In den letzten Monaten gab es eine Frage, die ich gar nicht mochte: “Wie geht es Dir eigentlich?”.
Es ging mir nicht gut und ich wusste nicht wieso. Das hat mich unzufrieden gemach, ich habe mich runterziehen lassen…und es hat nur 300 km Wandern gebraucht, 300 km mit mir alleine und Ich fühle mich wieder fantastisch, weil ich mich entschieden habe: No bad days.

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In der Vergangenheit war ich ein Schlechte-Laune-Monster.
Am Morgen ist mir irgendeine Kleinigkeit misslungen oder es hat etwas nicht ganz so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe: BÄM – die Welt ist untergegangen und ich hatte den ganzen Tag miese Laune. Durch die schlechte Stimmung und meine innere Überzeugung, dass mir noch viel mehr schlechte Dinge passieren würden, ist der Tag dann richtig mies geworden.

Aber ich habe in den letzten Wochen etwas gelernt: Ich habe gelernt, dass ich selbst mitbestimmen kann, wie sich Tage, Situationen, Abläufe entwickeln. Es ist mir auf dem Jakobsweg ständig passiert, dass eine Situation sich genauso entwickelt hat, wie ich sie mir gewünscht habe. Einfach nur, weil ich es zugelassen habe.

  • Zwei Männer die mir geholfen haben meinen Rucksack zu tragen und mich die letzten vier Kilometer bis nach Andechs begleitet haben. Just in dem Moment in dem ich dachte ich schaffe es nicht alleine.
  • Eine Unterkunft auf dem Pferdehof, die mich nochmal zurückgerufen hat. Ich konnte nach einer Absage von einem anderen Pilger doch dort übernachten – weil ich mir gewünscht hatte auf dem Pferdehof zu bleiben.
  • Ein erfahrener Jakobspilger, der sich in einem Café zu mir an den Tisch gesetzt hat. Nachdem ich ganz traurig war, weil ich in der Pilgerunterkunft bei ihm und seiner Frau mit dem kleinen Hund nicht unterkommen konnte.

Es gibt keine schlechten Tage. Es gibt Momente, die auf den ersten Blick niederschmetternd erscheinen. Es gibt Ereignisse, die mich runterziehen und bei denen ich im ersten Moment nicht erkennen kann, wie mich die Entwicklung zu einem besseren Weg bringen soll. Es gibt Menschen, die mich verärgern oder traurig machen. Aber es gibt keine schlechten Tage.

Be a pineapple. Stand tall, wear a crown and be sweet on the inside.

Es gibt keine schlechten Tage weil ich sie in meinem Leben nicht mehr zulasse.
Damit ich das nicht vergesse, habe ich jetzt sogar ein Shirt, das mich daran erinnert. Ein Shirt mit einer Ananas – wie könnte schon ein Tag mit Ananas ein schlechter Tag sein? Um ganz sicher zu gehen, gibt´s auch noch einen Hoodie mit Ananas für mich. Und eine Ananas-Smartphone-Hülle.
Gefunden habe ich all diese “no bad days”-Stücke bei Redbubble – einer Onlineplattform für unabhängige Künstler. Die Motive lassen sich alle auf beliebige “Untergründe” (Shirts, Hoodies, Notizbücher, Smartphone-Hüllen….) drucken und werden für jeden Kunden ganz individuell angefertigt. Genau nach meinem Geschmack.

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit redbubble entstanden.