Seitdem ich meine Ernährung (weitestgehend) auf Paleo umgestellt habe, kann ich nicht mehr einfach zum Bäcker gehen und Brot kaufen. Und auch, wenn ich mir das “Brot essen” eh schon weitestgehend abgewöhnt hatte – manchmal habe ich Lust auf ein Brot mit Butter. Am liebsten mit Knoblauch-Kräuter-Butter. Wisst ihr was das Beste ist? Ich backe unser Paleo-Brot einfach selbst – das geht zu jeder Tages- und Nachtzeit, einfach genau dann, wenn mich der Brot-Jieper überfällt.

Ich hab das Paleo-Brot schon öfter gebacken und die Erfahrung gemacht, dass es schnell ein kleines bisschen trocken wird, wenn man es offen rumliegen lässt. Entsprechend habe ich nach einer Backform gesucht, die nicht nur die richtige Form zum Backen hat, sondern auch noch so hübsch ist, dass ich das Brot gerne in der Form lasse um es aufzubewahren. Keine normale Kastenform. Weiß sollte sie sein und möglichst aus Porzellan. Schlussendlich bin ich bei Rosendahl fündig geworden. Die Brotbackform aus der Grand Cru-Serie war genau das, was ich wollte. Nicht nur, dass das Brot eine fantastische Kruste bekommt – die Form ist auch noch wunderschön. Besonders gut gefällt mir übrigens ein kleines Design-Detail: Alle Produkte der Grand Cru-Serie haben längliche Einkerbungen – die Brotform an allen vier Seiten. Ein kleines Detail das meine neue Form noch ein bisschen hübscher und besonderer macht, als sie es sowieso schon ist.

Nummer Fünfzehn_veganes Paleo Brot-0192

Nummer Fünfzehn_veganes Paleo Brot-0192

Zutaten:
135 g Sonnenblumenkerne
90 g goldener Leinsamen
25 g Pistazien
50 g Mandeln
145 g Reisflocken
2 EL Chiasamen
3,5 EL gemahlene Flohsamenschalen
2 TL feines Meersalz
45 ml geschmolzene Margarine
350 ml Wasser

Zubereitung:
1. Gib alle trockenen Zutaten in eine Schüssel und vermisch sie gut.
2. In einem zweiten Schritt fügst du das Wasser hinzu und mischst wieder alles gut.
3. Erhitz die Margarine langsam, bis sie flüssig ist und verknete auch die Margarine mit dem Teig für das Paleo-Brot.
4. Füll dein Teig in eine Brotform und stell ihn in den vorgeheizten Backofen.
4. Das Paleo-Brot muss bei 175 Grad ca. 30-45 Minuten backen.

Nummer Fünfzehn_veganes Paleo Brot-0192

Zum Brot habe ich übrigens eine schnell und einfache  Knoblauch-Kräuter-Butter gemacht. Kurzer Paleo-Exkurs: Auf Milchprodukte sollte man möglichst komplett verzichten. Ob Butter auch zu den Milchprodukten zählt oder ob man ruhig Butter essen kann, ist umstritten. Meine Meinung dazu: Ich esse so wenig Butter, dass es eh kein Problem ist. Und wenn ich dann mal Lust auf ein Paleo-Brot mit Knoblauch-Kräuter-Butter habe, dann ist das vollkommen in Ordnung. So. Ich habe übrigens einfach 125 g Butter mit zwei kleingehackten Knoblauchzehen, einer Hand voll Basilikum und etwas Salz vermischt. Fertig. Am Besten schmeckt es übrigens, wenn man die Butter etwas großzügiger auf das Paleo-Brot streicht. Yummy!

Nummer Fünfzehn_veganes Paleo Brot-0192

Nummer Fünfzehn_veganes Paleo Brot-0192

Zu dem Paleo-Brot und dem Rezept gibt es übrigens noch eine kleine Mini-Geschichte – das Rezept ist nämlich nicht von mir.
Manche Menschen verändern Dein Leben. Einfach so, ganz langsam – ohne dass es Dir wirklich auffällt. Hier und da lassen sie mal die ein oder andere Bemerkung fallen, die Dich zum Nachdenken anregt. Einer dieser Menschen ist Lina von Mandelmilch & Cashewmus. Seitdem ich sie kenne, ernährt sie sich sehr gesund und verzichtet aufgrund einer Unverträglichkeit auf Kuhmilch. Inzwischen lebt sie vollkommen vegan und achtet auch außerhalb ihrer Ernährung auf Nachhaltigkeit. Lina regt mich immer wieder dazu an über mich und meinen Konsum nachzudenken.
Und manchmal hat sie auch einfach nur ein Rezept, das so großartig ist, dass ich gar nicht anders kann. Ich muss dieses Rezept nachbacken oder nachkochen. Ein wenig auf mich und meine  Bedürfnisse zugeschnitten – klar. Seit ein paar Wochen bin ich völlig begeistert von ihrem “Lifechanging-Bread” und tadaaaaa: Ein wenig verändert und abgewandelt (Lina hat im Rezept geschmolzenes Kokosöl verwendet, das mag ich im Paleo-Brot aber nicht) landet Lina´s Rezept auch auf Nummer Fünfzehn!

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Rosendaal entstanden. Idee und Umsetzung stammen von mir und meine Meinung ist nicht von der Kooperation beeinflusst.