Zwei Kerzen haben gestern schon auf dem Adventskranz gebrannt. Wie in jedem Jahr rennt die Zeit vor Weihnachten ganz besonders, die Stunden und Tage rinnen mir durch die Finger – schon wieder eine Woche vorbei. 
Und was für eine – eine richtige Weihnachtswoche mit Besuch auf dem Adventsmarkt in Zagreb und einem Weihnachtsdinner mit den liebsten Freunden. 

Advent in Zagreb.

Mein erstes Mal auf dem Balkan, mein erstes Mal in Kroatien. Und dann zur Weihnachtszeit. Die ganze Stadt ist erleuchtet, Weihnachtsmärkte ziehen sich durch die Straße und Gassen, es gibt eine Eislaufbahn – der Advent in Zagreb ist etwas wunderschönes. 

Und ganz wunderbar war diesmal auch die Gruppe, mit der ich bei dieser Pressereise zusammengewürfelt wurde. Aus ganz Europa und Asien, mit Schwerpunkten und Themen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dazu einige professionelle Fotografen und eine wahnsinnig entspannte Grundstimmung. Jeder konnte für sich genau den Content schaffen, der gepasst hat, alle haben sich gegenseitig unterstützt und wir hatten eine großartige Stimmung. Genau so, wie man sich eine Pressereise zur Adventszeit wünschen würde. 

Ein ausführlicher Bericht mit Tipps und Empfehlungen für ein spontanes Wochenende zum Advent in Zagreb (die Weihnachtsmärkte bleiben übrigens noch bis zum neuen Jahr – wie cool ist das bitte?) kommt noch in dieser Woche für Euch. 

Zurückschalten – zwangsweise. 

Kaum aus Kroatien zurück, wollte ich an diesem vergangenen Wochenende noch einiges abarbeiten, die Wohnung endlich „fertig“ auf einen ausgemisteten und aufgeräumten Zustand bringen. Die letzte Weihnachtsdeko anberingen, arbeiten, zum Sport gehen…und dann hat mir das Leben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Sport habe ich es noch geschafft, aber als ich nach dem Einkaufen aus dem Auto gestiegen bin – Zack, Hexenschuss. Seitdem habe ich nahezu unbeweglich auf dem Sofa gelegen. Sizen oder bücken sind unglaublich schmerzhaft, stehen oder laufen gehen gerade so. 
Als würde mir mein Körper, der mich in den vergangenen Wochen immer wieder mit lang anhaltenden Migräneattacken gequält hat, sagen, dass ich langsam machen soll. Zur Ruhe kommen zum Ende des Jahres. 

Und genau das mache ich gerade. Muss ich machen. 
Shootings verschoben, Jobs für die kommenden Tage abgesagt. Stattdessen ein wenig vom Sofa aus arbeiten, wenig Belastung für den Rücken, kleine Spaziergänge zwischendurch um in Bewegung zu bleiben. Nicht das, was ich geplant hatte – aber vielleicht genau das, was ich brauche.