Weihnachten. Jetzt dann wirklich.
Ich bin zu Hause bei meiner Familie und habe komplett in den Weihnachstmodus geschaltet. In der Wohnung läuft Weihnachtsmusik seitdem ich wach geworden bin, ich habe mit meiner Mama “Der kleine Lord” geschaut und ein paar Plätzchen gefuttert. In diesem Jahr wird unser Weihnachten ganz anders als in den letzten Jahren. Nicht besser, nicht schlechter – nur eben ganz anders. Trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen) wollte ich es mir nicht nehmen lassen ein Weihnachtskleid zu kaufen – und natürlich auch zu tragen.

Als ich auf der Suche nach meinem Kleidchen war, habe ich mir allerdings eine Frage gestellt: Weihnachten ist – zumindest in Europa – im Winter. Draußen ist es kalt und man möchte ja nicht den ganzen Abend frieren. Ich weiß nicht, wie es bei anderen Familien ist, aber bei uns wird die Wohnung nicht für diesen Abend auf 35 Grad aufgeheizt. Versteht mich nicht falsch – es ist nicht kalt in unserer Wohnung, aber es ist eben Winter draußen und die Wohnung hat eine ganz normale Raumtemperatur. Ich gehe davon aus, dass das in den meisten Haushalten genauso ist. Und dann meine Frage: Warum gibt es eigentlich nur festliche Kleider ohne Ärmel? Das macht doch gar keinen Sinn. Man muss sich dann noch ein zusätzliches Kleidungsstück (eine Strickjacke, eine Fellweste…was auch immer) suchen und kaufen, dass zu dem Kleid passt. Einfach nur, damit man keine Erkältung bekommt, weil es so kalt ist.

Stehe ich mit diesem Problem ganz alleine da? Essen sich alle anderen vielleicht mit viel Gans und Rotwein warm? Oder bin ich einfach nur eine außergewöhnliche Frostbeule? Natürlich habe ich mich vom Ärmel-Problem letztlich nicht abhalten lassen das Kleidchen mit den wunderschönen goldenen Verzierungen zu kaufen. Ich kaufe selten vernünftige Kleidung, meistens kaufe ich schöne Kleidung.

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Aber zurück zum Wesentlichen:
Ich möchte Dir gerne schon an dieser Stelle und heute ein ganz fantastisches Weihnachtsfest wünschen. Mit Geschenken, leckerem Essen, mit Weihnachtsliedern, Glühwein, Plätzchen, Kerzen – und vor allem anderen mit den Menschen, die Dir am Herzen liegen. Ich wünsche Dir ein Fest ohne Stress, ohne Familienstreitigkeiten, ohne verschütteten Rotwein. Dafür aber mit einem ruhigen Moment, der die Chance gibt durchzuatmen – und dankbar zu sein. Ein Moment, in dem du Dir nochmal darüber klarwerden kannst, was Weihnachten eigentlich bedeutet, worum es wirklich geht.
Und wenn du gar kein Weihnachten feierst? Dann wünsche ich Dir umso mehr ein paar friedliche Feiertage. Vielleicht kommst du ein bisschen zur Ruhe und genießt die Stille zum Ende des Jahres. Vielleicht nimmst du Dir – auch ohne Weihnachten – einfach ein bisschen Zeit für Dich und Deine Lieben. Egal was du machst und wie du die kommenden Tage verbringst: Ich wünsche Dir nur das Beste und eine fabelhafte Zeit!

Ach und wenn du jetzt denkst, die Bilder wären im Wohnzimmer bei meiner Familie entstanden – nein. Das ist nicht das Haus, in dem ich aufgewachsen bin. Der Königshof am Münchner Stachus war so nett mir die wunderschön festliche Lobby für ein Shooting zur Verfügung zu stellen. Vielen lieben Dank nochmal an dieser Stelle.