Schon wieder Montag.
Nicht, weil das Wochenende vorbei ist und ich genervt bin von dem, was auf mich wartet. Nein, schon wieder Montag – das heisst es ist schon wieder eine Woche vorbei. Es ist Zeit für einen #montagsgedanken-Artikel, Zeit ein bisschen zu tippen. Zeit, die ich mir in den letzten Wochen nicht genommen habe. Warum eigentlich nicht?

Fashion im April

Ich mochte die Idee der #montagsgedanken, sonst hätte ich sie nicht ins Leben gerufen. Und doch war es mir in den letzten Wochen zu viel. Zu viele Gedanken, die kreuz und quer durch meinen Kopf geflattert sind. Zu viele Überlegungen, zu viele Themen. Einfach zu viel. Und doch nichts Konkretes.

Heute habe ich Lust. Lust zu schreiben. Lust zu erzählen. Lust auf eine Runde #montagsgedanken.

Living im April

A P R I L

Ich bin durch den April getaumelt, hatte mir den Monat ganz anders vorgestellt. Eine lange todo-Liste, die nicht enden will, sollte abgearbeitet werden. Wurde sie nicht. Stattdessen gab es Glücksgefühle.

Glücks

gefühle

Ein Glas Wein mit einem der besten Freunde überhaupt. An einem Samstagmittag im Jardin du Luxembourg. Eines der buttrigsten Croissants meines Lebens auf dem Weg zur Metro. Minutenlange Lachanfälle, bis einem von uns die Tränen kamen. Es gab ein sommerlich warmes Osterwochenende, das erste Mal Biergarten mit Sonne – das zweite Mal gleich am nächsten Tag. Neue Pflanzen, neue Töpfe, neuer Balkon.
Vor allem gab es unheimlich viele wunderschöne Momente mit den Menschen, die ich am meisten liebe. Marmeladenglasmomente, die ich bewahren und in meinem Herzen tragen will.

Der April ist wie ein Wimpernschlag an mir vorüber gehuscht; war ich nicht gerade erst in Paris? Nein, das ist schon wieder einen Monat her. Fast hat das Jahr schon wieder Halbzeit.

Rezepte im April

M A I

Ein bisschen unerwartet, dass er schon da ist, der Mai.
Vielleicht liegt es am Schnee, der mich am vergangenen Wochenende in München – im wahrsten Sinne des Wortes – eiskalt erwischt und nochmal in den Winter zurück versetzt hat. Mai nun also, ok.

Mallorca.

Ganz spontan habe ich in der letzten Woche einen Flug gebucht und mache etwas, das ich schon lange einmal im Mai machen wollte: Ich fliege nach Mallorca. Gemeinsam mit meiner Mama verbringe ich einige Tage auf der Baleraren-Insel und komme hoffentlich in den Genuss der Mandelblüte. Als ich ein Kind war, waren wir über viele Jahre in den Herbstferien zum Wandern auf der Insel, nach fast 15 Jahren Pause freue ich mich jetzt unheimlich darauf, sie nochmal ganz neu zu entdecken und kennenzulernen. Eine gute Aussicht für den Mai.

G E H W Ä H L E N

Auch im Mai.
Wählen ist wichtig. Die eigene Stimme ist wichtig. Europa ist wichtig. Erschreckend, das ich das Gefühl nicht loswerde, dass es wichtig ist, das zu betonen. Ein Europa ohne Grenzen, ein Europa der Freundschaft und Verbundenheit, ein Europa in dem Frieden und Gemeinsamkeit vorherrscht – dieses Europa ist ein Privileg, das es zu schützen gilt. Mit Deiner Stimme bei der Parlamentswahl. Keine Ausreden, kein “ich bin zu faul vom Sofa aufzustehen”. Geh wählen.

#sonntagimmuseum

Schon seit einigen Monaten gehe ich Sonntag ins Museum. Mal Moderne Kunst, dann Technik, einmal das Museum der Fünf Kontinente, dann das Ägyptische Museum, vor zwei Wochen der Turm am Alten Peter, letztes Wochenende die Residenz.
Bunt gemischt, nie langweilig.

Sonntags kosten viele Museen in München nur einen Euro Eintritt. Ein kleines Goodie der Stadt an die Bewohner (und Touristen). Ein ausgiebiges Frühstück, dann kurz überlegen, worauf wir spontan Lust haben und los gehts. Der ursprüngliche Gedanke dahinter war, dass ich nun seit acht Jahren in München lebe und es noch immer so viel gibt, was ich nicht gesehen habe in dieser Stadt.
Wer als Tourist nach München kommt, der nimmt sich neben dem Marienplatz vielleicht noch die Pinakoteken und das Lehnbachhaus vor. Oder das Deutsche Museum. Oder den Gasteig und den Olympiaturm. Wir haben lange Jahre einfach wenig gemacht – Museumsbesuche immer wieder verschoben und gedacht “ach, das machen wir irgendwann mal”. Irgendwann ist jetzt.

Seitdem sind wir immer wieder als Touristen in der eigenen Stadt unterwegs. Ist schön. Kann ich empfehlen.