt habe, kpnnte ich nicht nur den Geruch von kaltem Rauch aus meinem Zimmer vertreiben, sondern auch ein Gefühl von “Zuhause” geschaffen.
Die Limited Edition nennt sich “The Ritual of Anatha” und wurde von der alten indischen Philosophie rund um das Herz-Chakra inspiriert. Dort sind Mitgefühl und Freundlichkeit verankert. Mit Inhaltsstoffen wie Rosenholz und Pinie wirkt der Duft auf mich sehr warm, einhüllend und natürlich auch ein bisschen winterlich, Und ganz persönlich verbinde ich schon jetzt den Duft mit meiner Zeit hier in Amman.