Der August ist für mich der absolute Höhepunkt des Sommers. Es fühlt sich an, als würde der Sommer nochmal alle Kräfte mobilisieren und uns zeigen, wie wunderschön er ist – um sich dann langsam zu verabschieden. Im August gibt er in jedem Fall nochmal richtig Gas und lässt die besten Früchte und das schönste Gemüse reifen. Tomaten zum Beispiel – Tomaten erreichen jetzt ihren geschmacklichen Höhepunkt. 

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Ich liebe Regionalität – und was könnte regionaler sein, als Tomaten die auf unserem Balkon gewachsen sind? Im letzten Sommer hatten wir 15 Tomatenpflanzen, die so schnell gewachsen sind, dass wir am Ende selbst kaum noch Platz hatten auf dem Balkon. Wir haben wahnsinnig viele Tomaten geerntet. Frisch vom Strauch auf den Teller waren die Tomaten so lecker und aromatisch, dass ich am Liebsten nie wieder andere Tomaten gegessen hätte. Aber ich wollte in diesem Sommer eben auch wieder unseren Balkon benutzen können. In der Sonne meinen ersten Kaffee des Tages trinken, mich in der Mittagspause raus setzen. Und abends nochmal mit einem Glas Aperol Spritz die letzten Sonnenstrahlen genießen.

Also keine Tomaten mehr auf dem Balkon. Nur eine kleine, einzelne Pflanze – ein Strauch kleine Cherry-Tomaten. Und stattdessen? Stattdessen habe ich zwei sichere Tomaten-Anlaufstellen:
Ich kaufe unheimlich gerne bei diesem kleinen Obst- und Gemüsestand am Rotkreuzplatz. Das hat neben der wunderbaren Qualität von Obst und Gemüse noch einen anderen Grund – ich mag es einfach, wenn ich die Menschen kenne, bei denen ich einkaufe. Ich gehe immer zum gleichen Gemüsestand, ich habe einen Stammmetzger und kenne die Bäckereifachverkäuferin zu der ich mehrmals pro Woche gehe. Ich kaufe meine Blumen immer im gleichen Geschäft und freue mich, wenn der Postbote kommt und wir drei Sätze wechseln. Ich liebe diese kleinen Inseln der Nachbarschaft und der Vertrautheit in der Großstadt.

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Und wenn der Gemüsestand nicht da ist? Dann habe ich eine Alternative: Ich kaufe die regional produzierten Tomaten bei REWE. So einfach ist das. Vor zwei Jahren habe ich die Gärtnerei besucht in der die Tomaten und Paprika für REWE in Bayern produziert – seitdem kaufe ich die Tomaten noch lieber dort. Wer hätte gedacht, dass eine national verbreitete Supermarktkette so viel Wert auf regionale und nachhaltige Produktion legt? Ich finde es eine beruhigende Vorstellung, dass meine Tomaten nicht einmal 100 km Reise hinter sich haben, bevor ich sie mit nach Hause nehme. Nicht ein paar Tausend Kilometer, sie kommen nicht aus Spanien oder Holland – sondern aus dem Chiemgau.

Mit dem Kauf der regionalen Produkte unterstützen Du und ich nicht nur die Landwirtschaft in unserer Region, sondern mit den kurzen Lieferwegen auch die Umwelt. Die regionalen Landwirte gibt es natürlich nicht nur in Bayern sondern in ganz Deutschland. Achte bei Deinem nächsten Einkauf bei REWE einfach mal auf den gelben Aufkleber mit einem Traktor – daran kannst Du erkennen, dass die Produkte direkt aus Deiner Region kommen.

Ich habe es schon gesagt, als ich Dir mein Rezept für das Tomaten-Risotto mit Burrata verraten habe: Die Qualität und der Geschmack der Produkte sind für mich das Allerwichtigste. Dann schmecken auch die einfachsten Rezepte wie etwas ganz Besonderes. Panzanella zum Beispiel: Ein einfacher Salat aus Tomaten und geröstetem Brot – dazu noch ein paar Zwiebeln und ein bisschen Basilikum. Einfacher geht es eigentlich nicht mehr und trotzdem gibt es für mich im Sommer kaum etwas Besseres – ich liebe den Geschmack von reifen, aromatischen Tomaten.

 

 

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Rezept für Panzanella – Tomatensalat mit geröstetem Brot

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