Wow – war nicht gestern erst der erste Juli? Die Zeit ist mal wieder am Rasen und ich komme gar nicht mehr hinterher. Der Juli war ein fantastischer und wahnsinnig aufregender Monat. Mal wieder. 
Ein Monatsrückblick auf Nummer Fünfzehn ist für mich etwas Neues. Bis jetzt gab es nur einen Wochenrückblick – aber weil Dir die Wochenrückblicke immer so gut gefallen, habe ich mich entschieden auch einen Monatsrückblick zu veröffentlichen. Und auch für mich ist es eine ganz wunderbare Sache: Ich setze mich am Ende des Monats noch mal hin und lasse die letzten Wochen Revue passieren. Es ist unfassbar, was in einem Monat alles passieren kann.

Im Juli auf dem Blog:

Ich finde es immer wieder super spannend zu sehen, welche Artikel gut bei meinen Leserinnen und Lesern ankommen. In diesem Monat ist meine Kolumne über lange Beziehungen der erfolgreichste Artikel, dicht gefolgt von der Kolumne über Bloggerfreunde und Bloggerfeinde

Ich habe Dir meine Lieblings-Frühstücksspots gezeigt und Dir verraten, wie ich im Homeoffice effektiv arbeite. 

Und welche Rezepte gab es so? Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich selbst am liebsten mochte…vielleicht die erfrischende mexikanische Limonade, die Schlutzkrapfen und die Buddah-Bowl

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Und das Mandelparfait mit Lavendel. Und den Wackelpudding. Ach – eigentlich mochte ich alle Rezepte hier auf dem Blog, sonst hätte ich sie ja nicht hochgeladen. 

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Ein paar Einrichtungstips habe ich Dir auch noch gegeben: Wie du Dein Bett schön gestalten kannst. Und wie du eine Gallery-Wall entwickelst. Und ich habe Dir einen ersten kleinen Blick auf unseren neuen Essplatz gegeben – inzwischen ist der Tisch übrigens da und alles kommt langsam zusammen. 

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Was ich im Juli erlebt habe: 

Gestartet bin ich in den Monat in Zürich. Wir waren zum Stadtfest dort und hatten trotz des durchwachsenen Wetters ein wunderschönes und entspanntes Wochenende im 25hours in Zürich-West. Während ich so über das Wochenende nachdenke…da wird mir bewusst, dass ich Dir noch einen Artikel zum Thema „Zürich“ schulde. Ich beeile mich und schaue, dass der Beitrag in den nächsten Wochen online geht. 

Zürich

Und der Juli war ein Monat voller spannender Events: Ich habe Senf von Maille verkostet und durfte mich zum Lunch von den drei Köchen aus den österreichischen Travel Charm-Hotels verwöhnen lassen. Ich habe mit Vösslauer im Park gepicknickt, einen großartigen Fotokurs besucht und war beim – wetterbedingten – Indoor-Picknick von Swissotel in einer großartigen Villa in Bogenhausen. Ich war bei der Kollektionspräsentation von Ecco und habe mich spontan in ein paar Modelle verliebt – wenn jetzt direkt Winter wäre, hätte ich kuschelige Fellboots von Ecco an meinen Füßen. 
Der Juli war ein spannender Event-Monat. 

Und dann war ich ja noch in Lissabon. Hach – ich hab schon wieder Sehnsucht. 
Die vier Tage Auszeit in Portugal haben mir wirklich gut getan. Ich habe mich wirklich entspannt, kaum gearbeitet und die Zeit ganz einfach wahnsinnig genossen. Wir haben – für mich – komplett neue Stadtviertel entdeckt, haben an alten und neuen Plätzen gesessen und genossen. Ein paar Stunden in der Sonne sitzen und ein gutes Buch lesen. Ein Eis essen. In einem typisch portugiesischen Lokal mit Neon-Röhren an der Decke und weißen Kacheln an den Wänden einen frischen Fisch und einen Oktopus-Salat essen. Den ganzen Tag am Strand verbringen, den Wellen und dem Kindergeschrei zuhören und dann mit sandigen Füßen durch die Stadt bummeln, auf der Suche nach einem Konzert. So fühlt sich Lissabon für mich an. Unbeschreiblich und vor allem unvergleichlich. 

