Mein Montagmorgen bestimmt häufig den Verlauf der Restwoche. Ein erfolgreicher Montagmorgen, an dem ich schon einiges erledigt habe, steht stellvertretend für eine gute Woche. Wer fühlt mit mir?
7:45. Hinter mir liegen 10 km an der Saar, ein Besuch bei meinem Großvater, die Zeilen dieses Beitrags…ja, es könnte durchaus eine gute Woche werden.

Die Frage aller Fragen: Snoozen und liegenbleiben oder aufstehen und den Tag in Angriff nehmen? Fühlt sich beides manchmal richtig gut an.

Kurzurlaub: Mallorca.

Ein paar Tage in der Sonne, der ein oder andere Sonnenuntergang am Strand und Frühstücken in der Sonne: Anfang der Woche habe ich einige Tage mit meiner Mama auf Mallorca verbracht und einige wenige Stunden haben gereicht um das Gefühl von Sommer zu bekommen. Um Batterien aufzuladen und Kraft zu tanken für die kommenden Wochen.

Ja, es ist nicht nachhaltig für vier Tage auf eine spanische Insel zu fliegen – aber es tut mir gut. Als ich vor zwei Wochen die Unterlagen für meinen Steuerberater zur Steuererklärung für 2018 fertig gemacht habe, hatte ich es schwarz auf weiß: Ich war im letzten Jahr mehr als 200 Tage nicht in München. Zwei Drittel des Jahres habe ich nicht im eigenen Bett geschlafen, war unterwegs – und auch wenn ich es im Moment genieße viel in München zu sein, weiß ich doch, dass ich das Reisen „brauche“. Unterwegs sein, entdecken, neue Eindrücke mitnehmen.

Ein Traveldiary und eine Hotelreview folgen in den kommenden Tagen. (Aktuell laden noch 1500 Bilder in die Cloud…es kann sich nur noch um Stunden handeln.) Wir hatten eine unheimlich nette und niedliche Unterkunft in einer Finca auf dem Land – und gleichzeitig waren wir nur 15 Autominuten vom Zentrum Palmas entfernt. Für mich eine perfekte Mischung und die Chance richtig viel von der Insel wieder zu entdecken.

Und dazwischen: Der Balkon.

Es war ein wirklicher Kraftakt, aber der Balkon ist fertig. Gefühlt habe ich Stunden und Tage bis zu den Knien in Erde verbracht. Ich habe gebuddeln, geschrubbt und umgetopft. Habe geplant, Pflanzen gekauft und wieder zurück gebracht. Habe geschimpft und mehr als ein Belohnungsbier nach getaner Arbeit getrunken. Aber jetzt ist es geschafft und ich bin unheimlich stolz. Und zufrieden.

Ich arbeite richtig gerne im Garten und auf dem Balkon. Irgendwie ist es so zufriedenstellend, wenn man die geleistete Arbeit gleich sieht, die Veränderungen wahrnimmt. Nachdem das Grungerüst aus Pflanzen und Möbel jetzt final steht, kann ich noch ein bisschen Zeit in die Deko investieren. Ich hätte gerne noch ein paar Kissen und eine Lichterkette. Vielleicht noch ein paar Windlichter oder Laternen. Und eine große Zitruskerze, die Insekten fernhält, damit ich nicht den ganzen Sommer mit juckenden Stichen geplagt werde.

Die ganze Balkonstory und viele Bilder gibt es übrigens hier.

Erst nach dem Shooten entdeckt – der Bierkasten. Vielleicht nicht wirklich schön, noch weniger fotogen…aber gut und vor allem authentisch.

Den Sonntag in vollen Zügen genießen.

Ein Wochenende zu Hause, bei meiner Familie. Gemütlich aufstehen, Über den Flohmarkt schlendern, im Haus meines Großvaters vorbeischauen. Erledigungen, ein Kaffee.
Entspannt war es, offline war es. Und die beste Entscheidung: Den Sonntag noch komplett in der Heimat zu verbringen. Erst Montagmorgen ganz früh loszufahren: So ist man Sonntags nicht schon ab dem späten Vormittag irgendwie gedanklich auf dem Sprung und hat – gefühlt – sehr viel mehr vom Wochenende.

…und die nächsten zehn Tage dann in München.

Auf meiner todo-Liste stehen ca. 90 Punkte, die ich in den kommenden zehn Tagen noch erledigen und umsetzen will, bevor wir schon wieder die Koffer packen und uns auf den Weg machen. Diesmal nicht ganz so weit, aber hoffentlich trotzdem sonnig und sommerlich. Wohin wird noch nicht verraten.