Eine perfekte Städtereise – oder vielmehr eine perfekte Reise überhaupt – hängt für mich zu einem ganz großen Teil mit dem Hotel zusammen. Ein Hotel, in dem ich am Morgen nicht aufwachen will und in dem ich am Abend meinen Tag nicht abschließen mag – das ist die Grundlage für einen Urlaub, der zum Scheitern verurteilt ist.
In Athen habe ich im Cocomat Hotel in Kolonaki geschlafen und das komplette Gegenteil war der Fall: Am liebsten hätte ich mein großzügiges Hotel und den Balkon gar nicht verlassen. Habe ich dann natürlich doch: Athen war viel zu schön und aufregend um im Hotel zu bleiben. Aber im Cocomat Kolonaki wäre ich geblieben. wirklich.

Cocomat als Firma kannte ich schon vor meinem Besuch in Athen.
Das erste Produkt, das Cocomat auf den Markt gebracht hat, waren von Hand in Griechenland gefertigte Matratzen aus Naturmaterialien. Diese Matratzen bilden auch heute noch das Kerngeschäft von Cocomat – vollkommen zurecht. Sowohl im Daios Cove auf Kreta als auch im Cocomat Kolonaki habe ich auf den Matratzen geschlafen und einen ganz außergewöhnlichen Schlafkomfort wahrgenommen. Das Produktsortiment ist allerdings noch deutlich größer: Möbel für alle Räume, wunderschöne Textilien und in Griechenland sogar die Möglichkeit von den Designern und Innenarchitekten der Marke eine Beratung und ein maßgeschneidertes Konzept für die eigene Wohnung zu bekommen.
Aber all das ist es gar nicht, was mich wirklich beeindruckt und überzeugt hat. Bewegt haben mich die Menschen, die bei Cocomat arbeiten und die das Unternehmen mit dem fantastischen Spirit füllen, der sich durch alle Bereiche zieht. Einer der zentralen Punkte in jedem Store ist die große Küche. Den ganzen Tag über steht ein Tee aus griechischen Bergkräutern mit Keksen und kleinen Snacks bereit. Der Kunde soll sich zu Hause fühlen.
In den Stores finden immer wieder kleine Events für Schulklassen statt: Die Kinder sollen lernen, wie Baumwolle aussieht, wenn sie frisch vom Baum kommt. Den Kindern werden die natürlichen Rohstoffe näher gebracht, mit denen Cocomat arbeitet.
Als eine der wenigen Firmen in Griechenland engagiert sich Cocomat in einem speziellen sozialen Bereich: In Griechenland ist es für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen häufig fast unmöglich eine Anstellung zu finden und einer Arbeit nachzugehen – Cocomat engagiert sich nicht nur mit Worten, sondern gibt den Menschen mit einer Anstellung eine neue Perspektive.
In langen Gesprächen mit Ärzten und Patientinnen hat Cocomat spezielle Kissen für Brustkrebs-Patientinnen entwickelt: In der Form eines Herzens entlasten sie unter den Arm geklemmt nach einer Brust-OP oder -Amputation die frischen Narben und Nähte – und verschafft der Patientin ein wenig Ruhe.

Es sind viele Kleinigkeiten, die für Cocomat als Unternehmen im Ganzen und jeden einzelnen Mitarbeiter im Speziellen ganz normal sind – und die trotzdem einen enormen Unterschied machen. Diese Kleinigkeiten haben mich überzeugt und ich habe die Einladung von Cocomat nach Athen wirklich sehr gerne angenommen.

 

Als ich im Hotel in Kolonaki angekommen bin, war ich in keiner guten Verfassung: Ich war um halb vier am Morgen aufgestanden, habe am Flughafen in Athen ewig auf mein Gepäck gewartet, war völlig durchgeschwitzt und komplett übermüdet. Und dann kam ich in mein Zimmer und alles war vergessen.
Hell, in einem wunderschön modern umgesetzten griechisch-mediterranem Stil – und mit einem Balkon über den Dächern von Athen. Mit Blick auf die Akropolis. Besser und schöner wird es nicht mehr. Und dann natürlich das Bett: ein weiches Bett von Cocomat, das komplett auf jegliche künstlichen Materialien verzichtet. Sleeping on nature.

Neben einem wunderschönen Zimmer mit wirklich fantastischem Bett hat das Cocomat Hotel in Kolonaki übrigens auch ein sehr gutes Frühstück. Natürlich mit griechischem Joghurt und frischen Früchten. Aber eben auch mit frisch gebackenem Brot und Croissants. Und mit vielen kleinen Köstlichkeiten, die direkt im Hotel frisch gebacken werden. Süß und salzig.
Frisch gepresster Orangensaft steht auf dem Tisch und die Kaffeemaschine, mit der man sich selbst den ganzen Tag über frischen Kaffee machen kann, beherrscht sogar meinen neuen Lieblingskaffee: Einen Freddo Cappuccino. Ein kalter Cappuccino mit kalten Milchschaum und Eiswürfeln. So gut und einfach perfekt für den Sommer.

Die Grundhaltung des Unternehmens spiegelt sich für mich übrigens auch im Hotel wieder: Es gibt im Frühstücksbereich eine Bar, aus der sich alle Gäste den ganzen Tag bedienen können – auf Vertrauensbasis. Wer etwas aus dem Kühlschrank nimmt, der schreibt es auf und bezahlt alles am Ende mit seiner Zimmerrechnung. Ob das klappt? Laut der Hotelmanagerin (die übrigens mit ihrer ganzen Familie in unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens arbeitet) gibt es keine Probleme. Wer Gutes in die Welt bringt, der bekommt auch Gutes zurück.

*Vielen Dank an das Cocomat Hotel Kolonaki Athens für die Einladung.