Lissabon

Und dann kam ein Einschnitt. München. Ein Amoklauf direkt bei uns zu Hause um die Ecke. 
Sollen wir uns erleichtert fühlen, weil es ein Einzeltäter war? Ein psychisch kranker Jugendlicher, keine terroristische Organisation. Das bedeutet, dass wir keine Angst vor einer direkten Wiederholung haben müssen? Das bedeutet, dass der Terror noch nicht bei uns angekommen ist? 
Für jeden von uns, findet die Verarbeitung dessen, was passiert ist auf einer anderen Ebene statt. Der Eine zieht sich zurück und wird ganz still. Der Zweite geht „jetzt erst recht“ vor die Tür und scheut sich nicht vor großen Menschenmengen. Und ich? Ich stehe irgendwo dazwischen. Als ich Anfang der Woche zu einem großen Supermarkt-Einkaufszentrum gefahren bin, hatte ich für einen Moment ein mulmiges Gefühl – aber das möchte ich nicht zulassen. Ja – es kann uns alle immer und jederzeit treffen. In der Straßenbahn, an der Ampel, an der Supermarktkasse oder im Biergarten. Es gibt keine absolute Sicherheit – die gab es noch nie. Meine Konsequenz ist es aber nicht, mich zu verkriechen. Meine Konsequenz ist es, den Menschen die ich liebe öfter zu sagen, wie viel sie mir bedeuten. Dass sie mir wichtig sind und dass ich mich freue, dass sie in meinem Leben sind. Und ich versuche in meinem Leben mehr Liebe und weniger Angst und Hass bestimmen zu lassen. Wenn jeder für sich im Kleinen anfängt, dann wird das große Ganze sich verändern. 

In dieser Woche gab es dann aber doch auch noch ein paar sehr schöne Sachen, die ich erlebt habe. 

Montag wurde der Kühlschrank geliefert. Mein Wochenhighlight gleich am frühen Montag Morgen. Nicht, dass du denkst, der Kühlschrank wäre eine Kooperation und ich würde mich deswegen so sehr darüber freuen und davon erzählen. Nein – ich habe mir den Kühlschrank gekauft – oder vielmehr haben wir uns den Kühlschrank gekauft. Aber nach dem ewigen Theater mit der Lieferung (im letzten Wochenrückblick hab ich davon erzählt) freue ich mich jetzt umso mehr 🙂

Montag Abend stand dann mein erster Open-Air-Film für dieses Jahr auf dem Plan: Eingeladen von Deliveroo waren wir am Abend auf dem Königsplatz beim Open-Air und haben drei Folgen Monaco Franze angeschaut. Mein Freund und ich hatten die Kult-Serie aus den 80ern schon länger auf dem Schirm und haben uns richtig gefreut das Ganze in einem solchen Umfeld schauen zu können. Zu unseren Plätzen in der ersten Reihe bekamen wir auch noch unser Essen geliefert und haben super leckere Burritos und ein paar Nachos verspeist. Es könnte schlechter laufen 😉

Monaco Franze

Monaco Franze II

Dienstag war endlich mein lang ersehnter Termin bei der Brow-Bar von Benefit. Kennst du das, wenn du eine gefühlte Ewigkeit auf einen solchen Termin wartest (in Wahrheit habe ich nicht mal eine Woche gewartet) und du Dich fühlst als wären Deine Augenbrauen ein schrecklicher Urwald? Natürlich alles nur Einbildung – hübscher fühle ich mich trotzdem nach meinem Besuch an der Brow-Bar. 

Mittwoch hatte ich ein Lunch-Date. Ein Lunch-Date mit 6 Gängen, gekocht von Annette und Uwe für Lacroix. Und ich sage dir eins: Es war mehr als fantastisch. Zuerst war ich ein kleines bisschen kritisch. Sechs Gänge zum Lunch ist doch irgendwie nicht mein normaler Konsum – aber die Portionen waren so perfekt und vor allem so wahnsinnig lecker. Ich war vollkommen begeistert und hab mich lecker durch das komplette neue Bio-Sortiment von Lacroix geschlemmt. 

Lacroix

Am Donnerstag war es nochmal richtig schön in München und eigentlich hätte ich mein Sport-Programm ganz wunderbar draußen absolvieren können. Hab ich aber nicht, weil ich von Technogym eingeladen war die neuen Geräte im Leo-Club unter professioneller Anleitung zu testen. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und bin schnell vorbeigegangen um ein bisschen zu schwitzen. Spaß gemacht hat es – und dem Muskelkater nach zu urteilen war es auch ziemlich effektiv. 

Technogym

Donnerstag Abend ging es dann gleich zur zweiten Dirndl-Veranstaltung für diesen Monat: Wir waren beim Wiesn-Warmup im Leonardo-Hotel und haben uns schon mal langsam auf das große Volksfest eingestimmt. Schön war´s, lecker war´s und ich hab mich gefreut eines meiner Dirndl ausführen zu können. 

Wienswarmup

Ausblick auf den August: 

So wie es aussieht, wird der August ein extrem ruhiger Monat – wahrscheinlich weil alle im Urlaub sind. Aktuell habe ich nur einen Auswärts-Termin in Düsseldorf im Kalender stehen und bleibe ansonsten den restlichen Monat wohl in München. Ich plane Office-Tage am See, Besuche im Biergarten und vielleicht nehme ich noch das ein oder andere Open-Air-Konzert mit. Klar, dass ich auch im August arbeiten muss und jede Menge todos auf meiner Liste stehen, aber ich kann eben genauso gut vom See aus arbeiten und freue mich ehrlich gesagt riesig auf ein paar etwas entspanntere Wochen. Die habe ich mir verdient.